19. April 2020

Neue RKI-Zahlen widersprechen Kanzlerin Merkel – Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Dr. Stefan Homburg

Haben die Maßnahmen der Regierung gegen das Corona-Virus gewirkt? Nein, sagt der Finanzwissenschaftler Prof. Homburg. Die Reproduktionszahl 1, die die Kanzlerin als Erfolg des Lockdown präsentiert, war schon 2 Tage vor den Maßnahmen des 23.3.2020 erreicht. „Der Lockdown hat überhaupt keine Auswirkungen auf die Verbreitung des Virus“, so der ehemalige Regierungsberater von Kanzler Schröder. Außerdem sei die Pandemie in Europa so gut wie vorbei, meint Prof. Homburg und verweist auf die neuesten Zahlen des Euromomo. (Einführungstext)

Quelle: >> youtu.be

Antworten auf kritische Nachfragen

Eine weitere Antwort von Prof. Homburg:
Der Lockdown und die Tagesschau
>> achgut.com/artikel/der_lockdown_und_die_tagesschau

>> Die Tribute von Coronam v. Prof. Homburg

Interview in der Welt
PROF. STEFAN HOMBURG
„Das Robert-Koch-Institut hat schwere Fehler gemacht“
>> welt.de (Abonnenten)

Neueste Entwicklung
„Es ist eine Lüge“ – Punkt.PRERADOVIC mit Prof. Dr. Stefan Homburg


Erläuterung

Die Reproduktionszahl ist die entscheidende Größe bei der Eindämmung des Coronavirus. Unter „1“ bedeutet, dass das Virus über Kurz oder lang verschwindet. Und dieser Wert wurde bereits am 20. März unterschritten – Tage bevor der Lockdown wirksam wurde. Damit hat sich das Virus verhalten wie es bspw. bei Grippewellen üblich ist. So und nicht anders hatten es Kritiker aus der medizinischen Wissenschaft immer wieder vorausgesagt [2].

Die neuesten Zahlen des Robert-Koch-Institutes dazu haben es in sich. Veröffentlicht wurde der Verlauf der Reproduktionszahlen vor Kurzem am 15. April [1].

In folgendem Diagramm wird der Verlauf der Reproduktionszahl dargestellt [1]. Der Wert unter „1“ wurde bereits am 20. März, Tage vor dem Lockdown, erreicht und blieb dann dort unbeeinflußt vom Lockdown. Das widerspricht allen Vorhersagen und gibt den Kritikern recht, die ein ähnliches Verhalten wie das bei einer schweren Grippeepidemie vorhersagten.

Abb. 4 | Schätzung der effektiven Reproduktionszahl R für eine angenommene Generationszeit von 4 Tagen. Die gestrichelten vertikalen Linien kennzeichnen den Start der in Tab. 1 (S. 15) genannten Maßnahmen am 9. März, 16. März und 23. März 2020. [1]
– Rotes hinzugefügt –

Reproduktionszahl und die Bedeutung
Eine „1“ bedeutet, dass ein Infizierter einen weiteren neu infiziert. Die Anzahl der Infizierten bleibt langfristig stabil.
Unter „1“ bedeutet, dass weniger neu infiziert werden, als Infizierte vorhanden sind. Die Anzahl der infizierten geht langfristig zurück und das Virus wird verdrängt. Das ist erwünscht.
Über „1“ bedeutet, dass mehr infiziert werden, als bereits vorhanden sind. Die Anzahl der Infizierten nimmt langfristig zu und das Virus breitet sich aus. So war es bis zum 20. März, als die „1“ unterschritten wurde.

Fazit

Mit der neuen Studie zur Reproduktionszahl hat das RKI der bisherigen Politik der generellen Kontaktverbote die Grundlage entzogen. Richtig wäre es von Anfang an gewesen sich auf den Schutz der Risikogruppen zu konzentrieren und die Wirtschaft am Laufen zu halten. Ein, wenn auch spätes Umschwenken, liegt nahe. Dadurch könnten weitere Schäden begrenzt werden.

Quellen

[1] Schätzung der aktuellen Entwicklung der SARS-CoV-2-
Epidemie in Deutschland – Nowcasting
>> rki.de

[2] Beiträge von Dr. Wodarg, Prof. Hockertz, u.a.
>> Debatte: Corona kontrovers – Hockertz, Wodarg, Bhakdi, Streeck, Möllring, Drosten – Videos

[3] Hannoversche Allgemeine Zeitung
Protest gegen Corona-Regeln: Politiker müssen besser begründen
Zitat: „Da ist ein bunter Zusammenschluss von Intellektuellen und Wissenschaftlern, die dafür plädieren, die Corona-Pandemie jetzt wie eine schwere Grippewelle zu behandeln.“ Zitatende
>> HAZ.de

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
19.04.2020 … 29.04.2020; 09:33


