12. Juni 2021

Anfang Juni wurde Armin N. von einem Kontrahenten durch das Autofenster angeschossen.
Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Armin M. verstarb noch an der Arndtstr..

Der Fall erregte große Aufmerksamkeit und wirkte wie eine Auseinandersetzung zwischen clanartigen Strukturen. Bei der Beerdigung am 10. Juni auf dem Friedhof Stöcken waren über fünfhundert Personen anwesend.

Zu dem Toten Armin N. wurde inzwischen bekannt, dass er in Linden-Süd aufwuchs und als eine der größten Intensivtäter Niedersachsens galt. 200 Straftaten werden ihm angerechnet. Vor sechszehn Jahren führte er die Jugendgang „Linden-Süd Power“ an. Dieser wurden damals Einbrüche in mindestens 50 Kitas, Tankstellen, Schulen und Büros zugerechnet. Der angerichtete Schaden wurde mit 150.000 Euro angegeben.

Die Neue Presse berichtete im Jahre 2003 über zunehmende Anwohnersorgen durch die Jugendgang „Linden-Süd Power“. Die Anwohner fühlten sich abends in ihren Straßen bedroht. So wurde es damals bei einer Podiumsdiskussion über „Zivilcourage in Linden-Limmer“ geschildert. [1]

Armin N. – Wiederbelebungsvesuche blieben erfolglos


Inzwischen hat sich der Täter der Polizei gestellt. Es ist damit zu rechnen, dass es noch in diesem Jahr zu einem Prozess kommen wird.

Quellen
[1]
>> kreiszeitung.de

[2] Anwohner fühlen sich belästigt
>> hallolinden-db.de

Fotos: privat

öl/12.06.2021

Vorherige Meldung von Polizei und Staatsanwaltschaft

Pressemeldung

Polizei: Nachtragsmeldung: Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover:

Tatverdächtiger zu Tötungsdelikt auf der Arndtstraße stellt sich der Polizei

Hannover (ots) – Nach einem Tötungsdelikt vom Donnerstag, 03.06.2021, in Hannover hat sich ein 32 Jahre alter Tatverdächtiger der Polizei gestellt. Der Mann ließ sich in den Nachmittagsstunden des Montags, 07.06.2021, von Einsatzkräften im Stadtgebiet Hannovers widerstandslos festnehmen. Der Verdächtige wurde einem Haftrichter vorgeführt. Dieser schickte ihn nach Verkündung des Haftbefehls wegen des Verdachts des Totschlags in eine Justizvollzugsanstalt.

Staatsanwaltschaft Hannover

07.06.2021

Pressemeldung

Polizei: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Hannover und der Polizeidirektion Hannover:

Ermittlungen nach Tötungsdelikt – Täter flüchtig

Hannover (ots) – Am Donnerstag, 03.06.2021, ist ein 30 Jahre alter Mann im Rahmen einer Auseinandersetzung mit mindestens einer weiteren Person ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes. Der Täter ist flüchtig.

Nach bisherigen Erkenntnissen des Kriminaldauerdienstes Hannover informierten Zeugen die Polizei am frühen Donnerstagnachmittag gegen 13:30 Uhr über eine Auseinandersetzung im Kreuzungsbereich Arndtstraße/Ecke Weidendamm. Aus bislang ungeklärter Ursache waren die Insassen zweier Fahrzeuge, einem Porsche Cayenne und einem Mercedes-Benz S500, in Streit geraten. Dabei wurden zunächst lediglich beide Fahrzeuge, die zu diesem Zeitpunkt beide an der Ampelkreuzung auf dem Weidendamm in Fahrtrichtung Herschelstraße standen, beschädigt.

Im weiteren Verlauf eskalierte die Auseinandersetzung derart, dass aus dem Mercedes-Benz heraus mindestens ein Schuss abgegeben wurde. Kurz darauf beschleunigte der Porsche, überquerte die Kreuzung und prallte auf der gegenüberliegenden Straßenseite frontal gegen den Mast eines Verkehrsschildes.

Wenig später brach ein 30 Jahre alter Insasse des Porsche zusammen. Trotz Reanimationsversuchen durch den alarmierten Rettungsdienst verstarb der Mann noch am Tatort. Die genaue Todesursache war zunächst unklar.

Laut Zeugen ergriff ein Insasse aus dem Mercedes-Benz kurz nach dem Vorfall zu Fuß die Flucht. Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief bis zum frühen Abend ohne Erfolg. Um Spuren zu sichern und Zeugen zu befragen, sperrte die Polizei den Tatort weiträumig ab. Aufgrund der Maßnahmen kam es für mehrere Stunden zu Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt.

Aktuell liegen der Polizei keine Erkenntnisse zu den Hintergründen der Auseinandersetzung vor. Die Polizei ermittelt wegen eines Tötungsdeliktes.

Zeugen, die Hinweise zu der Auseinandersetzung und/oder beteiligten Personen geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst Hannover unter Telefon 0511 109-5555 zu melden. /nash, ram

Staatsanwaltschaft Hannover

03.06.2021

Kommentare

  1. Wenn sich solche Leute gegenseitig ausrotten weil sie finden, das muss so sein, hab ich nichts dagegen.
    … wenn sie sich doch nur abgelegene Plätze dafür aussuchen würden.

  2. Linden – a place to be…

    Runner up at GNISS (Germanys next intensiv straftäter)

    Aber es hat doch Podiumsdiskussionen gegeben!

    Wenn dieser ganze links-grüne Streichelzoo-Murks nicht so traurig wäre, könnte ich fast drüber lachen…

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