28. August 2021

Die Dornröschenbrücke ist eine wichtige Verbindung zwischen Linden-Nord und der Nordstadt. 5.600 Menschen überqueren sie täglich mit dem Fahrrad, auch als Fußweg wird sie intensiv genutzt. Beliebt ist die Brücke auch als Treffpunkt vorwiegend junger Leute bei Sonnenuntergang.
Die Fragen zum Brückenbau können online beantwortet werden [1].

Im Folgenden einige Informationen über den Stand der Planungen zum Neubau der Dornröschenbrücke.

Es wurden fünf Banner mit Hinweisen zur Bürgerbeteiligung vor Ort angebracht.

„Neubau der Dornröschenbrücke Bürger*innen-Beteiligung 28.08.-26.09.2021“
>> hannover.de/brueckenbau

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Titelbild: Dieser Vorschlag zum Neubau der Dornröschenbrücke ist der Favorit der Verwaltung. Weitere Entwürfe werden im >> Internet vorgestellt.

Während der Baumaßnahmen kann die bisherige Brücke weiterhin benutzt werden. Erst wenn die neue Brücke fertig ist erfolgt der Abriss der alten Brücke. Für ca. vier Wochen wird dann die Überquerung gesperrt – solange bis die neue Brücke an die Stelle der Alten versetzt worden ist. Ursprünglich waren dafür über ein Jahr angesetzt. Das führte zu erheblichen Protesten. Dem wurde jetzt durch die neuen Planungen nachgegeben.

Öffentlichkeitsmeldung
Fachbereich Tiefbau
Auszüge

Die Dornröschenbrücke weist bauliche Defizite auf, die mit einer Sanierung nicht zu beheben sind. Eine umfangreiche technische Prüfung hat ergeben, dass die Brücke ersetzt werden muss.
Im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens möchte der Fachbereich Tiefbau Menschen, die die Brücke nutzen oder in der Umgebung wohnen und die interessierte Öffentlichkeit über den Planungsstand und das Vorgehen informieren. Bürger*innen haben vom 28. August bis zum 26. September 2021 die Möglichkeit, Wünsche und Anregungen zur Aufenthaltsqualität einzubringen.

Nach Abschluss der Online-Beteiligung werden die Vorschläge und Anregungen – soweit möglich – in die Entwurfsplanung übernommen. Im Herbst 2021 sollen dann die politischen Gremien zustimmen. Danach kann die öffentliche Ausschreibung und Vergabe starten.

Gestaltungsvarianten

So soll die neue Brücke aussehen

Vorstellung der diskutierten Varianten und Begründung der Auswahl.

Weiter lesen: >> Gestaltungsvarianten

Lageplan der Dornröschenbrücke mit Umleitungen während der Bauzeit.

Siehe >> Die Verbindung bleibt erhalten

Für ca. vier Wochen müssen längere Umwege für die Überquerung in Kauf genommen werden. Ursprünglich waren einmal über ein Jahr eingeplant.

Landeshauptstadt Hannover

Dornröschenbrücke im heutigen Zustand

[1] >> Online-Umfrage der Landeshauptstadt Hannover zur Dornröschenbrücke

Siehe auch:
>> hallolindenlimmer.de/dornröschenbrücke?

öl/27.08.2021/28.08.2021; 07:07; 22:18

Kommentare

  1. Warum ist für die Attraktive Aufenthaltsmöglichkeit überhaupt ein Kriterium für eine Brücke?
    Die Nutzung als Treffpunkt soll ohne Konflikte mit dem Verkehr angenehm sein.
    Die Nutzung soll dann bitte auch ohne Konflikte mit den Anwohnern sein!
    Wir Anwohner wünschen uns die Berücksichtigung unserer Rechte und unserer Gesundheit, z.B. geregelte Ruhezeiten, die eingehalten werden und einen wirksamen Schall und Bass-Schutz.

    Die Dornröschenbrücke grenzt unmittelbar an ein Wohngebiet an.

    Sobald die Temperaturen über 10 Grad sind, also schon im März und bis in den November hinein, zieht die Dornröschenbrücke Menschen an, die hier nicht nur den Sonnenuntergang anschauen sondern bis zum Morgen laute Musik hören.
    Der Schall dringt durch Mauern und geschlossene Fenster.

  2. Die Simulation der Vorzugsvariante hat die beste Perspektive, da alle Kriterien erfüllt sind. – Bis auf das scheinbar nebensächliche Kostenkriterium, aber das wurde ja auch nicht aufgestellt. Stattdessen werden als zentrales Kriterium ständig Aufenthaltsflächen angeführt, obwohl auch schon ohne übermäßig Lärmbelästigungen begangen werden (die Polizei kann ein Lied davon singen; vor einiger Zeit hatten sie noch auf Verstärkung gewartet, um sich überhaupt auf die Brücke zu trauen). Und die Umfrage ist tendenziös gehalten und wird später zu Erfolgsmeldungen ausgeschlachtet werden.

  3. Ich finde die Varianten mit durchgehenden Bögen am elegantesten. Also Variante 2 oder 3. Die Idee mit den „Balkonen“ ist eigentlich sehr schön.
    Schade, wenn sie dann von Leuten besetzt würden, die spätabends wummernde Bässe anstellen und ihre leeren Flaschen auf dem Radweg entsorgen (so wie es bis jetzt leider der Fall ist).
    Es sollte mehr Rücksicht auf die Wünsche der Menschen genommen werden, die Linden-Nord als ihre Heimat ansehen und nicht als „Ballermann2“ oder Lebensphasendurchgangsstation.

  4. Hurra, eine neue „Springerbrücke“ ist der Favorit!

    Ich persönlich wünsche mir eine klare Trennung zwischen Rad- und Fußverkehr! Diesen Wunsch erfüllt die Variante 2 am ehesten.

    Wozu aber soll es zusätzlich Aufenthaltsflächen geben? Natürlich wären ein paar Bänke für Menschen die lange Fußwege nicht mehr problemlos bewältigen können eine schöne Sache, aber diese würden dann eher von jüngeren Menschen blockiert werden, die in geselliger Runde beisammen sitzen und unter Umständen die Wohnqualität der Nachbarschaft negativ beeinträchtigen.

    Aber wenn man die Brücke so bauen würde, dass ein Sitzen in „Buchten“ möglich wäre, die eine „Lärmverbreitung“ unterdrücken, wäre diese Variante zu bevorzugen.

    1. Da ich fast täglich 2x über die Lodemannbrücke mit dem Rad fahre kann ich dir sagen, dass einen Wunsch nach einer Trennung schön ist, aber ich erlebe es mindestens 1x in der Woche das es Leute gibt die es es einfach nicht verstehen wo sie zu gehen oder fahren zu haben.

          1. Ja, wäre auch eine Idee. Oder eine Seite für Radfahrer, die andere Seite für Fußgänger und in der Mitte eine Art Geländer welches den Wechsel auf die andere Seite verhindert. Und gerne farblich getrennt „Rot“ für den Radweg und „Blau“ für den Fußweg. Aber die Idee mit dem Radweg (gerne trotzdem rot) in der Mitte und rechts und links davon Fußwege gefällt mir noch besser. Der Radweg kann dann auch gerne etwas abgesenkt verlaufen, praktisch wie eine Fahrbahn.

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