12. August 2020

Pressemeldung der Grünen (Auszug)
„Durch immer wärmere Sommer heizen sich insbesondere breite, asphaltierte Straßen immer weiter auf. Die Grünen in Linden-Limmer zeigten am Montag 10.08.20 zur symbolischen Uhrzeit „fünf nach zwölf“ (12.05 Uhr), wie sehr ein Umbau der Fössestraße nötig ist. Mit gefüllten Gießkannen und verdunstendem Wasser wurde die Hitze der Straße sichtbar gemacht. Wir fordern den coolen Rückbau der Straße auf zwei Fahrspuren, eine Aufwertung mit Stadtgrün, um den Cool-Down-Effekt zu fördern, sowie Raum für Aufenthaltsqualität und gerechten Fuß- und Radverkehr. …“ [1]

Debatte: Grüne – Klima – Fössestr.

von Klaus Öllerer

Die von den Grünen auf der Fössestr. durchgeführte Aktion [1] wirkte – für sich genommen – nicht unsympathisch. Die Grünen machten einen lieben und netten Eindruck. Eine besondere Verkehrsbehinderung fand nicht statt. Die Polizei fuhr nur einmal vorbei.

Aber – und jetzt kommt’s – die Begründung für diese Aktion hat es in sich.

Der Klimawandel soll immer schlimmer werden. Alles wird heißer und immer heißer und so auch die Fössestr.. – und überhaupt alles, die ganze Welt.

Die Welt wird immer heißer? Wirklich?

Seit zwanzig Jahren beschäftige ich mich mit dem Thema Klima – immer aus der Sicht eines Ingenieurs: Tatsachen zählen.

Und hier die wichtigsten Tatsachen

1. Alle tausend Jahre gibt es eine Warmzeit

Die heutige Erwärmung passt „harmonisch“ zu den Erwärmungszyklen der Vergangenheit [2]. Es ist ein natürliches Auf und Ab alle tausend Jahre und vergleichbar mit Ebbe und Flut alle ca. 12 Stunden.

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Warmzeiten wie heute sind normal in der Klimageschichte.
Die Warmphasen wurden nachträglich rot eingefärbt und Beschriftung hinzugefügt, bzw. anders fomatiert. [2]

2. Sonne und Temperatur passen sehr gut zusammen

Es gibt keinen Hinweis auf einen übermäßigen Einfluß von CO2-Emissionen auf die globale Temperatur. Den Korrelationsvergleich gewinnt die Sonne eindeutig! [3]

Die Quellen für die Diagramme
Temperatur:  IPCC Summary for Policymakers 2013, CO2: IPCC Klimaberichte
Sonne: Sonnenaktivität kurzfristig, ZAMG (staatlicher, meteorologischer, geophysikalischer Dienst Österreichs)

3. Wir haben heute das beste Klima seit über 700 Jahren

Wenn wir heute eine Klimakrise haben wie es offiziell immer behauptet wird – was war dann früher? Wann war das Klima früher besser als heute? Antwort: Nie.

Früher war alles schlimmer. Kleine Eiszeit: Not, Hunger, soziale Spannungen, Verfolgung von Minderheiten vom 14. bis 19. Jahrhundert, am kühlsten: 16. bis 17. Jahrhundert

In den letzten mehr als hundert Jahren hat sich der Klimawandel eher zum Günstigen hin entwickelt. Die unangenehm kalten Zeiten des 19. Jahrhunderts wichen einer allgemeinen Erwärmung. Hohe Ernten werden eingefahren. Lebensmittel sind für alle da. Probleme wie Hunger und Armut haben mit Politik und Wirtschaft zu tun, aber kaum noch mit dem Klima. Extremwetter halten sich im Vergleich zu früheren Zeiten im moderaten Rahmen und die Häufigkeiten bleiben eher stabil. Das Zähmen der wilden Natur und die hohe Entwicklung von Technik haben inzwischen ein Ausmaß erreicht, so dass Extremwetter – im Vergleich zu früher – viel weniger Opfer fordern. Und das, obwohl es inzwischen viel mehr Menschen gibt. [4]

4. Und was sagt die Wissenschaft zum Klima?
Die Wissenschaft vom Klima ist gespalten!

Hochpolitisierte Klimawissenschaftler sind inzwischen der Fälschung überführt. Der bekannte Wissenschaftsjournalist Axel Bojanowski schrieb kürzlich in der Welt [5] einen aufsehenerregenden Artikel über die Fälschung des heutigen Temperaturverlaufes durch bspw. Prof. Rahmstorf und andere.

