22. Dezember 2020

Das Wohngebiet Wasserstadt wird das Verkehrsaufkommen in und um Limmer erhöhen. Seit Längerem wird darüber diskutiert und viele grundsätzliche Fragen blieben offen. Die BI Wasserstadt hat nun verschiedene Bausteine eines Kozeptes in einer Broschüre zusammenfassend dargestellt.

Die BI sehe sich am Anfang der Konzeptfindung und sammelt noch Ideen. „Erst nach einem öffentlichen Diskussions- und Bewertungsprozesses wird ein Konzept als Ergebnis stehen„, so heißt es.

Die Broschüre kann zum Lesen heruntergeladen werden [1].

Einleitung

Mit unserer Broschüre für ein Stadtteilverkehrskonzept Limmer legen wir Baumaterial für ein mögliches Konzept auf den Tisch.
Wir wollen so die öffentliche Diskussion anregen und die Verwaltung mit realistischen Vorschlägen in Zugzwang bringen. Wir erwarten die Unterstützung der Kommunalpolitik und dass der neue Baudezernent Thomas
Vielhaber das Thema zu seiner Sache macht.

Diskutieren Sie mit. Engagieren Sie sich.
Gemeinsam bewegen wir die Verkehrspolitik.
Limmer zuliebe!

Thomas Berus, Uwe Staade
Sprecher der Bürgerinitiative
Wasserstadt-Limmer

[1] >> Download und hier etwas barrierefreier

>> wasserstadt-limmer.org

Auf einer öffentlichen Veranstaltung im Oktober wurde über die „Bausteine für ein Verkehrskonzept Limmer“ diskutiert

>> Werkstattgespräch vom 27.10.2020

öl/20.12.2020/…/23.12.2020; 13:31

Kommentare

  1. Das ist eine Fake-Debatte. An keiner Stelle der 20-seitigen Broschüre wird gefordert, dass künftig keine LKWs mehr fahren dürfen. Bitte nicht auf Kommentare hereinfallen, sondern erst die Broschüre lesen und dann äußern!

    1. Der Download lässt sich öffnen und Speichern.
      Das sich die Seite wasserstadt-limmer.org nur durch Freigabe öffnen lässt liegt wohl an veraltetet Sicherheitszertifikaten auf der Seite. Allerdings verpasst man auch nicht viel wenn man die Seite nicht besucht!

      1. Das PDF ist auf Print ausgelegt und sogar zweiseitig. Das könnt ihr der Druckerei schicken, und die machen euch Flyer davon. Außerdem könnt ihr noch stolz sein auf das perfekte Layout.

        Für mich als etwas Sehbehinderten zählt nur die Accessibility. Die Option zur Mobile View gehört für mich zu einem PDF-Dokument wie Sozialwohnungen zu einer Wohnsiedlung. Danke.

        1. Im Text wird darauf hingewiesen, dass es sich um eine gedruckte Broschüre handelt. Responsive Webdesign geht bei pdf-Dateien nicht. Die gegenteilige Behauptung des Kommentators ist leider falsch. Allerdings könnte man sich die Broschüre statt auf dem Handy auch an einem größeren Bildschirm ansehen und dann komfortabel die Ansicht vergrößern. Wir haben noch eine zweite und größere pdf-Einzelseitenversion (7 MB) hinzugefügt mit automatischer Vollbilddarstellung.
          Die gedruckten Broschüren-Exemplare kann man bei Uwe Staade, Große Str. 17 in Limmer bekommen. Wenn die Läden in Limmer wieder normal geöffnet sind, werden die Abgabestellen auf der BI-Homepage veröffentlicht.

  2. Eine weitere Brücke über den Kanal zum Lindener Hafen:
    Also wenn eine S-Bahn wirklich mal über die Güterumgehungsbahn fährt und es dann da auch einen Halt geben sollten wäre ein Skywalk (wie es sie schon an der Messe gibt) nicht schlecht. Eine Brücke für Radfahrende wäre schon komplizierter, denn diese muss mindestens genauso hoch liegen wie die heutige Brücke über den Kanal.
    Eine weitere Brücke für den Bus wird es sicher nicht geben, denn die müsste so Größ sein wie die die wir schon haben, denn noch ist der Kanal eine Wasserstraße auf der es Güterverkehr gibt. Also wenn man da nicht eine Hebe-, Klapp- oder Schwenkbrücke errichten möchte, die noch teurer ist als eine normale und dazu viel mehr Kosten im Unterhalt hat, kann man den Plan schon mal als Witz zum Altpapier legen!

    Stadtbahn:
    Ja das wäre schon schön, aber wenn man für die weiteren Baufelder nicht doch nochmal die Anzahl an Anwohnern erhöht wird das nie wirtschaftlich werden.

    Für Sinnvoll erachte ich einen kleinen elektrischen Pendelbus durch die Wasserstadt bis zur Haltestelle Brunnenstraße wo es schon einen nicht genutzte Haltestelle für Busse gibt.
    Der 700er sollte so fahren wie bisher.

