27. August 2019

Medieninformation

Ihmezentrum: Sockelsanierung nun Pflicht für Windhorst! Sanierungsauflage hätte schon früher kommen können!

Hauptinvestor Lars Windhorst muss möglicherweise bei einem positiven Gerichtsentscheid, der am fünften Dezember dieses Jahres ergeht, mindestens 51,6 Millionen Euro in die Sockelsanierung der Gewerbefläche des Ihmezentrums stecken! Ein Eigentümerpaar hatte stellvertretend für die Wohnungseigentümergemeinschaft des Ihmezentrums bereits vor drei Jahren gegen die damalige Steglitzer Kreisel GmbH geklagt, der zu dem Zeitpunkt mehrheitlich 83 Prozent des Ihmezentrums gehörten. Die Parteien sind offenbar bestrebt, sich vor Dezember außergerichtlich zu einigen!

Dazu der Lindener Baupolitiker Dirk Machentanz:“Wir begrüßen es, dass nun die notwendigen Sanierungsschritte für die Sockelsanierung gerichtlich zur Auflage für den Investor Windhorst gemacht werden könnten. Wir hätten es aber als erforderlich angesehen, dass insbesondere die Stadt Hannover als Hauptmieter in dieser Sache schon zu einem viel früheren Zeitpunkt den Druck an den Hauptinvestor des Ihmezentrums weitergegeben hätte.“

Gruppe DIE LINKE & PIRATEN
im Rat der Landeshauptstadt Hannover

27.08.2019


Kommentare

  1. Ich finde, daß sich das Ihmezentrum hervorragend als Taubenschlag eignen würde.
    Die Stadt sucht ja noch Eigentümer, die sich freiwillig dafür hergeben wollen. Damit soll dann, gut betreut, die anwachsende Population in Schach gehalten werden.
    Die Tauben siedeln ja sowieso schon illegal darin, aber ohne Betreuung. Zahlen keine Miete. Sowas.
    Zum frühmorgentlichen lauten Brunst-Schreien der Hähne, genannt „Gurren“ kommen sie dann bei anbrechendem Tageslicht in meinen bis dahin stillen Innenhof geflattert. Damit ist dann die Nacht für mich vorbei.
    Die netten Riesen-Scheißhaufen der Gibraltar Felsentauben sind aber auch nicht zu verachten.
    Wenn ich dann später im Viertel die vermeintlichen „Tierfreunde“ beim seelenruhigen illegalen Füttern mit tonnenweise Brotresten sehe, schwillt mir die Zornesader im Gesicht.

  2. Bei diesen Berichten kann man den Eigentümern der Wohnungen wirklich nur das Beste wünschen… Da werden ja Summen bewegt, die sich ein normaler Bürger gar nicht vorstellen kann..

  3. Es ist immer wieder interessant, wenn sich Politiker, die offensichtlich keine Ahnung von der jeweiligen Materie haben, bemüßigt fühlen, zu Dingen Stellung zu nehmen.

    Was Herr Machentanz nämlich mal wieder nicht beachtet, sind die Eigentumsverhältnisse und damit die Voraussetzungen für eine derartige Klage. Dies musste erst mittels einer Beschlussfassung einer Großen Eigentümerversammlung in die Wege geleitet werden.

    Die Stadt als ein Eigetümer von vielen hätte dort von sich aus nichts unternehmen können. Bis vielleicht darauf, selbst einen derartigen Antrag in besagter Eigentümerversammlung zu stellen.

    Was man kritisieren kann und muss ist, dass sich die Stadt Hannover mit ihrer Zustimmung zum Verkauf von Liegenschaften durch Unternehmen, auf die sie mittelbar oder unmittelbar Einfluss hat (Enercity, Stadtsparkasse) quasi aus der Mit-Verantwortung für die Immobilie genommen hat. Was sie jetzt zur Wiedergutmachung tun kann ist, in die kaum wirtschaftlich nutzbaren Teile des Ihme-Zentrums, namentlich die ehemalige Ladenpassage, städtische Institutionen wie bspw. das Stadtarchiv, einziehen zu lassen.

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