16. Dezember 2019

Seit Kurzem ist die Ladesäule am Lindener Markt in Betrieb. Heute wurden die ersten Autos gesehen, die aufgeladen wurden. Frage: Was machen die FahrerInnen während der Wartezeit?

Die Ladekabel führen für Jedermann sichtbar von der Ladesäule zu den Autos und sind frei und unbewacht zugänglich.

Das eine ladende Auto ist ein Tesla. Die Nummer stammt aus Siegburg einem Ort rechtsrheinisch bei Köln.

Tesla aus Siegburg bei Köln

Das andere, schwarze Auto ist ein Opel Ampera. Es hat ein hannoversches Kennzeichen und stammt aus der Region Hannover wie die Fahrerin erzählte. Sie wurde gezielt zum Laden hier her geführt. Das Auto fährt elektrisch, produziert aber seinen eigenen Fahrstrom mit Motorkraft durch Benzin. Rein elektrisch schafft es mittels Akku ca. 60-80 Kilometer wie die Fahrerin erzählte.

Opel Ampera mit eigener Stromerzeugung mittels Benzin

Ladegastronomie?
Was machen die AutofahrerInnen während der teilweise langen Ladezeit von einer halben Stunde bis zu einigen Stunden? Einige Stunden Wartezeit können durchaus realistisch sein – vor allem, wenn andere Autos noch vorher dran sind und die FahrerInnen dann nicht gleich da sind, wenn fertig geladen wurde.

Einerseits fehlen den Anwohnern nun die zwei Parkplätze an der Ladesäule. Die Parksituation dort ist prekär. Andererseits könnte die Wartezeit den umliegenden Geschäften und der Gastronomie Kunden zuführen.

Wäre es nicht besser gewesen die Ladesäule irgendwo abseits hinzustellen, vielleicht sogar Richtung Lindener Berg oder ins Ihme-Zentrum?

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Titelbild: hansko

Klaus Öllerer
16.12.2019



Kommentare

  1. Die Ladekabel werden automatisch im Auto und der Ladesäule verriegelt, brauchen also nicht bewacht zu werden.
    Ein E-Auto wird auch nicht durch einen Imitat Ladestecker zum E-Auto, sondern durch das E-Kennzeichen, was beide Fahrzeuge haben. Warum eins der Fahrzeuge die Ladestecker an der falschen Seite hatten soll verstehe ich auch nicht und ich hätte gerne mal einen Link zu einem imitat Ladestecker.

  2. Die Wagen sind bestimmt von irgendwelchen Interessenten aus dem politisch-wirtschaftlichen Sektor gesponsort. Von den Anwohnern hier fährt keiner mit solchen Wagen rum, weil keiner das Geld hat. Vielleicht ein weiteres Antrittsgeschenk des neuen grünen Oberbürgermeisters, der damit auch seine Verbundenheit zur lokalen Wirtschaft ausdrückt. Da weht ja auch ein Wind.

    Das mit den ungesicherten Ladekabeln hatte mich aber auch schon erstaunt. Übrigens gibt’s bei Ebay inzwischen täuschend echte Ladestecker-Imitate ab 12,99 €. Die klebt man einfach irgendwo an sein Auto, steckt den Stecker rein und kann so den ganzen Tag frei parken. Aber wieso die Fahrer die Ladestecker jetzt an die falsche Fahrzeugseite geklebt haben, kann ich auch nicht sagen.

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