    1. Bereits in der Drucksache der Stadt zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung und im Verkehrsgutachten Wasserstadt (s. Limmer Cloud) ist der Vorschlag für eine Fuß- und Radverkehrsbrücke über den Stichkanal enthalten.

      Die BI Wasserstadt greift den Vorschlag auf und erweitert ihn zugunsten einer Mischnutzung für eine zusätzliche einspurige Busführung (mit Busschleuse). Dafür muss die Ausführung zwar etwas stabiler sein, hat dafür aber den doppelten Nutzen. Über die technische Ausführung und die genaue Positionierung wird sicher noch zu reden sein.

      Ein Pendelbus zwischen Wasserstadt und Stadtbahnhaltestelle Brunnenstraße wäre auch schön, aber aufgrund der Personalkosten recht teuer und hätte nicht den gleichen autoreduzierenden Effekt. Es geht schließlich um tausende zusätzliche Autofahrten pro Tag mehr oder weniger durch Limmer.

      1. Das ändert aber trotzdem nichts an der Tatsache das die Brücke die selbe Durchfahrtshöhe für Schiffe bieten muss, selbst wenn es nur eine Busspur+ Gehweg+Zweirichtungsradweg wird, werden die Rampen genauso lang wie bei der bestehenden Brücke, man braucht also auf jeder Seite des Kanals eine 140m. Rampe! Wo soll die bitte zwischen Lunapark und Rosenbuschweg entstehen?

        1. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, da hielt der Bus am „Lunapark“. Die Haltestelle hat sich aber irgendwann nicht mehr rentiert. Wozu soll also das Busangebot erweitert werden?

          Ein Schwenker der vorhandenen Linie 700 durch die Wasserstadt und an der Brunnenstraße vorbei mit einer Taktverdichtung dürfte auch reichen.
          Verstehe auch nicht, warum eine weitere Brücke gebaut werden soll.
          Für Radfahrer und Fußgänger gibt es auch schon eine Möglichkeit von Ahlem nach Limmer zu kommen ohne die Conti-Brücke zu nutzen.

      2. Die von der „BI Wasserstadt“ vorgeschlagene Strecke über den „Lunapark“ würde zu einer Teilzerstörung der historischen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude führen.

        Es ist höchst erstaunlich, dass die „BI Wasserstadt“ so etwas vorschlägt, obwohl sie lange und lautstark für den Erhalt der historischen Gebäude gekämpft hat.

        Sollte sich in dieser Angelegenheit ein Sinneswandel vollzogen haben?

        Im Gegensatz zur „BI Wasserstadt“ schlagen schon die Pläne der „SHP Ingenieure“ aus dem Jahr 2014 (Seite 13 dieses Gutachtens) eine Brücke neben / nördlich von den Altgebäuden vor.

        Warum die „BI Wasserstadt“ die Brücke dort vorschlägt wo Teile der Altgebäude teilweise zerstört werden müssten bleibt komplett unklar / unbegründet.

        Gutachten der „SHP Ingenieure“:
        https://www.hannover.de/content/download/524787/12025154/file/Verkehrsuntersuchung_Wasserstadt.pdf

        1. Die auf Seite 20 vorgeschlagene Brücke soll ja sogar den Bahndamm überqueren. Solange wie es keinen S-Bahnhalt da geben wird kann ich mir das einfach nicht vorstellen.
          Und selbst dann würde da kein Bus drüber fahren.

          Außerdem sind in den Plänen an der Spitze der Wasserstadt ja auch noch 2 mögliche Radwegverbindungen eingezeichnet die als „langfristiger Lückenschluss“ bezeichnet sind.
          Auch an der Stelle fehlt aber eine Möglichkeit auf die andere Seite des Bahndammes zu kommen wo ja der Supermarkt ist.

          1. Seite 20 ist die Rückseite der Broschüre. Weder da noch auf einer anderen Seite gibt es einen solchen Vorschlag für eine neue Unter- oder Überquerung des Bahndammes.

        2. Die BI hat keine Führung über die Straße „Lunapark“ vorgeschlagen. Über die technische Ausführung und die genaue Positionierung wird noch zu reden sein. Es gibt dafür verschiedene denkbare Varianten. Erst wenn die geprüft sind, kann man sich festlegen und entscheiden. Sowas auszuarbeiten, kann aber nicht Aufgabe der BI sein, sondern muss von einem Ingenieurbüro gemacht werden.
          Das Ziel ist eine möglichst weit in die Spitze des Baugebietes erschließende und dennoch wirtschaftliche ÖPNV-Anbindung, also möglichst mit einem kurzen Takt und ohne lange Umwege. Diese Anforderungen werden weitgehend erfüllt, wenn es gelingt, den vorhandenen 700er-Linienbus in einer möglichst gestreckten Führung auf der Basisstraße durch das Baugebiet zu leiten.

