12. Juli 2020

Region, Stadt und Siloah

Derzeit werden in Hannover nur neun Infizierte gezählt. In der gesamten Region sind es 26. Einige Patienten liegen noch in den Krankenhäusern. Das sind in der Summe 65, die behandelt werden (Stand: 09.07.20209). Die Anzahl davon im Siloah-Krankenhaus in Linden kann grob mit einem Viertel davon abgeschätzt werden, also etwa 16, wie zu erfahren war.

Auf Anfrage teilte uns das Siloah Folgendes mit:

Das KRH Klinikum Siloah hat durch seine hohe Expertise im Bereich der Pneumologie und internistischen Intensivversorgung bis heute einen überdurchschnittlichen hohen Anteil an der stationären Versorgung von Covid-19 Patienten innerhalb der gesamten Region Hannover. Das Team um Prof. Dr. med. Thomas Fühner, Chefarzt der Klinik für Pneumologie, Intensiv- und Schlafmedizin, versorgt mit hoher Expertise und Leistungsbereitschaft Patientinnen und Patienten sowohl mit mittleren als auch schweren Krankheitsverläufen. Die tägliche Anzahl der versorgten Patienten ist insgesamt etwas rückläufig, jedoch nicht im selben Maße wie die Gesamtzahl der stationär behandelten Covid-19-Patienten in der Region Hannover. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KRH Klinikum Siloah haben – wie alle Mitarbeiter des Klinikum Region Hannover – von Beginn der Pandemie an bis heute mit hohem persönlichen Engagement die Erweiterung der Versorgungskapazitäten für Covid-19-Patienten sowie die Sicherstellung der gesamten Versorgung unterstützt.

Das ursprünglich angeschaffte Behandlungszelt beim Siloah (siehe Titelbild) wurde nie benötigt. Insgesamt verlief die Pandemie hier nicht schwerwiegend, sondern deutlich leichter als die Grippewellen der letzten acht Jahre mit viermal über 20.000 Toten bundesweit [1]. Corona werden inzwischen ca. 9.000 Tote zugerechnet.

Besuche sind im Siloah wieder möglich, unterliegen allerdings einigen Regeln, wie Besuchszeit, -dauer und Anzahl [2].
Damit ist das Corona-Virus sozusagen im „Keller“.

Die aktuelle Situation zu Corona in Hannover kann im Internet eingesehen werden [3].

Bestseller „Corona, Fehlalarm?“

Es gibt eine zunehmende Anzahl von Medizinern und anderen Fachleuten, die mit den offiziellen Corona-Maßnahmen nicht einverstanden sind. Sie halten diese Maßnahmen inzwischen für gefährlicher als die Corona-Pandemie. Da diese Fachleute in der Öffentlichkeit bisher nicht fair zu Wort gekommen sind schließen sich diese zusammen [4]. Es werden vor allem über die sozialen Netzwerke Beiträge gepostet (Videos, Texte, etc.), Organisationen gegründet und Bücher geschrieben.

Eines dieser Bücher ist gleich von Anfang an zu einem Bestseller geworden.

Einführungstext:
COVID-19: Was ist wahr? Was ist Interpretationssache? Der Corona Faktencheck

Kaum ein Thema dominiert unsere Zeit so sehr wie das Coronavirus und die dadurch ausgelöste Infektionskrankheit COVID-19. Eine Situation, die von der Weltgesundheitsorganisation WHO als Pandemie eingestuft wurde. Dazu kursieren widersprüchliche Meinungen, Fake News und politisch gelenkte Informationen. Unterschiedliche Ansichten über die Gefahren durch die Pandemie führen zu tiefgehenden Disputen und sorgen für Verwirrung der Menschen.

Prof. Dr. med. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. rer. nat. Karina Reiss klären mit diesem Buch sachlich auf – mit Daten, Fakten und Hintergründen.

