3. September 2020

Ein Leben ohne Grün? Undenkbar!

Die ca. 5.000 Hannoveraner Stadtbäume leiden Erneut unter der anhaltenden Trockenheit bedingt durch den Klimawandel. Zwar ist es in diesem Jahr nicht ganz so krass wie in den beiden vorausgegangenen, doch unsere Stadtbäume sind bereits massiv vorgeschädigt und können sich gegenüber den Schädlingen kaum zur Wehr setzen. Diese haben daher leichtes Spiel und so lässt sich beobachten, wie Eicheln und Kastanien bereits jetzt schon abgeworfen werden.

Die Stadt Hannover (Fachbereich Umwelt und Stadtgrün) zusammen mit THW und Feuerwehr kämpfen massiv dagegen an. Doch es bleibt ein Tropfen auf dem „heißen Stein“ und ist angesichts leerer Kassen infolge der Corona-Pandemie zudem auch eine Kostenfrage.

Daher ist jede Privatinitiative vor der eigenen Haustür einmal mehr denn je gefragt, denn bislang gilt die Devise vorerst nur alle bis zu fünfjährigen Bäume zu bewässern, während ältere Bäume vorerst auf sich selbst gestellt sind.

Natürlich ist dies ein überaus bedauernswerter Zustand, da auch ältere Bäume, zugleich auch Zeitzeugen, ebenso uns Überleben kämpfen.

hansko

Im Von-Alten-Garten in Linden-Mitte

03.09.2020

Kommentare

  1. Mein Gott, soviel Unsinn in so wenigen Zeilen!
    1.) „bedingt durch den Klimawandel“ – daß das der Grund wäre, ist in keiner Weise nachgewiesen. Ich hätte mehrere alternative Erklärungsmodelle anzubieten. Vor ein paar Jahrzehnten hätte der Autor wahrscheinlich „bedingt durch den Sauren Regen“ nachgeäfft.
    2.) Warum schreibt der Autor, Bäumegießen sei nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Will er Panik schüren oder sich selbst wichtig tun? Wenn es nur ein Tropfen auf den heißen Stein wäre, könnte man es sein lassen, weil es ja eh nichts bringen würde.
    3.) Auch „angesichts leerer Kassen“ ist Unsinn. Die Kassen sind durch hohe Steuereinnahmen voll, und für hunderttausende Einwanderer in unsere Sozialsysteme sind die Kassen ja auch voll genug.
    4.) Es werden junge Bäume deshalb viel mehr gewässert als ältere Bäume, weil die alten nichts mehr umhaut, auch keine temporäre Trockenphase. Die armen alten Bäume werden also nicht deshalb „auf sich selbst gestellt“, weil wir am Limit wären oder so ein Quatsch, sondern weil das seit Jahrhunderten so praktiziert wird.
    5.) Daß ältere Bäume Zeitzeugen sind, nun ja, das war wohl der Versuch, literarisch zu werden. Aber diese Zeitzeugen kämpfen nicht ums Überleben. Sie stehen herum, und hin und wieder muß ein kranker Baum halt abgesägt werden.

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