Kommentare

  1. Das RKI hat sich keinen Gefallen getan, indem es versucht hat, einen Verlauf der Reproduktions-Zahl grafisch darzustellen. Bei einer gemeldeten Infektion ist es absolut unmöglich, den Tag der Infektion anzugeben. Insofern ist das gewonnene Bild jeglichen Versuchs, R auszurechnen, naturgemäß verschwommen. Und besonders dann, wenn man die Kurve von R mathematisch glättet – also die Stufen wegrechnet.
    Was aber zu erwarten wäre – zumindest am Anfang einer Epidemie – wären tendenziell horizontale Linien, also gleichbleibende Werte von R, die das Bewusstsein und das daraus abgeleitete Verhalten der Menschen widerspiegelt.
    Hier eine hypothetische Grafik R gegen Zeit:
    3_____a_______
    2 _______b_______
    1 _______c_______
    0 _________d_________
    Ich habe hier 4 zeitliche Bereiche angedeutet, also Phasen, indem Menschen bestimmtes Verhalten zeigen.
    a) Kein Mensch ahnt was; normales Leben – R hat einen entsprechend hohen Wert.
    b/c) Irgendwelche Maßnahmen werden eingeführt.
    d) Absolut drakonische Maßnahmen werden zu 100% kontrolliert aufgezwungen: R=0
    Was wichtig hierbei ist, dass die R-Zahl sofort mit Einführung der jeweiligen Maßnahme seinen Wert bekommt.
    Nach Einführung der Maßnahmen passt sich zwar die Fallzahl an, aber R hat sofort den neuen Wert.
    Bei (d) ist das vermutlich am einfachsten einzusehen: R=0 sofort! Kein Mensch steckt einen anderen an! Aber auch bei Einführung jeglicher neuen Massnahme gilt diese Aussage.
    Da am 23. der Shutdown eingeführt worden ist und unter Berücksichtigung, dass der 22. ein Sonntag war, sollte R ab ca. dem 22. einen Wert haben, der die Effektivität des Shutdowns wiedergibt.
    Die Umrechnung des Fallzahlen, um den jeweiligen Wert von R zu schätzen, ist wirklich nur eine Krücke und liefert nur ein sehr verschwommenes Bild. Aber da der Wert ab diesem Zeitpunkt definitiv unter 1 gewesen, kann man eindeutig erkennen, dass der Shutdown schon wirkungsvoll ist. Zu keinem anderen Zeitpunkt war R noch kleiner.

    1. Leider sind die Leerzeichen in der versuchten Grafik verloren gegangen. Die 4 zeitlichen Phasen sollten hintereinander liegen.

  2. Aus gegebenen Anlass hier mal ein – zugegeben – sehr langer Text, und leider auch mit wenigen Bildern, aber kämpft euch einfach mal durch!
    Hier wird sehr schön erklärt, warum wir nicht jeden Tag über Leichen hinwegsteigen, Corvid 19 aber trotzdem eine sehr gefährliche Seuche ist. Man erfährt, warum Schweden eben NICHT weniger Tote hat als Deutschland, und vieles mehr.
    Nebenbei wird einem klar, warum es jetzt so schlecht um die Wirtschaft steht: Weil wir auf Wirtschaftswissenschaftler wie diesen Prof. Homberg hören, die nicht einmal Statistiken lesen können.

    https://www.heise.de/tp/features/Zwischen-Lockdown-Leugnern-und-Pandemie-Panikern-4708729.html?seite=all&fbclid=IwAR3Knhz3-ZBKsxvxan_xU7xiKIK_VpNDOE6d8IiXHffJaqCyOr0fUKh0ogE
    Viel Spaß beim Verstehen!

    1. „Viel Spaß beim Verstehen!“ Wer noch nicht viel von Statistik versteht, hat vielleicht nach Lesen des Beitrags (der leider länger sein muß) etwas mehr Verständnis für Statistik und damit Verständnis für die Erfordernis der Hyginie – und zeigen den Unsinn von Leugnern. Komisch die Leugner bei Corona sind fast die Gleichen wie diejenigen, die die Folgen der Zunahme der Treibhausgase leugnen.

  3. Die Gesundheitsversorgung ist aus dem Ruder gelaufen: Mein Hausarzt war vor einem Monat schon mit der Corona-Prävention beschäftigt, ohne sich den eigentlichen Problemen widmen zu können. (Inzwischen kommt das auch auf seiner Webseite so herüber. Übrigens betreut der Arzt ziemlich viele ausländische Patienten, denen die Hygieneregeln vielleicht noch mal schwieriger nahezubringen sind. Ich selbst brauche natürlich auch trotz Corona solide Beratungen und sollte den Arzt eventuell wechseln.) Einen Zahnarzttermin kriege ich erst nach sechs Wochen, und auch dann sind womöglich nicht alle Behandlungen erlaubt.

    Zwei Fachärzte und ein Physiotherapeut sind derzeit während ihrer regulären Geschäftszeiten nur über Anrufbeantworter zu erreichen oder gar nur über Email. Dann allerdings melden sie sich schnell und ausführlich zurück und wollen am besten schon für morgen einen Termin vereinbaren, weil wegen Corona kaum noch Patienten anfragen. Da kommt man sich vor wie Alice im Wunderland.

    Ansonsten kenne ich mich im Gesundheitssystem wenig aus. Die Krankenhäuser und Intensivstationen sollen eher unterbelegt sein bzw. noch reichlich Kapazitäten haben, Schutzkleidung generell und bestimmte Medikamente sollen knapp geworden sein, und wegen der Grenzschließungen können die osteuropäischen, schwarzarbeitenden Pflegekräfte ihre Arbeit nicht mehr machen.

