2. Februar 2020

Bei der letzten Bezirksratssitzung im Dezember 2019 wurde ein Antrag beschlossen die Situation an der Ampel Küchengarten für Querende zu verbessern. Insbesondere die unterschiedlichen Grünphasen auf beiden Seiten der Überquerung wurde kritisiert. Der Antrag wurde mit 15 Ja-Stimmen und einer Enthaltung angenommen. Seit bestehen dieser Ampelanlage war das immer wieder ein öffentliches Thema.
Der HAZ-Journalist Marcel Schwarzenberger hat sich diesem Antrag in einem jüngsten Artikel kritisch angenommen. [1]

Antrag

Verbesserung der Querungsmöglichkeiten für Fußgänger’*innen und Radfahrer*innen an der Ampelanlage Küchengarten/Limmerstraße

Der Bezirksrat möge beschließen:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Ampelschaltung an der Querung Küchengarten/Limmerstraße so zu ändern, dass eine Gleichschaltung der Ampelanlage erfolgt. Die Grün-Anforderungen werden in Reihe geschaltet, sodass die Straße von Fußgänger*innen und Radfahrer*innenin einem Zug überquert werden kann (wie dies bspw. an der Querung Schwarzer Bär bereits der Fall ist).

Begründung

Am 19.12.2018 wurde in einer Nachtragsdrucksache zum Masterplan Mobilität (Green City Plan Hannover), Drucksache Nr. 2866/2018 N1, beschlossen, dass „neben der Verbesserung des Verkehrsflusses auch insbesondere an den Lichtsignalanlagen Verbesserungen für den Radverkehr und für FußgängerInnen (wie z.B. die Eliminierung von Teilfurtsignalisierungen oder von sog. „Bettelampeln“ für RadfahrerInnen)“ erreicht werden sollen.

Der Überweg Küchengarten/Limmerstraße ist eine der wichtigsten und am stärksten frequentierten Verbindungen im gesamten Stadtbezirk Linden-Limmer. Die bestehende Teilfurtsignalisierung belastet den Rad- und Fußverkehr mit doppelt so langen Wartezeiten wie bei einer Gleichschaltung der Ampelanlage und führt zu gefährlichen Situationen, wenn ein Grünlicht als freie Überwegung für die gesamte Ampelanlage gewertet wird.

Dr. Daniel Gardemin
Bündnis90/Die Grünen


Quellen
[1] Ist die Ampelanlagen am Küchengarten überfordert?
>> HAZ (Abonnenten)
Im Artikel heißt es, dass die vom Bezirksrat geforderte Verbesserung technisch nicht realisierbar zu sein scheint.

Kommentare

  1. Mehr als das 2 mal warten stört mich die Breite der Furt für Radfahrende und zu Fuß gehende. Die Seite Limmer Straße und die Mitte sollten der Breite auf der Platzseite angeglichen werden und der Teil für die Radfahrenden dürfte auch etwas breiter werden gerade wenn da beide Seite Zeitgleich Grün bekommen und in der Mitte noch Räder und Leute stehen reicht der Platz einfach nicht aus.

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