Zitat Welt: „Die Grafik war ein Taschenspieltrick: Die steile rote Linie am Ende war nicht vergleichbar mit den Daten in der Zeit zuvor. Sie zeigte jährlich gemessene Durchschnittstemperaturen auf der Erde seit Ende des 19. Jahrhunderts. Für frühere Zeiten aber gibt es solch genaue Aufzeichnungen nicht. Die meisten Zeiten der Zivilisationsgeschichte lassen sich nur mit Durchschnittswerten darstellen.“ Zitatende [5]

5. Keine Diskussionsbereitschaft bei offiziellen Klimawissenschaftlern

Nach allen bisherigen Erfahrungen lehnen offizielle Wissenschaftler jede Diskussion mit anderen Wissenschaftlern ab, die die Thesen vom angeblich menschengemachten Klimawandel kritisieren.

Jedoch eine alte Lebenserfahrung zeigt: Wer nicht diskutiert, der verliert.

Hier jedenfalls sind andere Sichtweisen willkommen.

Und so war’s in der Fössestr. bei der Aktion der Grünen

Montag, 10.08.2020, Fössestr./Kötnerholzweg – Foto: privat

Titelbild: Fössestr. / Kötnerholzweg mit verdunstendem Wasser der Grünen auf der Kreuzung

Quellen

[1] Grüne: „Lebensqualität statt Lastverkehr“ – Fössestr.
>> halloLindenLimmer.de

[2] Studie: Harmonic Analysis of Worldwide Temperature Proxies for 2000 Years, The Open Atmospheric Science Journal, 2017, Prof. Dr. Horst-Joachim Lüdecke (Physiker), Prof. Dr. Carl Otto Weiss (Physiker)

[3] Klimawandel – und warum es wohl die Sonne ist
>> KlimaKontroverse.de (Flyer)

[4] Überraschung: Klimawandel – heute das beste Klima seit über 700 Jahren!
>> KlimaNotizen.de

[5] So wird der Klimawandel verfälscht – v. Axel Bojanowski
>> welt.de (Bezahlschranke)
Siehe auch:
Gegenrede mit Faktencheck zum Vortrag von Prof. Quaschning
>> KlimaKontroverse.de

Siehe auch: >> Debatte: Klimakrise yeah, yeah, yeah – Faktencheck – von Klaus Öllerer
>> halloLindenLimmer.de

Andere Sichtweisen sind willkommen.

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Hinweis:
halloLindenLimmer.de ist nicht meinungsgebunden und läßt andere Meinungen frei zu Wort kommen.
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Klaus Öllerer
Mitglied bei >> KlimaKontroverse.de
12.08.2020


Kommentare

  1. In einem n-Faktoren-System ist es nicht möglich einen einzigen Faktor als Ursache->Wirkung zu definieren.
    Hier muß vielmehr von einem kybernetischen System ausgegangen werden.
    Irgendein Komiker hat tatsächlich eine negative Korrelation in der (menschlichen) Neuzeit zwischen Absinken der Anzahl der Seeräuber (die „echten“ mit Holzbein) mit der steigenden Temeratur aufgezeigt^^
    Eine Wissenschaft ohne Diskurs ist eben eine Meinung – und eben keine Wissenschaft.

        1. Lesen Sie doch mal richtig:

          Zitat: „1. Alle tausend Jahre gibt es eine Warmzeit

          Die heutige Erwärmung passt „harmonisch“ zu den Erwärmungszyklen der Vergangenheit [2]. Es ist ein natürliches Auf und Ab alle tausend Jahre und vergleichbar mit Ebbe und Flut alle ca. 12 Stunden.“ Zitatende

          Wer etwas leugnet und sogar fälscht ist Prof. Rahmstorf u.a.. Er leugnet den natürlichen Klimawandel. Das ist so offensichtlich und läßt sich gut nachweisen.