    P. S.: Noch eine Anmerkung zum Gesundheitssystem an sich: Mein ganzes Leben lang war ich fast nie beim Arzt, aber im fortgeschrittenen Alter brauche ich jetzt doch so einige Fachärzte. Und dabei stellt sich heraus, dass eigentlich alle benötigten Leistungen, die über Lapidardiagnostik bzw. übers reine Knochenbrechen hinausgehen, iGEL-, also zu- oder selbstzahlungspflichtige Leistungen sind.

    Sagen wir so: Ich kann mir das jetzt leisten, aber als ich das noch nicht konnte, hätten Verwandte die Kosten übernehmen „müssen“ (was mich aber Zugeständnisse an sie gekostet hätte). Für eine Grundsanierung läppern sich die Tausender schnell zusammen, und das Nötige kriegt man nicht von der Pflichtkrankenkasse. Aber für die Unterschicht, die sich diese „Grundversorgung“ (wie ich finde), nicht leisten kann, sieht’s schlecht aus. — Dann bleiben halt Bewegungseinschränkungen oder Schmerzen, aber als Hartzler brauchste ja sowieso nicht auffe Arbeit.

  4. Danke Jan Thibaudier, das wird selten gesagt, egal wie man R berechnet, man kann es nur für die ‚Hellziffer‘. Bezüglich der ‚Dunkel-Effekte‘ von Covid-19 werden wir noch manche Überraschung erleben, Streecks sehr verdienstvolle Arbeit (1.000 Proben und Auswertung für 63.000€ war eine least budget -Studie) zeigt 14% mehr oder weniger asymptomatisch Infizierte in Heinsberg. Eine gerade in Veröffentlichung befindliche aus der sicherlich nicht unrenommierten Stanford Universität zeigt für eine ausgewählte Region in Kalifornien mit derzeit nur der Wissenschaft zugänglichen Antikörpern, dass dort 50 bis 85mal soviel Bürger Covid-19-Antiköper aufweisen wie Infizierte bislang bekannt wurden – ein Eisberg ist dagegen ein relativ komfortabel überschaubares Gebilde. Die 9-jährige Skifahrerin aus Frankreich, die trotz Covid-19-Infektion keine ihrer 128 Kontaktpersonen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene – infizierte, ist so ein Rätsel am anderen Extrem- absoluter Stopp der Kette. Für solch schillernde Eigenschaften in einer Epidemie sind die Modelle der Infektiologen nicht gemacht, das sollten sie einfach mal offen sagen, dann wäre auch schon vieles einfacher. Aber so redet selbst einer der obersten Profis am 19.4. in der ard noch von Exponentialfunktion – unfassbar! Ein anderer postuliert am 20.4., dass die 2. Welle noch schlimmer werden wird als die erste……
    Die Politiker sind in erster Linie angstgetrieben, in zweiter. schlecht beraten, Leute wie Laschet, der sich nicht nur auf Hendrik Streeck, sondern auch ein bisschen auf seinen gesunden Menschenverstand und seinen rheinischen Optimismus verlässt, leider die Ausnahme.

  5. Klaus Öllerer: „Eine Korrelation ist ja nicht prinzipiell ausgeschlossen, allerdings auch nicht erkennbar. Allzu groß kann sie jedenfalls nicht sein. Genauer geht’s derzeit wohl nicht.

    Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die nächsten 14 Tage, ob das so bleibt wie es jetzt erscheint.“

    Anschließend wurde die Antwortfunktion deaktiviert. 😉 Nennt man dann wohlabwürgen. Viel Spaß noch beim Fakenews verbreiten. 😉

      1. Bei Bedarf kann ich gerne einen Screenshot zur Verfügung stellen. Unter dem Ursprungsposting fehlt der Antwortbutton. Wahrscheinlich nicht nur für mich.

        Das werden Sie, jedoch ist ihre Grafik immer noch falsch. Wie jeder sehen kann, sind dort drei gestrichelte vertikale Linien eingezeichnet.

        Die erste Linie am 9.3. beschreibt die 1. Phase des Kontaktverbotes. Veranstaltungen über 1000 Teilnehmer wurden verboten – gleichzeitig begannen die ersten Kampagnen und Aufrufe zur Kontaktvermeidung „wo nicht nötig“ und fast in allen Mainstreammedien wurde zum Händewaschen aufgefordert. Dies hatte gewiss schon Auswirkungen auf die Statistik, ersichtlich im Sinkflug. Zumal dies nur ein Marker darstellt – die Berichte aus dem Ausland warnten zu diesem Zeitpunkt bereits mehr als zwei Wochen vor dem „neuen“ unbekannten Virus – Italien war uns mit Horrormeldungen bereits zwei Wochen voraus – diese sind bei uns dann ja ausgeblieben aber zu dem Zeitpunkt wusste das ja niemand. Auch das wird viele Menschen schon dazu gebracht haben ihr Verhalten zu ändern. Ich möchte darauf hinweisen dass ich nichts und niemanden verteidigen möchte. Möchte das nur ergänzen um das Bild vollständig zu machen. Ich hinterfrage nicht nur den Mainstream kritisch, sondern auch den Antimainstream. 😉

        Die 3. Linie beschreibt dann am 23.3. das umfassende Kontaktverbot. Wie wir uns erinnern gab es dazwischen aber in fast täglichen Abständen Empfehlungen vom RKI dieses und jenes zu Unterlassen. Supermärkte haben da bereits schon Maßnahmen getroffen, die Kitas und Schulen waren schon geschlossen etc. Um es objektiv betrachten zu können und die von ihnen getätigte Einordnung vorzunehmen müsste man sich eine Welt schaffen in der diese Maßnahmen und Ereignisse vorher nie stattgefunden hätten.

