8. Mai 2018

Am 19. und 20.05.2018 findet in Hannover der >> Christopher Street Day statt. gEMiDe – gesellschaftliches Engagement von Migrantinnen, Migranten und Deutschen – ist ein Verein in Linden-Süd und Hülya Feise die Vorsitzende.

CSD.Hannover:

Wir sind überglücklich und dankbar: Hülya Feise übernimmt die Schirmherrschaft für den CSD Hannover 2018. Sie ist Leiterin von gEMiDe e.V. Hier erklärt sie, warum Sie die Schirmherrschaft übernommen hat und worin der Zusammenhang zu ihrer Arbeit bei gEMiDe e.V. besteht.

„Liebe Community!

Im Januar letzten Jahres wurde ich vom Andersraum e.V. angesprochen, ob ich mir vorstellen könne, die Schirmfrau für den Christopher Street Day zu sein. Daraufhin habe ich mich im Diskurs mit unserem Vorstand und unseren bürgerschaftlich Engagierten mit der Thematik der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität im Kontext Migration intensiv auseinandergesetzt. Ich betrachte es als Auszeichnung und eine besondere Ehre, dass ich in diesem Jahr die CSD-Schirmfrau sein darf. Ich danke euch allen aus tiefstem Herzen. …

Weiterlesen bei >> hannovercsd.de

 

Artikel dazu in der >> Neuen Presse

Hülya Feise will beim CSD ein Zeichen setzen

Hülya Feise (45) ist Schirmherrin des Christopher Street Day am 19. Mai. Doch für sie sind Straßenfest und Demo für gleichgeschlechtliche Liebe mehr als eine schrille Party. „Ich kann ein Zeichen setzen“, sagt die Gründerin des Integrationsvereins „gEMiDe“. Eineinhalb Jahre harte Überzeugungsarbeit hat sie bereits investiert. „Ich hatte Gegenwind.“ …

>> Neuen Presse

 

08.05.2018

 

 

Kommentare

  1. Demnächst werde ich mal meine Stories aus der Barkarole erzählen (Rampenstraße, Ecke Konkordiastraße). Das war vor 15 Jahren nämlich noch eine reinrassige Schwulenkneipe. Ich darf das heute erzählen, zumal keiner der damals Anwesenden etwas dagegen hätte.

    Der Wirt war zeitlebens stockschwul. Er war schon alt und hutzelig (einige Jahre später starb er), aber seit der Nachkriegszeit hatte er in Travestie und Schwulitäten gemacht. Sein Ladenlokal war mit Sammelsurien und Erinnerungen aus Jahrzehnten ausgestattet. Als Musik liefen ausschließlich uralte sentimentale Schellackplatten. Auch das restliche Ambiente war ähnlich anspruchsvoll und liebevoll und über Jahrzehnte aus der Persönlichkeit heraus gestaltet. So was gibt es heute bei Weitem nicht mehr in Linden oder sonstwo.

    Einmal hatte ich dort einen Sitznachbarn, der tatsächlich ohne Unterhose neben mir auf dem Barhocker saß, und wir unterhielten uns gut.
    Später kamen wir noch hoch zu ihm in seine Wohnung – er immer noch untenrum unbekleidet. Er hatte eine Hausbar, eine Stehbar, und er zeigte uns seine Poster von Tigern und Amazonen, die er eigentlich auf Flohmärkten verkaufen wollte, aber nicht so recht loswurde.

    Das waren auf jeden Fall angenehme Abende.

    P. S.: Und ich möchte keinen weiteren Antisemitismus-Vorwurf hören, außer vielleicht von Herrn Gardemin, um das auszukosten.

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