    1. — „Neben Corona wird nun also auch der Klimawandel geleugnet?“

      Beides völlig uninteressant. Schon in den nächsten Jahren wird die Welt in Wirtschafts- und Finanzkrise und Alltagskriminalität untergehen bis runter zu Sodom und Gomorrha. Grüne Bezirksratsabgeordnete haben (hier in LL) ihre Domizile schon verrammelt und könnten so Bürgerkriege unbeschadet überstehen. Das ist die linke Elite, meine Freunde. Sehr bescheiden. Kann nix, hat viel, macht auf links. Betrüger!

    2. Wissen Sie, warum der Ausdruck „Coronaleugner“ und „Klimaleugner“ forciert wurde? Das erinnert unterbewußt an „Holocaustleugner“. Nennt man psychologische Kriegsführung, und ich wäre mir zu schade, mich auf diese Weise manipulieren zu lassen, wenn ich mich als Ernsthaft bezeichne.

  2. Ist ja schön und gut das wir gerade das beste Klima haben, aber wollen sie jetzt allen Erstes behaupten dass der CO² Ausstoß der vom Menschen produziert wird unschädlich sei?
    Und wenn wir gerade ich eine Phase sind in der die Temperaturen eh schon höher sind als zuvor, woran merken wir denn dann das sie ohne Uns und unser CO² und anderer Treibhausgase eigentlich nicht schon wieder fallen würden?
    Ja, wir müssen weg von fossilen Brennstoffen!
    Versiegelung von Flächen mit dunklen Wasser undurchlässigen Material ist sich auch nicht der richtige Weg.
    Aber was machen wir mit dem Verkehr wenn wir die Straßen schmaler machen?
    In Luft wird er sich nicht auflösen! Der Verkehr wird sich andere evtl. längere Wege suchen oder, was noch schlimmer wäre, im Stau stehen!

    Wie wäre es wenn man versucht einen helleren Asphalt herzustellen oder ihn mal Versuchweise sogar ganz Weiß mit schwarzen Linien beschichtet um zu sehen wie das dann mit den Temperaturen verhält!?

    1. Das mehr an CO2 in der Atmosphäre hat zu einer grüneren Erde beigetragen. Das gibt sogar der Klimarat in seinem Bericht zu.
      Die Wüsten wurden u.a. dadurch grüner.

      CO2 ist kein Schadstoff wie wahrheitswidrig immer wieder behauptet wird.

        1. Kein Problem erkennbar, oder?

          Optimales CO2 für Pflanzen:
          http://www.hortipendium.de/CO2-D%C3%BCngung#:~:text=Der%20normale%20CO2%2DGehalt,etwas%20h%C3%B6herer%20Werte%20als%20Zierpflanzen.

          Grenzwerte für Menschen:
          Das farblose, unbrennbare Gas ist ein natürlicher Bestandteil der Luft (Konzentration: knapp 0,04 Volumenprozent). Ein Gehalt unter 0,15 Prozent CO2 ist der Richtwert für frische Luft in Innenräumen. Bis zu 2,5 Prozent sind unschädlich, vier bis fünf Prozent wirken betäubend, mehr als acht Prozent tödlich.
          https://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/umwelt/article106745050/Wann-wird-Kohlendioxid-gefaehrlich.html

  3. Lieber Herr Öllerer,
    ich finde Ihre Art zu argumentieren sehr sympathisch und open minded. Habe bei früheren Diskussionen zu diesem Thema sowohl bei den Verfechtern amtlicher Theorien wie auch bei deren Gegnern viel Verbissenheit und Fanatismus beobachtet. Wäre schön, wenn Gespräche zu diesem Thema in Zukunft eher geführt werden, wie Sie es in Ihrem Artikel angestoßen haben.

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