7. Dezember 2019

Landeshauptstadt Hannover – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Fällarbeiten zur Erschließung des ehemaligen KZ Hannover-Ahlem

Gemeinsam mit dem Arbeitskreis „Bürger*innen gestalten ein Mahnmal“ hat die Stadtverwaltung einen Plan zur Erschließung des ehemaligen KZ Hannover-Ahlem entwickelt, um diesen Ort für das Gedenken und die Erinnerung erlebbar zu machen. Die Fundamentreste liegen am Stadtrand auf einem Grundstück östlich des Mahnmals auf dem Gebiet der Stadt Seelze.

Als Vorarbeiten für den Wegebau, die Freilegung des ehemaligen Lagergeländes und zur Verkehrssicherung, beginnen am Montag (09.12.2019) die Fällarbeiten, die voraussichtlich eine Woche dauern. Es werden insgesamt 63 Bäume (überwiegend Ahorne und Fichten, auch Obstbäume, Kastanien und Walnüsse) mit einem Stammdurchmesser über 20 Centimeter gefällt. Vor den Fällungen werden die Bäume nach Höhlen und Fledermauswinterquartieren untersucht. Die Ersatzpflanzungen (standortheimische Laub- und Nadelgehölze und Obstbäume) erfolgen nach Abschluss der Baumaßnahme im Herbst 2020 auf dem Gelände.

Titelbild: Eine Krankenschwester des Roten Kreuzes gibt Medizin an einen Überlebenden des KZ Ahlem.
United States Holocaust Memorial Museum, Washington, 07600
Quelle: >> ns-zeit-hannover.de/

07.12.2019


Kommentare

  1. Das Geld sollte lieber den Häftlingen und ihren Angehörigen zu Gute kommen. Schade um die Bäume! Ersatzpflanzung klingt zwar beruhigend doch ein Baum braucht Jahrzehnte bis er seine Leistung für unsere Luft erbringt.

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