4. Juni 2021

An der Straße „Am Lindener Hafen“ tut sich was. Am Stichkanal – auf dem Gelände des ehemaligen Getreidesilos – entsteht ein Bürogebäude der Firma Zentralsilo KG. Daneben entsteht für die „Kraftwerk Kraft-Wärme-Kopplung GmbH“ ein neues Firmengebäude, um dort zukünftig Blockheizkraftwerke zu bauen.

Auf der letzten Bezirksratssitzung (19.05.2021) stellten die Geschäftsführer beider Firmen die Pläne vor.

Das Bürogebäude wurde von Torsten Schwarz, Geschäftsführer der Zentralsilo KG, vorgestellt. Die Baugenehmigung durch die Stadt wurde bereits erteilt. Der Baubeginn ist für 2022 geplant.

Das Bürogebäude wird an den 1937 gebauten Siloturm angebaut.

Das neue Bürogebäude am Getreidesilo (Titelbild)

Das Gelände befindet sich zwischen der Straße „Am Lindener Hafen“ und dem Stichkanal in Limmer.

Zwischen Straße und Stichkanal: : Centralsilo (rechts) und kraftwerk (links, flaches Gebäude)

Geschäftsführer Torsten Schwarz bei der Präsentation am 19.05.2021 im Gymnasium Limmer

Mehr Einzelheiten zu dem Projekt beschreibt der Investor in folgender Pressemeldung.

Pressemeldung
Zentralsilo KG

Auf gute Nachbarschaften im Lindener Hafen

DAS PROJEKT CENTRALSILO STARTET

In Kürze wird das Projekt Centralsilo für alle sichtbar. Dann startet der Bau eines besonderen Gebäudes auf dem Gelände des Lindener Hafens. Die Stadt Hannover hat die Genehmigung für den Bau mit 9.600 m² Fläche für Büro und Handwerk erteilt. Torsten Schwarz, Geschäftsführung von Zentralsilo KG, stellt das Bauvorhaben in der Bezirksratssitzung
Linden am 19. Mai 2021 erstmalig der Öffentlichkeit vor.

An einen 1937 gebauten Siloturm, der ursprünglich an einem Getreidesilo stand, wird ein achtgeschossiges Passivhaus-Gebäude angebaut. Der Neubau wird die für 2050 gesteckten Klimaschutzziele nicht nur erfüllen, sondern bereits heute mit einer Warmmiete für die Nutzerinnen Klimaschutz bezahlbar machen. Die Zentralsilo KG übernimmt als Bauherrin die Planung der PassivHausKonzepte GmbH, die in Hannover bereits einige Passivhaus-Projekte umgesetzt hat. Das Gebäude liegt direkt am Stichkanal, die Mieterinnen arbeiten zukünftig mit Blick auf Wasser und Industrielandschaft. Die Flächen sind flexibel gehalten und lassen Einheiten ab 200 m² für Coworking-Spaces, Büros und Manufakturen zu.

Die Glasfassaden mit Begrünung geben dem Gebäude nicht nur Schatten. Die dort in loser Folge angeordneten Loggien machen es möglich, sich dort zu treffen und den Blick auf Hannover, das Wasser und den interessanten
Standort des Lindener Hafens zu genießen.

Besonders innovativ ist das Energiekonzept. Direkt neben dem Centralsilo baut mit kraftwerk eine weitere Firma aus Linden ihren Firmensitz. kraftwerk hat sich mit dem Bau von Blockheizkraftwerken einen Namen gemacht und plant ihren Umzug vom Ökologischen Gewerbehof Linden für 2022 ebenfalls in den Hafen. Die überschüssige Energie (Abwärme) durch die Probeläufe auf den Testständen der dort hergestellten Anlagen von kraftwerk, die in der Regel ungenutzt bleibt, wird zukünftig direkt dem Centralsilo zugeleitet. Ein zukunftsweisendes Konzept.

Mit den neu entstehenden Gebäuden, der Sanierung von Bestandsbauten wie etwa bei dem Projekt von Hannover-Docks und der bereits auf dem Areal des Lindener Hafens mit mehreren Gebäuden vertretenen Bürogebäude der Firma ZF Wabco wird eine neue Nutzung des Geländes sichtbar. Die unterschiedlichen Nutzungen auf dem Gelände – von einem Hafenumschlagplatz bis zum Gewerbequartier mit Bürogebäuden – machen den Reiz des Lindener Hafens zukünftig aus.

Anbei die Fakten für das Projekt Centralsilo

• Bauherrin: Zentralsilo KG
• Geschäftsführung: Torsten Schwarz
• Grundfläche: ca. 25 x 50 m
• Geplante Quadratmeter Bürofläche: ab 200, insgesamt 9.600 m²
• Geplanter Baubeginn: 2022
• Anvisierter Fertigstellungstermin: 2023
• Passivhausstandard
• Zapfstellen für Elektro-Mobile und -Fahrräder

Zentralsilo KG

Fortsetzung folgt.
Über die Präsentation der „Kraftwerk Kraft-Wärme-Kopplung GmbH“ wird demnächst hier berichtet.

öl/04.06.2021; 08:54

Kommentare

  1. Eine Stadt ist immer lm Wandel. Das Gebiet am Lindener Hafen sieht nicht besonders schön aus, da ein Großteil der Bebauung mittlerweile in die Jahre gekommen ist, aus diesem Grund kann diese neue Bebauung nur eine Aufwertung für den Lindener Hafen sein.

  2. Darf die Feuerwehr dann noch ihre Übungen dort praktizieren?

    Letztes Jahr waren sie dort jedenfalls noch fleißig im Gange, wenn dort gebaut wird, könnte es eventuell Probleme geben..

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