7. September 2021

In Linden-Nord gibt es seit einiger Zeit eine Ladestation an einem Laternenpfahl in der Ungerstraße.

Das Aufladen dauert bis acht Stunden oder länger und ist damit etwas vor allem für die Nacht.

Ungerstr., Ecke Kötnerholzweg

Autokäufer sollen E-Autos kaufen. So heißt es seit Längerem in der Öffentlichkeit.

Die offizielle Politik möchte, das die meisten aller Autos elektrisch angetrieben werden. Allein in der näheren Umgebung dieser Ladestation stehen viele weitere Autos, die dann immer wieder geladen werden müssten. Wie soll das gehen?

Auch am Lindener Markt gibt es eine Ladestation. Es soll vermutlich zeigen, dass E-Laden sich irgendwie integrieren lässt. Doch dadurch gibt es zwei Parkplätze weniger.

Der angebotene Strommix in Hannover hat es in sich. Über 75% des Stromes werden fossil erzeugt [1].

Bisher haben alle Versuche das E-Auto in die Städte zu bringen sich als eher rein symbolisch erwiesen. Mehr als ein kleiner Anteil an allen Autos lässt sich wegen dem aufwendigen Laden nicht integrieren. Die Reichweitenängste beim Fahren kommen noch hinzu. Ein planmäßiges Vorgehen ist nicht zu erkennen.

Wann sagt das mal jemand laut?

Spontanladen in Linden-Mitte, 2013

Wird fortgesetzt.

Weiterer Artikel zu hiesigen E-Autos:

>> Gedankenexperiment: E-Auto in Linden – Wie geht das?

Quelle
[1] Strommix in Hannover
Über 75% der Stromerzeugung in Hannover stammen aus der Verbrennung (Kohle, Gas, Müll, etc.)
>> Energie- und CO2-Bilanz 2015 für die Region Hannover

Nachbemerkung
halloLindenLimmer.de ist nicht meinungsgebunden und lässt andere Meinungen frei zu Wort kommen.
Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
07.09.2021

Kommentare

  1. Man mag von E-Autos halten was man möchte. Sie sind eine Idee in die richtige Richtung und für so manchen Nutzer eine Alternative zum Verbrenner-Auto. Ob man es für sich selbst nutzt wird einem frei überlassen, es gibt zukünftig auch andere Alternativen. Wer nur Strecken unter 50 km Reichweite fährt wird sich eher für ein E-Auto entscheiden, als jemand, der Strecken ab 200 km Reichweite fahren muss und dann zwischendurch stundenlang aufladen müsste. Ich weiß nicht wie die Technik funktioniert, aber vielleicht könnten sich (zukünftig) E-Autos auch während der Fahrt wieder selbst aufladen oder mit Solardächern und anderen Flächen am Auto Strom gewinnen. Mit der Zeit wird es immer bessere Lösungen geben. Bis dahin kann man Hybrid-Autos nutzen, gerne auch welche, die übers Wasser fahren können…
    Und sollte es mal eine Zombie-Apokalypse geben, braucht man sich weniger Gedanken um Benzin oder Diesel zu machen 😉

    Und Parkplätze fallen nicht weg, sie werden nur auf bestimmte Fahrzeuge beschränkt, wie die für Car-Sharing oder mobilitätseingeschränkte Menschen.

  2. Frage mich auch, was passiert, wenn ach so lustige (in Wirklichkeit dumme) SauftouristInnen finden, da könne man lustigerweise mal dran rumfummeln (?).

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