31. Mai 2020

Von Klaus Öllerer
mit persönlichen Eindrücken

Seit einiger Zeit tritt die Initiative WirWachenAuf mit Kundgebungen wöchentlich an die Öffentlichkeit. So auch am letzten Samstag (30.05.2020) wieder auf dem Waterlooplatz. Ungefähr dreihundert Personen waren erschienen und im Mittelpunkt stand die Frage: „Was wollen wir?“.
Auch Gegner traten bei Anwesenheit der Polizei an der Zaungrenze auf.

Nacheinander sprachen mehrere Mitglieder der Initiative über ihre persönliche Motivation. Zwei davon können hier in Videos angeschaut werden.

Die Organisation bezeichnet sich selbst als unabhängig und sei zu keiner Partei, Religon oder sonst etwas zugehörig. Es scheint eine gewisse christliche Orientierung zu geben wie verschiedenen Beiträgen zu entnehmen ist. Das Hauptmotiv scheinen gesellschaftliche Fehlentwicklungen zu sein, die viel mit der Selbstbestimmung der individuellen Freiheit zu tun haben. Auch fehlende Diskussionen und die Abwesenheit konträrer Meinungen in Politik und Medien werden genannt. Das staatliche Handeln in der gegenwärtigen Coronakrise steht dabei aktuell im Zentrum der Kritik. Das gemeinsame Verbindende sind die Regeln des Grundgesetzes wie immer wieder genannt wird.

Erinnerungen an meine eigene Vergangenheit werden wach. Historisch gesehen ist diese und sind andere aktuellen Initiativen nichts Neues.
Es ist wie ein Ausdruck einer sich verstärkt entwickelnden neuen Opposition – so wie die alte APO (AußerParlamentarische Opposition) früher, die 1968er. Auch damals bildeten sich überall im Land irgendwann wie aus dem Nichts neue Initiativen. Anfangs ähnlich unscharf in ihren Vorstellungen wie hier. Christliche Gruppen waren dabei.

Und damals standen bei sehr Vielen auch Demokratiefragen im Vordergrund. Und wie damals reagierten die Etablierten Politiker und Medien ablehnend bis zum blanken Hass. Heute heißt es: Nazis, Verschwörungstheoretiker, Judenfeinde und alles Mögliche sollen sie sein. Eine faire Berichterstattung in den Medien ist kaum zu erkennen. Eine Krise der Meinungsfreiheit wird immer offensichtlicher [2].

In folgenden Selbstdarstellungen wird auf die verschiedenen Sichtweisen eingegangen.

Nun die erste Rednerin:

In folgendem Video schildert Tatjana Boscher ihre Impferfahrungen. Ihre Kinder erlitten schwere Schäden und sie fand kaum Hilfe bei Ärzten.
Es ist übrigens wenig bekannt, dass Impfschäden manchmal gar nicht so selten sind. Beispielsweise hat die Impfung gegen die Schweinegrippe vor etlichen Jahren schlimme Folgen. Der Spiegel berichtete darüber. Siehe [1].

An einer anderen Stelle – nicht im Video – wies Tatjana Boscher den Vorwurf „NAZI“ zu sein zurück, denn sie ist mit einem Schwarzen Mann verheiratet und hat mit ihm gemeinsame Kinder.

Tatjana Boscher erzählt:


Mehr lesen:
WirWachenAuf
>> wirwachenaufhannover.de/
>> Facebook.com

Gegner von WirWachenAuf sind in folgendem Video zu sehen:

Gegendemonstrant mit Hammer und Sichel

Die Fahne mit Hammer und Sichel steht für den Kampf gegen die Demokratie und für die Diktatoren und Massenmörder Lenin, Stalin, Mao und andere.

Das Titelbild zeigt, das Pro und Kontra miteinander diskutieren können. Das ist jedoch eine Einzelsituation. Bisher lehnten nahezu alle Gegendemonstranten die sachliche Diskussion ab.

Quellen

[1] Hersteller von Schweinegrippe-Impfstoff ignorierte Risiken
Etwa 30 Millionen Europäer erhielten vor neun Jahren den Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix. Schon damals gab es erhebliche Sicherheitsbedenken. Jetzt werden neue, schwere Vorwürfe bekannt.
>> spiegel.de

[2] Meinungsfreiheit: Mehrheit vermeidet öffentliche Aussagen zu vermeintlichen Tabuthemen
>> zeit.de

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
01.06.2020; 19:25

Kommentare

  1. Die ersten beiden Rednerinnen hatten auf jeden Fall hübsche Beine, was auch durch ihre engen Hosen betont werden konnte. Ich selbst brauche das nicht mehr, aber ich stehe ja noch drauf. Dem im dritten Video dargestellten Piratenpartei-Wolf … na ja, vom dem möchte man die Beine ja nicht sehen, aber er hatte sich ja immerhin intellektuell geäußert. Ich selbst schäme mich da überhaupt nicht mehr: Rein in den Teich!

  2. Tatjana Boscher beklagt Impfschäden.
    Die Teilnehmer an dem Demos sagen Corona ist nicht sonderlich gefährlich.
    Es gibt weniger Probleme mit Impfschäden als durch Corona.

    Da die Coronaschäden höher sind als Impfschäden dann braucht es erst recht keine Rücksicht auf Impfdeppen wenn die größeren Coronaschäden egal sind.

    Oder ist Leben welches Impfschäden erlitten hat mehr wert als Leben was Coronaschäden erlitten hat?

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