1. September 2021

Pressemeldung
DIE LINKE

Keine zusätzliche Nachverdichtung in der Wasserstadt Limmer! Kommunalpolitischer Beschluss hat Gültigkeit!

In einem offenen Brief kritisiert die Bürger*inneninitiative Wasserstadt Limmer, dass entgegen eines kommunalpolitischen Mehrheitsbeschlusses, (Drs.nr: 1015/2016), anscheinend doch im zweiten Bauabschnitt von Bauunternehmer Günter Papenburg erwogen wird, mehrgeschossige Hochhäuser an der Inselspitze der Wasserstadt errichten zu wollen. Laut der Beschlussdrucksache sollten auf dem Gelände 1.600-1.800 Wohneinheiten errichtet werden. Mit bis zu 1.950 Wohneinheiten ist diese Marge jedoch schon deutlich überschritten worden. Die Bürger*inneninitiative ist zwar Teil des runden Tisches zur weiteren Bebauungsplanung bei der Wasserstadt geworden, ursprüngliche Ziele wurden jedoch versucht, entgegen der Wünsche der Initiative unterminiert zu werden.

„Die Anzahl der neu zu entstehenden Wohnungen darf 1.600-1.800 Wohneinheiten nicht überschreiten. Wir sprechen uns daher bezüglich der Wasserstadt gegen eine zusätzliche Nachverdichtung und gegen die Errichtung von Hochhäusern aus und sind in diesem Punkt inhaltlich bei den Forderungen der Bürger*inneninitiative Wasserstadt Limmer“, so der Lindener Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende im Rat Dirk Machentanz (DIE LINKE).

DIE LINKE
im Rat der Landeshauptstadt Hannover

01.09.2021

Kommentare

  1. Wohnungsnot und Obdach-/Wohnungslose auf der einen Seite, Ablehnung von Hochhäuser ( zusätzlicher Wohnraum) auf der anderen Seite.

    Auch durch den Bau von mehreren Stockwerken könnte man die Mietpreise senken und zusätzlich benötigten Wohnraum für einkommensschwache Personen schaffen. Aber in der Wasserstadt sind sozial benachteiligte Menschen eh nicht erwünscht.

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