19. Mai 2021

Pressemeldung

Ohne Dornröschenbrücke: Dem Fährmann seine Fähre

Der Neubau der Dornröschenbrücke sorgt heute für Diskussionen im Stadtbezirksrat Linden-Limmer. Wegen der geplanten Bürger*innenbeteiligung darf die Brücken länger stehen bleiben, während alle schnellen Lösungen und Anträge pausieren müssen. Doch Die PARTEI bleibt flexibel und stabil!

Linden-Limmer –  Der zunächst so dringend geplante Neubau der Dornröschenbrücke ist nun offenbar doch nicht mehr so dringend und wird vertagt. Aufgrund des vielfachen Protestes wird es nun eine Bürger*innenbeteiligung zum Neubau geben. Damit sind die meisten Anträge vorerst obsolet – nicht jedoch der Antrag der wissbegierigen Fraktion Die FRAKTION aus dem Stadtrat (Akteneinsicht, Link>>), die Akteneinsicht bezüglich des Brückenneubaus beantragte. 

Auch Die-PARTEI-Stadtbezirksrätin in Linden-Limmer, Jasmin Grobleben, agiert gewohnt reaktionsschnell in der heutigen Bezirksratssitzung und macht aus ihrem Antrag, eine Fährverbindung während des Neubaus zu installieren, einen Prüfauftrag an die Verwaltung. 

Nach diesem Antrag soll die Verwaltung eine regelmäßige, eng getaktete Fährverbindung evaluieren und das Ergebnis – selbstverständlich – vor Beginn des Bürger*innendialogs vorstellen.  

“Für eine ergebnisoffene Diskussion müssen alle Fakten auf den Tisch”, so Grobleben. “Eine Fährverbindung wäre natürlich meine Favoritenlösung, aber weiß? Vielleicht muss die Brücke am Ende ja gar nicht neu gebaut werden und es reicht, ein paar Poller zu installieren, um den KFZ-Verkehr über der Brücke unmöglich zu machen.” 

Die Partei

19.05.2021

Kommentare

  1. In der Zwischenzeit könnte man das Geld ins Fössebad investieren, damit die Kinder notfalls auch auf die andere Seite schwimmen könnten..

  2. „Fakten auf den Tisch“, Frau Grobleben: Poller gegen Kfz-Verkehr sind da schon lange installiert.
    Wieder mal keine Ahnung, aber Hauptsache ne große Klappe, nicht wahr?!

  3. Das Recht zur Akteneinsicht ist ein Skandal: Es gibt so gut wie keins, sondern nur in einzelnen Sonderfällen.

    Und so werden „sie“ mit der neuen Dornröschenbrücke 6 Millionen Euro verbraten und 18 Monate lang Mobilitätseinschränkungen, ohne das jemals sauber und zweifelsfrei begründet zu haben.

    Meine Meinung zum Thema ist ja, die Brücke ist gut, wie sie ist, und andere Meinungen oder gar Forderungen müssten erst mal zweifelsfrei belegt werden. Ist ja bislang noch nicht mal versucht worden, oder?

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