  • Vergleich des neuen „Killervirus“ mit früheren Coronaviren und dem Grippevirus: Wie groß ist die Gefahr wirklich?
  • Corona-Situation in Deutschland: Was sagen R-Faktor, Infektionszahlen und Sterberaten, die das Robert-Koch-Institut (RKI) für Deutschland veröffentlicht, aus?
  • Lockdown mit Kita- und Schulschließungen, geschlossenen Geschäften, Social Distancing und Maskenpflicht: Waren die radikalen Schutzmaßnahmen begründet?
  • Gesundheitssystem in Deutschland: Droht eine Überlastung unserer Krankenhäuser und Intensivstationen?
  • Kampf gegen das Coronavirus: Ist die Suche nach einem Impfstoff sinnvoll und wie sind die Erfolgsaussichten?

Politikversagen und Meinungszensur in den öffentlichen Medien während der Epidemie

Das RKI warnt – und die Bundesregierung folgt. Panikmache und Fake News durch Politiker und Virologen bestimmen den Umgang mit Corona. Die Medien betätigen sich als ihr Sprachrohr, statt aufzuklären. Kritische Stimmen werden diskreditiert. Dabei hat der Umgang mit der Krise dramatische Konsequenzen für die Wirtschaft und Gesellschaft! Kollateralschäden für alte Menschen, Kinder und chronisch Kranke werden hingenommen.

Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung zur Corona-Krise! Dieses Sachbuch bietet Ihnen wissenschaftlich fundierte Informationen und untermauerte Fakten.
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Quellen

[1] >> Debatte: Corona + die dramatisch mehr Grippe-Toten + Welle am Ende

[2] Besuchsregelung Siloah:
>> krh.de/corona

[3] Aktuelle Informationen zum Coronavirus der Region Hannover
>> hannover.de

[4] Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie, e.V.“ (MWGFD)
>> mwgfd.de

Titelbild: Ersatzzelt für Corona-Notpatienten beim Siloah

Andere Sichtweisen sind willkommen.

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Hinweis:
halloLindenLimmer.de ist nicht meinungsgebunden und läßt andere Meinungen frei zu Wort kommen.
Alle Meldungen zu Corona: >> hallolindenlimmer.de/?s=corona
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Klaus Öllerer
11.07.2020

Kommentare

  1. „Das war kein Fehlalarm. Der harmlose Verlauf zeigt doch gerade, dass Corona in Deutschland noch nicht richtig angekommen ist. Jetzt wird sich das Virus über den Sommer berappeln und dann in einer zweiten Welle noch härter zuschlagen. Viren verschwinden ja nicht einfach wieder, sondern lauern nur auf das nächste Opfer. Wenn nicht rasch ein Impfstoff gefunden ist und auch eingesetzt wird, kann Corona zur weitaus tödlicheren Carola-Variante mutieren.“

    Dr. Karl Lauterbach (SPD) zupft seine Fliege zurecht. „Die zweite Welle wird aber noch Corona sein, weil die Gates-Stiftung mit dem Carola-Impfstoff noch nicht so weit ist.“

    „Eins nach dem anderen“, resümiert Lauterbach, bevor er einige Tabletten mit einem Schluck Tee herunterspült. „Corona“, sagt er, „kann auch bleibende Gehirnschäden hinterlassen.“ Das glauben wir ihm und bedanken uns für das Interview.

  2. Bleiben bei der Grippe auch Schäden am Gehirn zurück?
    Wird bei jeder Grippe eine weltweite Kontaktbeschränkung durchgeführt?
    Nur aufgrund der ganzen Beschränkungen konnte sich Covid-19 nicht so ausbreiten wie die Grippe. Ungehindert hätten wir mit Sicherheit mehr Erkrankte und mehr Tote!
    Eine Maske zu tragen und Abstand zu halten ist ein kleines Opfer, hätten sich ALLE daran gehalten, wäre Covid-19 jetzt kein Thema mehr! Die Schließungen hätten dann auch nicht so lange durchgesetzt werden müssen und der damit verbundene Schaden wäre weitaus geringer! Aber da das Virus immer wieder mit einer Grippe verglichen wird und sich die Menschen nicht an die Regeln halten (wollen) dauern die Massnahmen entsprechend länger. Ich hätte mir einen kompletten Lockdown gewünscht, damit hätte man die Infektionszahlen viel schneller reduzieren können.

