17. Mai 2019

Nichts anderes als das zu ermöglichen forderte ein Antrag der CDU im Bezirksrat Linden-Limmer in der Sitzung vom 8. Mai dieses Jahres [1] Wörtlich hieß es dort:

„Die Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover wird beauftragt, für das Ihme-Zentrum eine Satzung gemäß § 25 Abs. 1 Nr. 2 BauGB für ein besonderes Vorkaufsrecht vorzubereiten und den zuständigen Gremien zur Beschlussfassung vorzulegen. “

Was sich im ersten Moment gut anhört ist bei genauerem Hinsehen – wie so oft – ein echter Rohrkrepierer. Da ist erst einmal die handwerklich schlechte Arbeit zu bemängeln. Hat die CDU den Sozialismus für sich entdeckt? So wie es dort beantragt wurde, träfe eine derartige Satzung nicht nur die in den Händen von wechselnden Großeigentümern befindlichen leicht mal in Insolvenz geratenden Gewerbeflächen, den berühmt-berüchtigten 83,5% – Anteil, den momentan wohl ein Unternehmen des Lars Windhorst hält. Nein, es träfe sämtliche Einheiten des Ihme-Zentrums, auch die rund 800 Wohnungen in Privatbesitz. Wer in Zukunft seine Wohnung würde verkaufen wollen, müsste zuerst mit der Stadt Hannover in Verhandlung treten. Ob man da wohl ein marktgerechtes Angebot bekäme? …

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17.05.2019


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