30. September 2019

Medienmitteilung

Siebengeschosser für die Wasserstadt Limmer als großen Wurf vorgestellt! Soziale Wohnungsbauquote zu gering!

Stadtbaurat Uwe Bodemann hat jüngst das für den Eingangsbereich der Wasserstadt Limmer geplante siebenstöckige Gebäude als „Tor zur Wasserstadt“ vorgestellt. Das 26 Meter hohe Gebäude wird 78 Kleinappartements mit einer öffentlich geförderten Wohnungsbauquote von 25% enthalten. Außerdem wird es neben dem Wohngebäude eine Pflegeeinrichtung sowie einen Supermarkt geben.

Dazu der Baupolitiker und Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Rat Dirk Machentanz (DIE LINKE): „Wir begrüßen die geplanten Bautätigkeiten in der Wasserstadt sowie die Schaffung neuen Wohnraumes, gleichzeitig halte ich eine staatlich geförderte Wohnungsbauquote von 25% für zu gering, warum können das nicht die derzeit gültigen 30% oder noch besser 35% sein? Außerdem sollte die Stadtverwaltung schnellstens für eine Entscheidung bei den historischen Industriegebäuden der ehemaligen Continental AG sorgen. Günter Papenburg möchte diese abreißen lassen, das hat ihm die Stadt Hannover untersagt. Renovierungstätigkeiten sind allerdings noch nicht an den Gebäuden begonnen worden.“

Kommentare

  1. Bei beginnender Gebäudeplanung ist die politische Rahmenplanung (max. Geschosszahl, Wohnbauförderungsquote) doch schon abgeschlossen. Trotzdem will DIE HINTERE das Pferd von links aufzäumen.

  2. Wenn Hannover unbedingt noch mehr Werbung für sich machen muss wie z.B. durch die Bewerbung als Kulturhauptstadt, sollten genauso unbedingt viel mehr Wohnungen für Leute mit normalem Geldbeutel entstehen!

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