12. Oktober 2021

Auf der Bezirksratssitzung (22.09.2021) wurde folgender Antrag der SPD zur Reinigung des Pfarrlandplatzes eingebracht. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Antrag

Reinigung des Pfarrlandplatzes inklusive des Spielplatzes

Der Pfarrlandplatz stellt eine wichtige Fußgänger- und Radverbindung zwischen der Dornröschenbrücke sowie der Limmerstraße und zugleich einen Ort der Naherholung in einem dicht bebauten Teil unseres Stadtbezirks dar.

In der Vergangenheit konnte beobachtet werden, dass es im Rahmen der abendlichen Nutzung, ähnlich wie beim sogenannten Limmern, zu einem erhöhten Aufkommen von feiernden Menschen gekommen ist, welche zu einer erheblichen Verschmutzung des Platzes führen. Insbesondere das Vorhandensein von Glasscherben ist in unmittelbarer Nähe des Kinderspielplatzes sowie auf der dort angrenzenden Rasenfläche ein erhebliches Problem.
Zur näheren Erläuterung wird auf die beigefügten Bilder verwiesen.

Zur Sauberhaltung des Platzes sowie der aufgestellten Tischtennisplatten hat sich eine Gruppe von aktiven Tischtennisspieler*innen zusammengefunden, welche regelmäßig Reinigungsarbeiten vornimmt sowie provisorische Aschenbescher aufgestellt hat.

Nach dortigem Vernehmen findet die Reinigung des Platzes einmal in der Woche am Freitag durch eine von der Landeshauptstadt Hannover beauftragten Firma statt. Die durchgeführte Reinigung wird als unzureichend beschrieben.

Wir fragen daher die Verwaltung:
1. Ist der Landeshauptstadt Hannover bekannt, dass durch Anwohner*innen eine Reinigung des Platzes erfolgt und falls ja, inwiefern erfolgt eine Unterstützung dieser?

2. Zu welchen Zeiten erfolgen welche Reinigungsarbeiten auf dem Pfarrlandplatz (inklusive der Grünfläche sowie des eigentlichen Spielplatzgeländes) und wie wird die korrekte Ausführung dieser Arbeiten überprüft?

3. Wäre eine Umstellung der Reinigung dahingehend, als dass diese montags, mittwochs und sonntags erfolgen kann, möglich und falls ja, welche zusätzliche Kosten würden hier – ggf. für Anwohner*innen – entstehen?

Matthias Voß
Fraktionsvorsitzender SPD

Antwort der Verwaltung:

Zu 1. Nein, die Verwaltung hat keine Kenntnis über eine Reinigungsunterstützung seitens der Anwohner*innen.

Zu 2. Die Reinigung der Grünfläche und des Kinderspielplatzes erfolgt über eine Vergabefirma in wöchentlichem Turnus jeweils am Montag und am Freitag. Bei Bedarf und insbesondere bei Gefahr in Verzug erfolgt eine zusätzliche Reinigung durch den städtischen Werkhof Rosenbuschweg. Bei einer Feststellung von Gefahr durch Scherben oder scharfkantige Stoffe im Spielplatzbereich kann der Fachbereich über die Tel.-Nr. 168-44353 darüber informiert werden. Es wird dann sofort gehandelt. Die Straßenbereiche einschl. der Baumscheiben werden über den Bereich Tiefbau durch aha gereinigt.

Zu 3. Eine zusätzliche Reinigung am Mittwoch sowie die Umstellung auf eine sonntägliche Reinigung ist aufgrund wirtschaftlicher Möglichkeiten nicht möglich. Schon jetzt ist das Budget für Reinigungsaufgaben im Fachbereich überzogen.

Anfallende zusätzliche Kosten können nicht auf die Anwohner*innen übertragen werden.

Landeshauptstadt Hannover

11.10.2021

Kommentare

  1. Durch das Aufstellen von größeren und besser vor dem Zugriff durch Vögel geschützten Müllbehältern könnte man auch schon etwas an der Situation verbessern. Eine zusätzliche öffentliche Toilette, die am Wochenende kostenlos genutzt werden kann könnte dem Wildpinkeln u. ä. entgegenwirken. Für die Herrschaften könnte man auch Uritrottoirs (Freiluft-Urinale) wie in Frankreich entlang der Seine aufstellen. Gegen Scherben könnte ein Verkaufsverbot bei den umliegenden Kiosken (und vielleicht auch Geschäften) von Einzel- Getränken in Glasflaschen vielleicht helfen. Stattdessen könnten die Getränke in (Pfand-)Becher umgefüllt werden. Das klappt im Stadion und anderen Bereichen, warum also auch nicht dort?

  2. Es wäre sinnvoller, wenn die Stadt endlich Maßnahmen ergreifen würde um die unhaltbare Situation in Linden Nord in den Griff zu bekommen und so Lärm und Dreck zu verhindern, bevor er entsteht.
    Hinter denen, die alles verdrecken, aufzuräumen kostet Geld, das dann allerdings bereitgestellt werden müsste, wenn die Stadt nichts dagegen unternimmt und die Rechte der Anwohner einfach ignoriert. Das ist eine Bankrotterklärung.
    Bin gespannt, wann die Stadt den Partyterroristen noch den Hintern abwischt, nachdem sie mal wieder in die Hauseingänge gekackt haben.

    Was macht eigentlich unser Bezirksrat so? Schon Ideen entwickelt? Überhaupt schonmal wirklich drüber nachgedacht? Schon verstanden, dass wir hier im Viertel ein ernstes Problem haben, dass noch viele weitere Probleme nach sich zieht?
    Wird der neue Bezirksrat irgendetwas ändern?
    Ich glaube nicht mehr dran…

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