        Rückwirkend gibt es wahrscheinlich zig tausend Versionen wie es ohne diese Maßnahmen hätte laufen können. Wir können da nur Spekulieren und Mutmaßen. Und die Mathematiker unter euch werden mir zustimmen wenn ich sag das ein Zeitpunkt in der Vergangenheit nicht aktuellen Maßstäben zu verändern ist. Denn dazu gehört mehr als nur eine Zahl, selbst kleine Änderungen der Formel können dann große Auswirkungen haben.

        1. Das mit dem Antwortbutton muß technische Gründe haben. Ab der 4. Antwort sind sie nicht mehr da. Da kann ich jetzt auch nichts dran ändern. Am besten einfach den Knopf darüber verwenden.

          Im Text unter dem Diagramm sind die drei Daten der Maßnahmen (9., 16, 23.03.) angegeben und in der verlinkten Studie inhaltlich benannt.

          Die von Ihnen benannten Argumente zum, 09., 16. und 23.3. waren mir gleich von Anfang an durch den Kopf gegangen. Und ich habe über der Frage gegrübelt, ob die nicht etwas bewirkt haben könnten. Dadurch, dass bereits ein bis zwei Tage nach dem 09.03. eine Trendwende Eintritt kann man das Verbot von Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmer nicht ursächlich benennen. Das wäre viel zu schnell. Und das der Lockdown v. 23.03. anscheinend ohne Einfluß auf R blieb liegt nahe, wenn man das Diagramm betrachtet.
          So ist also die Aussage, dass der Lockdown und die Maßnahmen davor nichts oder kaum etwas gebracht haben für mich sehr naheliegend. Und das sage ich als Entwicklungsingenieur mit jahrzehntelanger Erfahrung in Theorie und Praxis (Elektronik, Messtechnik). Mein Inneres ist trainiert auf das Erkennen von Korrelationen. Und die sind da – eigentlich – nicht zu erkennen.

          Also muß es andere Erklärungen für den spektakulären Verlauf von R geben. Für den Epidemiologen Prof. Wittkowski ist die Sache klar: Immunisierung. Und der Lockdown führt lediglich zu einer Verzögerung.
          Lesetipp:
          https://vitalstoff.blog/2020/04/09/die-epidemie-ist-vorbei/

        2. Danke Matthias, warum sind die Menschen so argwöhnisch? warum wird erwartet das die Politiker uns schaden wollen? Es ist mir ein Rätsel, ich habe es noch nicht schlüssig für mich lösen können.

          1. Es gibt einen einfachen Grund Mißtrauen zu empfinden:

            Andersdenkende Wissenschaftler und Fachleute werden vom Diskurs ausgeschlossen und mehr oder weniger diskriminiert.
            Unter anderem:
            Prof. Sucharit Bhakdi (Offener Brief an Kanzlerin – ohne Antwort)
            Professor Dr. rer. nat. Stefan W. Hockertz
            Dr. Wodarg
            Prof. Karin Mölling
            Prof. Dr. Knut Wittkowski
            und mehr

            Dazu kommen dann noch die Zweifel an den offiziellen Sachargumenten über die die Diskussion verweigert wird.

          2. Klaus, genau das meine ich. Das ist für mich nicht hieb und stichfest. Aber du wirst daran festhalten und absichtliches handeln vermuten, egal was ich sagen würde. Diese Informationen und beweise sind für mich nicht hieb und stichfest. Bzw. ich teile die Meinung von Matthias, man wusste zu verschiedenen Zeitpunkten nicht wie es sich entwickeln wird und hat zum Wohle aller gehandelt und nicht um ihnen zu schaden. Ich werde deine Meinung nicht ändern können, aber ich wundere mich weiterhin. Meine Quellen sind andere. Wenn es dich interessiert, lies die Berichte von Thomas Pueyo, aber ich vermute das wirst du nicht. Sein eigenes Denken als solches zu Erkennen, das anderen schlechtes unterstellt ist nicht einfach, das ist mir bewusst

          3. Ein Nachtrag für Klaus. Damit ich nicht in die gleiche Falle laufe, dich jemanden etwas negatives unterstellt, gilt das für dich auch. Ich entschuldige mich bei dir. Ich unterstelle dir nicht mehr, das du tomas pueyo nicht lesen wirst. Das ist auch ein negativer Gedanke, den nehme ich umwirkend zurück. Ich mache es dir sogar einfach und habe die deutschen Übersetzungen für dich von einigen Artikeln gefiunden:
            https://medium.com/tomas-pueyo/coronavirus-der-hammer-und-der-tanz-abf9015cb2af

            https://medium.com/tomas-pueyo/coronavirus-aus-vielen-entsteht-eine-einheit-4af0fc10df6d

            https://www.piqd.de/seite-eins/coronavirus-was-zutun-ist-wann-und-wie

            liebe Grüsse und alles gute

          4. Danke, Silvia, für Deine Mühe. Im Grundsatz lese ich alles – egal von wem. Der Erkenntnisprozess steht bei mir im Mittelpunkt und der Diskurs ist die Quelle der Erkenntnis.

