24. Januar 2021

Über dreißig Mal fand am Samstag (23.01.2021) der Autocorso in Hannover statt. Ungefähr 90 PKWs versammelten sich auf dem Schützenplatz und fuhren dann durch die Innenstadt. Es wurde geblinkt und gehupt, um die entsprechende Aufmerksamkeit zu erzeugen. Der Lautsprecherwagen machte entsprechende Ansagen und Musik.

Viele PKWs waren mit aussagekräftigen Plakaten versehen, wie man auf den Bildern erkennen kann.

Die Teilnehmer machten einen bürgerlichen Eindruck und schienen aus einer breiten Palette von Berufen zu kommen. Eine bestimmte politische Szene war nicht zu erkennen. Die Motivation zu demonstrieren ging aus den Ansprachen und den aufgeklebten Plakaten hervor: Bedrohung der wirtschaftlichen und freiheitlichen Existenz durch die Lockdown-Maßnahmen – ohne dass dabei ein erkennbarer Nutzen vorhanden wäre.

Ein Redner machte die Teilnehmer darauf aufmerksam möglichst nicht in Gruppen zusammenzustehen. Das soll sie vor der Antifa schützen. Diese würden alle Teilnehmer in denunziatorischer Absicht fotografieren, um sie dann bei Gelegenheit entsprechend denunzieren zu können.
Hinweis: Derzeit prüft der niedersächsiche Innenminister ein Verbot der Antifa.

Infos über Autocorso Hannover gibt es bei Telegram.

Kontakt: >> Autocorso-Hannover@gmx.de

Nachbemerkung
halloLindenLimmer.de ist nicht meinungsgebunden und läßt andere Meinungen frei zu Wort kommen.
Alle Meldungen zu Corona: >> hallolindenlimmer.de/?s=corona

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
23.01.2021/24.01.2021; 11:39
Corona, Lockdown

Kommentare

  1. Die Ziele unterstütze ich.

    Aber wann kann ich denn jetzt wieder bei Radio Menzel einkaufen statt bei Amazon? Ich möchte, dass der die Knete kriegt.

    Und wann machen die Friseure wieder auf? Weitere zwei Monate Lockdown übersteht frisurmäßig kein Schwein, und jetzt schon nicht. Was soll das, wenn die Friseure ihre Arbeit machen wollen und die Kunden bedient werden wollen? Freiwillig und mit bestem Gewissen. Stattdessen sehen die Leute schäbig aus und fühlen sich auch so, und man muss wohl ein Schelm sein, zu denken, dass das eigentlich sogar der Zweck der Übung ist. Helau!

    Jeder kann leicht Nutzen und Schaden der Verbote abwägen. Sie tun es trotzdem.

  2. Dafür zahlen wir ja auch Steuergelder, um vor anderen beschützt zu werden. Würde man uns in Frieden fahren lassen, bräuchten wir kein Geleitschutz.

  3. Wenn ich eure Kommentare so lese und höre muss ich feststellen, ihr habt nichts begriffen. Kostet noch Steuergeld Geleitschutz. Hoffentlich erwischt es keinen von euch. Gottseidank seid Ihr nur eine Minderheit!!!

    1. Aber, aber, die „armen“ Minderheiten werden doch in Linden so geschützt?!?
      Oder legen Sie auch noch fest, wer schützenswert ist bzw. seine Meinung sagen darf???

      Demokratieverständnis made in Linden….

  4. Kleine Korrektur,
    es müßte der 34. Korso gewesen sein.
    Angefangen mit 4 Autos.
    Gestern waren es ca. 90, es werden aktuell wöchentlich immer mehr.
    Auch der Zuspruch seitens der Passanten nimmt wöchentlich zu.

  5. …“ Das soll sie vor der Antifa schützen. Diese würden alle Teilnehmer in denunziatorischer Absicht fotografieren, um sie dann bei Gelegenheit entsprechend denunzieren zu können. …“

    Vollgas Richtung Regenbogen, wir nehmen jeden Eisberg mit!

      1. Ja, genau, mir wird auch ganz schlecht, wenn ich sehe, dass Menschen, die ihre Meinung frei äußern wollen,
        verfolgt, bedrängt und denunziert werden.
        Ironischerweise passiert das durch eine Gruppe, die sich gerne als die Retter der Gesellschaft aufspielen wollen.

        P.S. Ich bin inhaltlich auch eher nicht auf Seiten der Auto-Korso-Leute.
        Finde aber in einer Demokratie sollten ALLE das Recht haben, ihre Meinung sagen zu können, ohne Angst haben zu müssen, irgendwo denunziert zu werden.

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