6. Dezember 2020

Für die nächste Bezirksratssitzung (09.12.2020) wird folgende Anfrage von Bezirksratsmitglied Gaby Steingrube (CDU) eingebracht.

Zurückstellung des Fössebad-Neubaus

Seit fast dreißig Jahren ist der Verwaltung bekannt, dass die Schwimmhalle des Fössebades, die Nebenanlagen Duschen/Umkleidekabinen sowie das Außenschwimmbecken marode ist und dringend einer Erneuerung bedarf. Vor Jahren wurde das Außenbecken vom Gesundheitsamt der Region Hannover gesperrt, weil die Pumpen-anlage nicht mehr den Anforderungen zur Reinigung des Wassers erfüllt.

Nach jahrlanger Diskussion um einen Neubau der Schwimmhalle und dem Für und Wider für den Neubau eines Außenschwimmbeckens, wurde im Rat der Stadt Hannover der Beschluss gefasst, dass es einen Neubau des Fössebades mit Außenschwimmbecken geben wird. Baubeginn sollte im Jahre 2021 sein und Fertigstellung 2024.

Es handelt sich um eine Investition von 30 Millionen Euro. Wenn diese auf 30 Jahre verteilt werden, dann handelt es sich um 1,2 — 1,3 Millionen Euro Tilgung pro Jahr.

Das neue Bad wird die jährlichen Unterhaltungskosten erheblich reduzieren.

Wenn der Neubau weiterhin herausgezögert wird, werden sich die Baukosten weiter erhöhen.

Wir fragen daher die Verwaltung:

1. Für welchen Zeitraum will die Verwaltung den Neubau zurückstellen?
2. Hat die Verwaltung bei der Zurückstellung höhere Kosten eingeplant?
3. Wird die Verwaltung andere Möglichkeiten der Finanzierung prüfen und inwieweit kann durch Verpflichtungsermächtigungen Einfluss genommen werden

Gabriele Steingrube
Fraktionsvorsitzende der CDU

05.12.2020

Kommentare

  1. – „Es handelt sich um eine Investition von 30 Millionen Euro. Wenn diese auf 30 Jahre verteilt werden, dann handelt es sich um 1,2 — 1,3 Millionen Euro Tilgung pro Jahr.“

    Kommen die Zinsen noch dazu oder sind die schon in die Tilgung eingerechnet? – Ich weiß, man soll so schwere Sachen nicht fragen.

    1. Frau Gabriele Steingrube in ihrem komfortablen Restleben und mitsamt aller ihrer Kompetenz noch mal als Millionen-Verteilerin! Das möchte ich sehen und würde 100 € dafür geben, für den Anblick. Schröder und Maschmeyer werden gutmütig zu ihr herunterblicken!

      P. S.: Die Museen haben auch nicht mehr auf. Sonst wäre das ja vielleicht ein Thema.

      1. Was sollen die 200 000 – 300 000 Euro Mehrkosten jährlich denn sonst sein, wenn nicht Zinsen?
        Aktuell gibt es günstige Kredit -Konditionen, da finde ich die 200 000 Euro jährlich schon sehr hoch.

        1. Ich finde es schon ziemlich hammerhart, wie man nur auf den Gedanken kommen kann, Zinsen in ungefährer Höhe von 25% des Gesamtpreises obendrauf zu zahlen. Normalerweise finanziert man die ständigen Bedarfe aus dem Eigenkapital bzw. aus den Erträgen daraus oder halt aus Lohnarbeit, und muss nicht für Angelegenheiten des täglichen Bedarfs Kredite aufnehmen. Da läuft schon systemisch gewaltig was schief.

          Und was erst mal schief läuft, kommt nicht mehr gut gerade. Deswegen lässt man die Dinge, so lange wie möglich, immer im Gleichgewicht. Allerdings gibt es politisch aktuell keinerlei Gewicht mehr für Wellness und Gesundheit.

          Stattdessen wollen die Saturierten, die uns diese Situation durch ihre Borniertheit erst eingebrockt haben, mehr Geld, und Mehr für Nichts.

          Mir selbst ist es egal, habe ich immer gesagt, ob das Fössebad renoviert wird oder nicht. Mein Interesse ist, dass es zu günstigen Eintrittsbedingungen ständig offen ist, auch und besonders die Sauna.

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