          1. Zitat zu „EB“: „Das Ziel ist eine möglichst weit in die Spitze des Baugebietes erschließende und dennoch wirtschaftliche ÖPNV-Anbindung, also möglichst mit einem kurzen Takt und ohne lange Umwege. Diese Anforderungen werden weitgehend erfüllt, wenn es gelingt, den vorhandenen 700er-Linienbus in einer möglichst gestreckten Führung auf der Basisstraße durch das Baugebiet zu leiten.“

            Dann ist der Vorschlag der „BI Wasserstadt“ der Brückenführung über den Bereich am „Lunapark“ ein eindeutiger RÜCKSCHRITT gegenüber den Ideen aus dem Gutachten der „SHP Ingenieure“, verbunden mit dem NACHTEIL der Teilzerstörung der historischen und unter Denkmalschutz stehenden Gebäude am Stichkanal.
            Denn eine Routenführung über den Bereich am „Lunapark“ deckt nur einen sehr kleinen zusätzlichen Teil des Wasserstadtgeländes ab.

            Die „BI Wasserstadt“ trommelt seit (spätestens) März 2020 für eine Brücke an dieser Stelle Altgebäude / Lunapark. Dass das jetzt so ganz plötzlich, auch schon seit (spätestens) März 2020 in Kenntnis des SHP-Gutachtens (wohl eher seit 2014), nur eine von vielen möglichen Varianten sein soll, erscheint eher als verzweifelter Versuch der „BI Wasserstadt“ von ihrem seit Wochen und Monaten propagierten „Bullshit“ abzulenken.

            Siehe auch:
            10. März 2020: Verbesserte Verkehrsplanung für Limmer – Vorschläge der BI Wasserstadt
            https://punkt-linden.de/95709/verbesserte-verkehrsplanung-limmer/

            Zitat zu „EB“: „Die BI hat keine Führung über die Straße „Lunapark“ vorgeschlagen.“

            Wer hier
            https://punkt-linden.de/wp-content/uploads/2020/03/oepnv-wasserstadt-1-400×289.jpg
            genau hinsieht sieht, dass der Weg des Busses genau durch die Straße „Lunapark“ führen soll.

  3. Vielleicht sollte man mal die zukünftigen Bewohner fragen, mit welchem Verkehrsmittel sie sich fortbewegen werden. Wenn viele der neuen Bewohner lieber das Auto nutzen wollen, muss man sich keine Gedanken um eine Bus- oder Bahnanbindung machen.

    Zur Umwidmung der B441:

    In der Wasserstadt soll ein neuer REWE entstehen, auch dieser wird zukünftig von LKWs mit Waren angeliefert, so wie weitere Geschäfte in Limmer. Dafür ist die B441 eine wichtige Strecke, wodurch lange Umwege vermieden werden. Lange Umwege bedeuten auch eine höhere Umweltbelastung und höhere Kosten die auf die Verbraucher abgewälzt werden! Und wie sieht es mit der Belastung der Anwohner in Badenstedt/Davenstedt aus, wenn noch mehr LKWs durch ihre Straßen rollen? Außerdem sollte es für Notfälle auch eine Ausweichstrecke geben, wenn die gewohnte Strecke blockiert sein sollte.

    Alle wollen den Fortschritt, aber bitte nicht vor der eigenen Tür..

    1. Daven- und Badenstedt werden bei einer Verlegung der B441 nicht mehr belastet als heute. Es gibt schon mehre Pläne dafür, einer davon ist sogar schon aus den 60er Jahren, dieser wäre die B441 schon am Eingang von Ahlem nach Norden zu führen und in Höhe der Ziegelstraße über den Kanal und weiter über die Leine zu führen um Südlich der Kläranlage an den Westschnellweg (WSW) anzuschließen. Ähnliche Pläne gibt es von Letter die allerdings eher nördlich der Kläranlage an den WSW anzubinden.

      Diese Varianten wären aber relative Teuer, und würden evtl durch Landschaftsschutzgebiete führen.
      Die einfachere Variante wäre eine Umgehung von Ahlem Nord entlang des Bahndamms bis zur Carlo-Schmidt-Allee und von der über den Eichenbring.
      Hier wäre nur die Frage wie man den Weg durch Limmer für die unterbindest die da nur durch wollen und das so das der Bus noch da durch kommt?
      Zum Bus kommt weiter ober noch ein Kommentar.

      1. Natürlich werden die Stadtteile mehr belastet, wenn die LKWs nicht mehr durch Limmer fahren sollen. Auch die Anwohner der Zimmermannstraße dürfen sich dann über mehr Verkehr freuen.

        Aber Hauptsache die Wunstorfer Straße wird entlastet.

        Die Vermieter würde es sicherlich auch freuen, wenn sie wegen der Aufwertung mehr Miete verlangen können. Und die Verkaufspreise dürften auch steigen.

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