    1. Die Antwort ist recht klar: Mehr oder weniger geschehen die Dinge bei Corona auch bei der Influenza. Allerdings sind bei Influenza auch Jüngere + Babies mehr betroffen. Die Sterberate ist ähnlich mit 0,1% bis 0,4 %.

      Artikel:

      Grippe – mögliche Komplikationen
      Komplikationen können prinzipiell bei allen grippekranken Personen auftreten. Die Influenza-Viren zerstören durch ihre massive Vermehrung in den Zellen die äußerste Schicht der Atemorgane und können darüber hinaus das Immunsystem schwächen, indem sie auch die vom Körper zur Abwehr produzierten Fresszellen (Makrophagen) verringern.

      Die Auswirkungen der Komplikationen hängen stark vom allgemeinen Gesundheitszustand des Influenza-Patienten ab. Schwere lebensgefährliche Erkrankungsverläufe bis hin zum Tode betreffen vorwiegend ältere Menschen über 60 Jahren, Säuglinge und Kleinkinder. Darüber hinaus tragen Schwangere, Patienten mit Vorerkrankungen der Atemwege, der Nieren oder des Herzens sowie immungeschwächte Menschen ein besonderes Risiko.

      Bakterielle Superinfektion
      Die geschädigte Atemwegsschleimhaut ist ein idealer Nährboden für Bakterien, die nun ungehindert eindringen können. Hierdurch kommt es leicht zu bakteriellen Infektionen (Super- bzw. Sekundärinfektionen), die häufig sehr viel schwerer verlaufen als die eigentliche Influenza.

      Bei den bakteriellen Komplikationen sind in erster Linie Nasennebenhöhlenentzündung, Mittelohrentzündung, eitrige Bronchitis sowie Lungenentzündung zu nennen. Für die zum Teil lebensgefährlichen Lungenentzündungen sind meistens Bakterien wie Staphylokokken, Streptokokken oder Pneumokokken verantwortlich. Eine schwere Lungenentzündung kann unter ungünstigen Umständen auch Abszesse in der Lunge verursachen. Durch eine rechtzeitige Behandlung der Influenza kann das Risiko einer bakteriellen Superinfektion deutlich gesenkt werden.

      Weiter können in Folge einer Influenza Schädigungen im Herz-Kreislauf-System, wie z.B. Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche mit verminderter Pumpleistung (Herzinsuffizienz), eine Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge aufgrund der Herzschwäche (Lungenödem) oder ein Kreislaufschock auftreten. Selten werden Übergriffe der Erkrankung auf den Magen-Darm-Trakt und das zentrale Nervensystem (Hirnhautentzündung, Gehirnentzündung) beobachtet. Da das Influenza-Virus aber prinzipiell jedes Organ schädigen kann, sind auch Symptome wie Leberschwellung, Leibschmerzen, Durchfälle oder Erbrechen möglich.

      https://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/influenza/moegliche-komplikationen.html#:~:text=Hierdurch%20kommt%20es%20leicht%20zu,Bronchitis%20sowie%20Lungenentz%C3%BCndung%20zu%20nennen.

    2. Hatten die bisherigen Maßnahmen gegen Corona Erfolg?
      Von einem besonders starken Erfolg durch die bisherigen Maßnahmen kann nicht ausgegangen werden. Aufstieg und Abfall der Coronawellen ähneln stark den bisherigen Grippewellen.
      Der Lockdown hatte kaum Auswirkungen. Die Coronawelle war da schon am Abklingen und das Abklingen wurde durch den Lockdown kaum beeinflusst.
      Die Coronatoten bspw. in Italien sind durch italienische Besonderheiten und unglaubliche Fehler selbst verursacht und waren von Anfang an nicht auf Deutschland übertragbar.

      Quellen können genannt werden.

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