            Bisher habe ich Deine Links kurz überflogen für einen ersten Eindruck.
            Zu dem Thema gibt es ganz aktuell eine Studie aus Israel mit einer völlig anderen Erkenntnis.
            Daher erst einmal mein Lesetipp hier. Ich war völlig baff.

            Nach 40 Tagen hat Corona einen Höhepunkt und nach 70 Tagen ist alles vorbei! – egal, was die einzelnen Länder machen. Ob Lockdown oder wie Schweden.
            Hat das Corona-Virus eine Halbwertszeit?
            https://www.achgut.com/artikel/hat_das_corona_virus_eine_halbwertszeit

          5. Die Antwort zu deiner Frage wird seit einigen Jahrtausenden von Propheten, Philosophen und sonstigen Geisteswissenschaftlern gesucht und ist in teilen beantwortet: „Wir sehen die Welt nicht wie sie ist, sondern wie wir sind…“.

            Ich bin der Meinung dass das bedingungslose Grundeinkommen nicht funktioniert wenn ich ein negatives Menschenbild habe „Da legt sich jeder nur auf die faule Haut und kassiert die Kohle.“. Dies spiegelt vielleicht aber nur den inneren Wunsch sich mal eine Pause zu gönnen sich aber dies selbst nicht zu erlauben weil z.B. die Eltern damals immer über den „faulen“ Nachbarn gelästert haben und man so schon früh gelernt hat dass (Faul) sein schlecht ist. Man könnte aber ja auch denken dass das BDGE ja eine Bereicherung der Gesellschaft ist, weil alles ohne Zwang entsteht. Und jeder das tun kann was er im inneren wirklich will und damit die Lebensqualität verbessert wird und die Welt so eine Heilung erfährt.

            Ähnlich sind die anderen Themen die in der Gesellschaft diskutiert werden. Flüchtlingskrise. Es gibt Menschen die ohne Bedingung alle Menschen willkommen heißen weil sie optimistisch an das gute im Menschen glauben und ausblenden dass es auch Probleme mit sich bringt. Auf der anderen Seite gibt es Menschen die ein negativ geprägtes Weltbild haben und in jedem Flüchtling eine Gefahr für sich sieht, weil alle ja nur Kriminell sind. In beiden Fällen ist klar wie die jeweiligen Menschen über andere Menschen denken. Oder auch über sich selbst denken.(unbewusst)

            Und auch hier in der Coronakrise kannst du die unterschiedlichen Prägungen wahrnehmen. Es gibt Menschen die nicht bevormundet werden wollen. Es gibt Menschen die eine Bevormundung sogar wünschen und fordern. Es gibt Menschen die Angst vor dem Tot haben, es gibt Menschen die glauben dass das RKI und die Politiker sie nur übervorteilen.

            Ich kann zu dem Thema nur die Persönlichkeitsentwicklung empfehlen.
            https://christianbischoff.libsyn.com/du-siehst-die-welt-wie-du-bist-folge-187

  6. Es ist prizipiell unmöglich eine Reproduktionszahl zu nennen, wenn die Dunkelziffer (Patienten mit Corona, ohne Beschwerden) unbekannt ist.

    1. Diese Dunkelziffer macht das Virus doch noch harmloser, als die verbreiteten Zahlen es vermuten lassen.
      Möglich wäre es den R Wert zu erhöhen, aber was soll die Art der Panikmache, wenn der Krankheitsverlauf kaum spürbar ist?!

  7. Hallo zusammen,

    ich finde diesen Artikel irreführend. Wieso?! Vorab – nein ich bin kein Schaf das nur Mainstreammedien glaubt und ich schlafe auch nicht – und auch sonst werde ich nicht von Chemtrailorganisationen und QAnon Mitarbeitern bezahlt.

    Ich lese den Inhalt des Artikels und möchte einfach darauf hinweisen dass er irreführend ist.

    In der Grafik heisst es „Rep. Zahl sinkt ohne Maßnahmen.“. Das ist so nicht ganz richtig, denn.

    Am 9.3. wurden Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern verboten (darauf deutet die gestrichelte Linie am 9.3.). Und was hier komplett nicht betrachtet wird, der vorauseilende Gehorsam aus Angst durch die Medien die Anfang März bereits von Horrorszenarien aus Italien und sonstwo berichtet haben. Ob diese auch bei uns eingetreten wären will ich und kann ich nicht beurteilen. Fakt ist jedoch dass die Faktenlage so wie sie hier dargestellt wird verzerrt unvollständig ist.

    Kleiner Disclaimer, ich bin kein Freund von Mainstreammedien. Doch im gleichen Maße verachte ich die sich selbst betitelnden „nicht-Mainstream“ Medien. Sie Scheuchen halt ihr Viech einfach nur in eine andere Richtung, gescheucht wird jedoch bei beiden.

