16. August 2019

Kundenmeldung

Bio Handwerksbäckerei will umziehen – nachhaltige Finanzierung durch Genussrechte

Bei der Finanzierung ihrer Umzugspläne geht die Bio Handwerksbäckerei Backwerk aus Hannover neue Wege. Um das notwendige Kapital für die Verlagerung der Produktion in den Lindener-Hafen aufzubringen, nutzt die Stadtteil-Bäckerei Backwerk das Konzept der

Genussrechte: eine innovative Möglichkeit, um ökologisch in regionales Handwerk zu investieren.

Seit Juli können die Genussrechte am Betrieb erworben werden: Die Kunden investieren ins Unternehmen und werden dafür in Form einer fest verzinsten jährlichen Ausschüttung am Geschäftserfolg beteiligt; die Anleger können wählen, ob sie ihre Rendite in finanzieller Form oder in Naturalien, nämlich als Warengutschein, erhalten möchten. Auch an einem eventuellen Verlust sind die Genussrechte beteiligt, wobei das Risiko auf die Einlagehöhe begrenzt ist.

Die Bio Handwerksbäckerei Backwerk ist seit 20 Jahren fest in Hannovers Südstadt etabliert, inzwischen sind Kapazitäten erschöpft: Die Räume sind zu klein, die Nachfrage nach regionalen Bio-Backwaren ist groß.

Daher ist ein Umzug der Produktion in den Lindener-Hafen in Planung; dort entsteht mit den Hannover-Docks ein ökologisch ausgerichtetes Gewerbehaus, in das die Bio Handwerksbäckerei Mitte 2020 einziehen möchte. Gleichzeitig soll das Ladengeschäft in der Südstadt erhalten bleiben, in der bestehenden alten Backstube sollen in Zukunft glutenfreie Bio Backwaren produziert werden.

„Unser Wunsch nach Wachstum und Vergrößerung trifft hier auf die einmalige Chance, Teil eines großen, ökologischen Gemeinschaftsprojektes zu werden.“

„Wir sehen es als Chance, unsere Kunden in das Umzugsprojekt einzubinden“, erklärt Bäckermeister Lecht. „Regionales Handwerk lebt von den Kunden vor Ort.“

>> www.backwerk.bio

>> www.genussrechte.org#backwerk

>> www.hannover-docks.de

16.08.2019


Kommentare

  1. So, so… und wie komme ich an diese Leute? Wer ist bitteschön „Gold“… Das Problem bei derartigen Anlagen, auch wenn es nur vielleicht ein paar Hunderter sind, ist, dass man meistens nicht genau weiß, wie die Geschäfte geführt werden… Ist der Besitzer dazu in der Lage, auch das Verkaufspersonal richtig anzuleiten? Führung ist alles… Personal kann nicht einfach machen, was ihm durch den Kopf geht… Das sehe ich dann häufig genug und kaufe dort nicht mehr ein. So einfach ist das… Als Kunde kann ich wählen…

  2. Man darf es eigentlich gar nicht sagen (und schon gar nicht angesichts einer Kundenmeldung oder als potenzieller Geschäftspartner), aber (erstens) betrug der Kursgewinn von Gold übers letzte Jahr satte und sensationelle 32% (!!!) (und das volkswirtschaftlich nicht grundlos, und das geht noch viel höher demnächst), und zwar (zweitens) komplett steuerfrei, (drittens) (fast) ohne Mindestanlagedauer und (viertens) ohne besonderes (oder gar absolutes) Verlustrisiko des Gesamtkapitals, sehr im Gegenteil. – Eine bessere Alternative muss man im Vergleich jetzt erst mal herbeizaubern.

    Dagegen sind maximal 4% Rendite bei 8 Jahren Mindestanlagedauer, 25% Kapitalsteuer auf die Erträge und nicht garantierte Aus- und Rückzahlungen eine ganz andere Nummer. Dafür muss man zumindest anders denken.

    1. Kapitalsteuer zahle ich auf Aktien… Das mit dem Gold ist immer Spekulation. In Russland wird auch Gold gewonnen. Es kommt immer darauf an, wieviel da ist…. Bei vielen Angeboten geht es darum, dass man sein Gold selbst gar nicht in Händen halten kann, soll dafür auch noch Aufbewahrungsgebühren zahlen. Und… wo Geld zu machen ist, da gibt es auch Betrug… Es gibt sogar gefälschte Goldbarren. Wenn jemand das Geld über hat, na schön. Da kann man ja etwas anlegen.. Allerdings hat Gold im Jahre 2008 mal 800 € gekostet, war dann 2012 auf 1200 € gestiegen… Wenn Gold also 1400 € kostet… ist das nicht einfach zu hoch? Es gibt immer noch gute Firmen hier in Deutschland, z. b. Beiersdorf in Hamburg… Die haben eine ausgewiesen gute Manager-Mannschaft und das seit mehr als 100 Jahren. Sie haben immer wieder auf den Markt und Veränderungen gut reagiert. Das ist toll…. Thaddaeus Smielowski hat dort im Unternehmen als Apotheker gearbeitet…

      1. Die Beiersdorf-Aktie läuft doch ganz gut und auch sicher. Allerdings haben sie sich wohl noch nicht zu Demeter-Bio-Standards verpflichtet. Und machen die nicht auch TIER*Ü’versuche?

        1. Zu dem Demeter-Bio-Standard… ich will ja Kosmetikprodukte nicht essen. Sollte Beiersdorf diesen Standard vertreten, verteuerte sich alles um ca. das dreifache… Tierversuche finde ich auch total überholt. Seit den 70iger Jahren gibt es eine Liste von Zutaten für Kosmetika, die geprüft sind und die ausreichend sind. Jetzt werde immer neue Zutaten geprüft… Seit den 2000er Jahren stand die Aktie auf 45 € jetzt so um die 100 €.. Das ist doch enorm..

          1. – „Seit den 2000er Jahren stand die Aktie auf 45 € jetzt so um die 100 €.. Das ist doch enorm..“

            Na ja. Bei 2% Inflation ist die Aktie auf 20 Jahre nur 67,50 € wert (geworden), gemessen in der damaligen Kaufkraft zum Kaufzeitpunkt. Aber als Polsterchen ist das natürlich nett.

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