2. Dezember 2019

Wie Klaus seine Wohnung in der Kochstraße verlor

von Daniel Gardemin

Wer offenen Auges durch Linden geht, merkt manchmal die kleinen Veränderungen. Erst die Handwerker, dann ein neues Gesicht. Freundliche neue Nachbarn finden schnell Anschluss und geben selbst ihren Teil für ein gutes Miteinander im Stadtteil. Das macht den Stadtteil so liebens- und lebenswert. Doch leider hören wir immer wieder von Ungereimtheiten beim Wohnungsübergang, der gar nicht so schön war, wie wir es uns eigentlich eingestehen wollen. Nicht immer ist die Wohnung freiwillig frei geworden. …

Weiterlesen >> blog.gardemin.de

02.12.2019


Kommentare

  1. Kann aber auch sein, dass Klaus an sich selbst, an seinem Umfeld und besonders an seiner ja nur gemieteten und sozusagen geliehenen Wohnung seit 15 Jahren nichts mehr gemacht hat. Womöglich gibt es keine Heizung, keine richtige Kochmöglichkeit oder nur noch einen Wasserhahn und aufs Klo kann man nur mit festem Schuhwerk, Fenster noch nie geputzt usw.

    Aktuell gibt es mehrere solche Wohnungen in der Kochstraße. Nach Auszug werden sie komplett entkernt werden müssen. Und ja, die betreffenden Mieter sind krank (großteils selbstverschuldet, schon wegen der Sauferei) und in einem bemitleidenswerten körperlichen Zustand. Was eigentlich gut ist, denn: Ihre Moral ist unglaublich verkommen; das kannte ich vorher im Leben noch nicht, und von mir aus brauchen solche Leute keine Entfaltungsmöglichkeiten, schon zur Sicherheit vor Straftaten (ob Tabakklau oder üble Nachrede, das ist denen egal). Und auf solche Leute pfeife ich; die können von mir aus sonstwo hin.

    Zu Gardemins Artikel ist dort unten auch der Vorgängerartikel verlinkt: „Interview mit Herrn Treumann“ aus dem Haus in der Lenaustraße. Den Fall und einige Leute kenne ich; er ist noch mal anders gelagert, weil hier grobe und brutale Verwerflichkeit des Vermieters hinzukommt.

    – Gardemins beiden Artikel unterstütze ich dennoch voll und ganz. Sie sind nur etwas einseitig, wessen hiermit abgeholfen sein soll. Übrigens hatte sich „Herr Treumann“ anschließend beschwert, Herr Gardemin sei zuerst sehr interessiert gewesen, hätte dann aber nichts mehr für ihn unternommen. Das muss aber kein Fehler des Letzteren sein, denn als Vermieter hätte ich fast keinen der Angedachten gebilligt.

    P. S.: Im Artikel wird ja gesagt, ein ganzes Mietshaus in der Kochstraße sei entmietet und umgenutzt worden. Davon habe ich sonst nichts mitgekriegt. Gibt’s da mehr zu?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.