    1. Zitat: „In der Grafik heisst es „Rep. Zahl sinkt ohne Maßnahmen.“. Das ist so nicht ganz richtig, denn.
      Am 9.3. wurden Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern verboten (darauf deutet die gestrichelte Linie am 9.3.). Und was hier komplett nicht betrachtet wird, der vorauseilende Gehorsam aus Angst durch die Medien die Anfang März bereits von Horrorszenarien aus Italien und sonstwo berichtet haben. Ob diese auch bei uns eingetreten wären will ich und kann ich nicht beurteilen. Fakt ist jedoch dass die Faktenlage so wie sie hier dargestellt wird verzerrt unvollständig ist.“ Zitatende

      Richtig ist, dass am 09.03. Veranstaltungen über 1.000 Teilnehmer verboten wurden. Es ist jedoch am Kurvenverlauf nicht zu erkennen, dass das irgendeinen Einfluß hatte. So ist die Bemerkung „Rep. Zahl sinkt ohne Maßnahmen.“ gemeint. Es war nicht so gemeint, als ob es keine Versuche Maßnahmen zu treffen gegeben hätte. Von daher haben Sie in gewisser Weise recht, das man es so verstehen könnte. Es hätte etwas anders formuliert werden können. Vielleicht ändere ich das noch in „„Reproduktionszahl sinkt selbstständig ohne das Maßnahmen Wirkung gezeigt haben“.

      1. Dann habe ich offensichtlich nicht verstanden worauf ihre Grafik genau abzielt. Was sie aussagen soll.

        Denn die Maßnahme am 9.3. könnte nach dieser Logik schon zur Senkung der Rep.zahl geführt haben? Wieso sollte dass dann ausgeschlossen werden?

          1. Genau das ist der Punkt und das Missverständnis zugleich. Und indem man eine Korrelation ausschließt hat man Verzerrt. Die Statistik ist nur so gut wie ihre zugrunde liegenden Datenbasis. Und wenn man nur eine Basis „vergisst“ nicht „beachtet“ „nicht sieht“ verzerrt man das Gesamtbild. Mit dieser Aussage wird der gesamte Artikel schon fast hinfällig und sorgt nur für Irritationen.

    2. …es ist durchaus richtig, dass das Verbot von Großveranstaltungen ab dem 09.03. und die vorauseilende Vorsicht unserer Mitbürger die Reproduktionsraten bereits vor dem lockdown unter 1 gesenkt haben. Daraus könnte man allerdings auch ableiten, dass diese Maßnahmen (Verbot von Großveranstaltungen, social distancing) bereits ausreichend waren und es evtl. keinen vollständigen lockdown des Wirtschaftsleben gebraucht hätte. Zumindest zeigen die Zahlen, dass sich dadurch die R-Rate nicht noch weiter verbessert hat. Sicher ist sicher, werden sich manche denken, dass es aber auch anders geht als mit dem stumpfen Schwert, beweisen andere Länder wie Schweden oder Taiwan. Erst zu spät reagieren, z.B. den Karneval noch laufen lassen (wäre ja äußerst unpopulär, diesen Spaß zu verbieten…), bis weit in den März noch Fluggäste aus aller Herren Länder ohne Gesundheitskontrollen reinzulassen und dann panikartig die ganze Wirtschaft runterzufahren ohne eine evidenzbasierte Exitstrategie, finde ich durchaus fragwürdig, angesichst des enormen wirtschaftlichen Schadens!

    3. Dieser (und viele andere z.Zt. kursierende) Artikel ist irreführend, die Interpretation des RKI-Forecasting von einem gewünschten Ergebnis verfälscht. Dazu wird immer wieder von einem Lockdown gesprochen.
      Für Nicht-Statistiker, Nicht-Stochastiker und Nicht-Mathematiker empfehle ich zum Thema „Der Lockdown war unnötig“, weil einfacher zu verstehen, den Artikel zur Modellrechnung des Max-Planck-Instituts: https://www.mpg.de/14648789/corona-epidemie-prognose

      1. Sorry, aber da machen es sich die MPG-Leute zu einfach und denken zu wenig in Kategorien der Epidemiologie – wie „reine“ Mathematiker halt.
        Was ich dort vermisse ist die Würdigung der Immunisierung um dauerhafte Sicherheit aufzubauen. So wie der Artikel formuliert ist gilt jede Infizierung als schlecht.
        Die sollten sich mal mit den entsprechenden Epidemiologen unterhalten wie bspw. Prof. Wittkowsky.
        Der und andere sehen den Höhepunkt hier und weltweit schon lange überschritten – dank zunehmender Immunisierung.
        https://vitalstoff.blog/2020/04/09/die-epidemie-ist-vorbei/

  8. Was mich auch wundert und die „offizielle Linie“ etwas verwunderlich scheinen lässt:
    In Deutschland liegt das durchschnittliche Sterbealter „mit Corona“ bei 81 Jahren, während sonst das allgemeine durchschnittliche Sterbealter (Frauen und Männer zusammen) bei 80 liegt.

    1. Hallo Wulf,

      das lässt sich recht simpel erklären. Die Datenbasis ist unterschiedlich.

      Bei der einen Zahl wird die Gesamte Bevölkerung betrachtet. Gesunde wie Kranke.

      Und bei der anderen Zahl halt nur die Menschen die nachweislich den Coronavirus hatten (ob sie auch an ihm verstorben sind oder vlt. doch an etwas anderem ist dabei nicht wichtig). Dadurch kommt die Verschiebung zustande.

