6. November 2019

Auf der heutigen Bezirksratssitzung wurde ein Antrag beschlossen dem Veranstaltungszentrum Chéz Heinz einen Verbleib in Linden zu ermöglichen. Die Weiterexistenz auf dem Gelände des Fössebades wurde weitgehend positiv gesehen.

Der Förderverein Fössebad e.V hatte sich kürzlich gegen das Chéz Heinz beim Fössebad ausgesprochen. Die Stellungnahme kann >> hier gelesen werden.

Der Ablauf im Bezirksrat kann fast vollständig in folgendem Video angeschaut werden.

Der folgende Antrag wurde mit kleinen Änderungen angenommen.

Titelfoto: Abstimmung des Antrages zu Chéz Heinz

06.11.2019


Kommentare

  1. Vier Monate Zeit hat die Verwaltung für eine Reaktion. Und die kann durchaus sein, dass man noch zu keiner Entscheidung gekommen ist. Was mich bei der Komplexität dessen, was zu prüfen ist in Kombination mit der personellen Situation im Bauamt nicht wundern sollte.

    Als Bezirksrat erwarte ich das sogar. Denn wir wollen ja nicht, dass einfach so der einen oder anderen Argumentation gefolgt wird, sondern dass sich eine faktisch belastbare Aussage ergibt, mit der wir arbeiten können.

    Übrigens ist es schon verwunderlich, dass das Bei Chéz Heinz so von Förderverein des Fössebades angegangen wird, hat es doch nicht unerheblich zu den Unterschriften für den Erhalt des Bades beigetragen. Aber gut, Dankebarkeit darf man im politischen Geschäft wohl nicht erwarten.

  2. Alle Redner*innen im Bezirksrat haben sich an den vom Förderverein Fössebad vorgebrachten rechtlichen Argumenten vorbeigedrückt, vielleicht sie auch nicht genau gelesen oder die Bedeutung nicht verstanden. Nur Geschaftsführer Herr Grambeck hat in einem Nebensatz angedeutet, dass ihr Architekt ebenfalls große Probleme am Standort Fössebad für Chéz Heinz sieht. Eike Geffers, der die Problematik eigentlich erkennen müsste, hat geschwiegen. Rainer Grube hat immerhin den einzig vernünftigen Ausweg in den Beschluss eingefügt, auch ganz andere Standortvorschläge von der Verwaltung zu fordern, wenn die bisherigen drei Varianten sich als ungeeignet erweisen.

    Die Apelle, man solle doch im Gespräch mit dem Förderverein Fössebad eine Einigung suchen, helfen nicht. Wir leben in einem Rechtsstaat. Das Vereinsrecht und die rechtlichen Genehmigungsvoraussetzungen für Veranstaltungs- bzw. Vergnügungsstätten im Zusammenhang mit Wohngebieten hat der Förderverein Fössebad nicht gemacht. Wir weisen auf die Rechtslage hin und fordern die Einhaltung der Regeln. Das ist im Interesse aller – der Nachbarschaft, des Stadtteils und auch des Investors Chéz Heinz.

    1. Mit Ihren wiederholten zitieren, ein nicht vergleichbares Gerichtsurteil, verfehlen sie das Thema. Das Urteil bezieht sich auf einen Bebauungsplan für ein allgemeines Wohngebiet.
      Das Béi Chéz Heinz hingegen möchte auf einer Fläche die im Flächennutzungsplan als Fläche für Gemeinbedarf (öffentliche Einrichtungen) ausgewiesen ist, eine Kultureinrichtung errichten.
      Für das jetzige Béi Chéz Heinz, gibt es auch eine Betriebsgenehmigung auf dem gleichen Grundstück.
      Dieses können Sie auch nicht durch ihre zahlreichen „Fake News“ konterkarieren. Ihr Still im Umgang mit dem Béi Chéz Heinz ist befremdlich und besorgniserregend, weil Sie die Interessen des Stadtteils spalten.

  3. Ab nun also sechs Monate Bangen und Hoffen, bevor die Stadt in einer kurzen Stellungnahme mitteilen wird, dass alle Standorte nicht in Frage kommen und derzeit keine weiteren bekannt seien. Tolle Wurst, und mir soll’s genauso recht sein wie dem Grube.

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