      Die Zahl ist nur als Richtwert zu verstehen und wird oft medial „falsch“ eingeordnet. Sie sagt nichts aus wenn sie nicht in den Kontext gestellt wird. Ähnlich wie die Fallzahlen. Diese müssen immer in Kombination der Bevölkerung des jeweiligen Landes gesehen werden.

      Journalisten sind halt keine Mathematiker, was die Feinstaubdebatte seit Jahren, fast schon Jahrzehnten offen legt. Und hier sei gesagt, selbst die „nichtMainstream“-Journalisten können nicht gut rechnen. 😉 Bzw. rechnen sie auch gern zu ihren Gunsten.

      Einen angenehmen Tag wünsche ich.

      1. Matthias, vielen dank für deine umsichtigen Kommentare, und der Hinweis auf das scheuchen gerade auch der sog. nicht mainstream Medien. Ja, der Mensch lässt sich anscheinend gerne mehr scheuchen als er selbst bemerkt, dass er gescheucht wird. Ich wäre so dankbar, wenn das immer mehr Menschen klarer wird, so das sie sich von keinem mehr scheuchen lassen…

  9. Ein Finanzwissenschaftler ist auch genau DIE Koryphäe auf deren Aussage ich in diesem Fall vertrauen würde.
    Wenn er sich die Mühe gemacht hätte, die Kurven von Euro Momo, auf die er sich ja bezieht, genau zu lesen, würde er auch erkennen, dass sich die Sterberaten europaweit seit 2010 noch nie in einer Höhe wie derzeit befunden haben. Sicher gab es regional immer Anstiege, aber nicht in ganz Europa. Ausserdem sind die Zeitverläufe deutlich länger als bei dem derzeitigen Peak der Sterberate.
    Das ganze Zahlenjonglieren ist nur verwirrend. Statistikfreaks berechnen die Sterberate pro 1 Mill. Einwohner und dort liegen die Schweden mit ihrem so anderen Umgang mit Corona an der Spitze mit 10% Sterberate.
    Kriterium ist die Kapazität der Intensivstationen (max. 40 000), ob nun mit Verdoppelungsrate oder Reproduktionsfaktor kann jeder sich ausrechnen, wann wir Verhältnisse wie in Italien oder USA haben würden, wenn 10% der Erkrankten im Krankenhaus landen.
    Es geht nicht darum, zu verhindern, dass Menschen sterben. Solange es keine wirksamen Medikamente gibt, werden die derzeitigen Maßnahmen nicht die Sterberate senken, sondern nur verhindern, dass es in den Krankenhäusern zu chaotischen Zuständen kommt.
    Entweder sind die Ausführungen wissentlich falsch oder er weiß es nicht besser. Auf jeden Fall ist es Volksverdummung.

    1. Die Sterbefälle bleiben weit unter dem, was panikartig vorhergesagt wurde in einer Größenordnung wie früher bei starken und ganz starken Grippewellen auch. Und überall ist der Rückgang beinahe zeitgleich vorhanden. Das kann man auf die einzelnen Länder bezogen in Euromomo gut sehen. Auf Gesamteuropa bezogen ist die Anzahl der Gesamttoten mit 2016/17 vergleichbar in der Höhe, allerdings wesentlich kürzer und dadurch voraussichtlich in der Anzahl geringer. Darauf bezieht sich auch Prof. Homburg zutreffenderweise.

      Bei verschiedenen Ländern sind die derzeit eingetragenen Werte noch nicht mit den früheren vergleichbar – weil noch Tageswerte (blau) eingetragen sind. Die vorherigen Werte sind Wochenwerte und dadurch niedriger wegen der Glättung.
      Aber es zeigt sich, das die eingetragenen Spitzen nur kurzzeitig vorhanden sind. Da muß man noch abwarten, wie das endgültig aussehen wird.

      Schweden hat keine Überlastung der Krankenhäuser. Die höhere Todeszahl bezogen auf die Bevölkerung liegt wohl an Zweierlei: Höhere Durschseuchung der Bevölkerung, was im Sinne einer Immunisierung ist und bei uns auch gewollt ist (278.000 „unverhinderbare“ Tote lt. Drosten). Und zu wenig Schutz für die Risikogruppen in den Pflege- und Altenheimen, sowie in deren Wohnungen. Wir haben selbst Kontakt nach Schweden und können das beurteilen.
      Ansonsten dürfte Schweden bei weitem nicht die horrenden schlimmen Folgen unseres Shutdowns haben und wesentlich milder davonkommen.

      Was bisher wohl in allen Ländern falsch gemacht wurde sind die ausbleibenden oder viel zu geringen Schutzmaßnahmen der Risikogruppen.
      Es kann nicht sein, dass fast alle Toten sich im hohen Alter befanden/befinden und die riesige Zahl der unempfindlichen Erwerbstätigen und Kinder/Jugendliche am normalen Leben gehindert werden – und dann noch ohne großen Einfluß auf die Coronawelle.

      Lesetipp:
      Der Lockdown ist nahezu wirkungslos – eine Beweisschrift
      https://www.achgut.com/artikel/der_lockdown_ist_nahezu_wirkungslos_eine_beweisschrift

  10. Vor windiger Zahlenjonglage würde ich mich hüten. Der R-Wert betrifft nur die den Gesundheitsämtern gemeldeten Fälle; die Dunkelziffer ist komplett unbekannt. Auf solche „harten Zahlen“ Empfehlungen aufzubauen, grenzt an Verdummbatzung. Drosten und andere sind aber nicht besser. — Schlimm, wie die Wissenschaft ihre Fähnchen nach den Winden richtet.

    Und der „ehemalige Regierungsberater von Kanzler Schröder“ und „Direktor des Instituts für Öffentliche Finanzen“ bekommt von mir ein Triple-A-Rating als Lobbyist und Eliten-Geldabschneider. Das sind nämlich genau die Finanzhaie, die uns durch Privatisierung und Rücknahme der öffentlichen Gesundheitsversorgung diesen Engpass erst beschert haben.

    Lämmer, glaubt den Wölfen kein Wort!

    1. Innerhalb der Logik des RKIs ist das Absinken des R-Wertes unabhängig vom Lockdown wie ein Supergau. Die katastrophalen Voraussagen über mehr als 100.000 Tote haben sich damit in Luft aufgelöst und bereits riesigen Schaden der gesamten Gesellschaft zugefügt.

      Ansonsten gilt: Wer recht hat, der hat recht – egal ob Teufel oder Engel oder irgendetwas dazwischen. Und Prof. Homburg hat anscheinend recht.

      1. Würde ich jetzt mit dem Argument kommen, dass ein Autor bei Tagesschau.de die angeblich fehlende Erklärung des RKI zum R-Wert nachgeliefert hat, würde ich bei manchen hier nur Häme ernten. Also lass ich den Link dort wo er ist.

        Einer der Experten, die hier als Zeugen für die „andere Meinung“ genannt wurden, ist ein Prof. Dr. Knut Wittkowski, der eigenen Angaben ehemaliger Professor an der Rockefeller Universität in New York. Dort scheint man ihn allerdings gar nicht zu kennen. Und über die anderen Zeugen und diejenigen, die sich ständig auf diese beziehen, kann ich für meinen Teil nur den Kopf schütteln. Es ist schon klar, dass man in all dieser Ungewissheit zu anderen Schlüssen kommen kann. Aber die Art und Weise in der dies geschieht, ist schon verdammt irritierend. Vor allem weil ich mich, ebenso wie Silvia, nicht dazu durchringen kann, böse Absichten bei unserer Regierung zu sehen. Die Leute nehmen ihre Verantwortung wahr und werden dafür kritisiert. Das wäre OK. Aber viele gehen weit darüber hinaus. Und die Tendenzen erkenne ich auch in diesem Beitrag.

        1. Ja, mit Schrecken mußte ich feststellen, dass die Angaben zur Person Wittkowski nicht stimmen und von der Universität dementiert wurden. Ich hatte mich auch schon etwas gewundert, dass ich ihn nicht googlen konnte. In Zukunft werde ich da vorsichtiger sein. Was ich gefunden habe ist, dass es von ihm etliche veröffentlichte Studien gibt.

          Jetzt die Frage: Muß ich meine Positionen ändern, die ich mit ihm geteilt habe?
          Das betrifft vor allem den „natürlichen Ablauf von Pandemien“ durch automatische Immunisierung, wo er auch Corona mit einbezog.
          Und da gibt es jetzt eine Studie aus Israel, die im Detail weiter geht als Wittkowski es tat.
          Danach hat Corona weltweit nach 40 Tagen seinen Höhepunkt überschritten und wird voraussichtlich nach weiteren 70 Tagen verschwunden sein. Und zwar mehr oder weniger von selbst.
          Lesetipp:
          Hat das Corona-Virus eine Halbwertszeit?
          https://www.achgut.com/artikel/hat_das_corona_virus_eine_halbwertszeit

          1. Heute bei Markus Lanz war wieder Prof. Streeck zu Gast. Ich hatte erst später zugeschaltet und kenne daher das genaue behandelte Thema nicht.

            An Herrn Streeck war mir, als ich ihn erstmalig sah, sogleich seine lebhafte und authentische Mimik aufgefallen. Solche aufrechten und kongruenten Menschen erlebt man (auch im Fernsehen) ja nicht gerade jeden Tag. Die anderen setzen Gesichtsmasken auf, während sie einfach vom Storch erzählen.

            Heute bei Lanz war bei Streeck aber großteils Angst in der Mimik zu ergründen. Was da im Busch war, weiß ich nicht, aber das ist garantiert noch ein weiteres dickes Ding. Zum Schlusswort sagte Lanz noch, man dürfe nicht alles aussprechen, oder so ähnlich.

            Der Streeck wirkte aber so, als würde er es karrieremäßig überleben. — Man kann auch mit den Sinnen Informationen sammeln.

          2. — „Heute bei Lanz war bei Streeck aber großteils Angst in der Mimik zu ergründen.“

            Vorher hatte er nämlich eine durchweg positive Ausstrahlung — gar nicht als Heldentyp, sondern als netter, intelligenter, bescheidener Schwiegersohn, der sich freut, dass er mit seiner Arbeit derzeit auch mal direkt der Bevölkerung helfen kann.

            Warum so ein ehrlicher, netter Kerl Angst kriegen sollte, müsste noch mal gucken.

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