25. Dezember 2021

Pressemeldung

Gasaustritt vor Reihenhausanlage in Limmer

Gegen 17:40 Uhr ging am Heiligabend die Meldung zu einem Gasaustritt unter
lauten Zischgeräuschen in einer Baugrube vor einer Reihenhausanlage in der
„Große Straße“ in Limmer in der Regionsleitstelle ein. Die ersteintreffenden Retter
erkundeten einen Gasaustritt aus einer in der Baugrube durch ein herabgestürztes
Betonteil beschädigten freiliegenden Erdgasleitung. In einem rund dreistündigen
Einsatz sicherte die Feuerwehr das Betonteil in der Baugrube und stoppte in
Zusammenarbeit mit den Notdienstmitarbeitern des Energieversorgers enercity den
Gasaustritt.

Die Regionsleitstelle alarmierte aufgrund der eingehenden Meldungen zu einem
Gasaustritt in der Baustelle in Limmer den Löschzug der Feuer- und Rettungswache 2,
die Ortsfeuerwehr Limmer, Spezialeinsatzkräfte für Einsätze mit Gefahrgut sowie den
Rettungsdienst. Die hannoverschen Brandschützer leiteten umgehend die Sicherung des
abgestürzten Betonteiles in der Baugrube sowie das Abdichten der abgerissenen
Erdgasleitung ein. Gleichzeitig erfolgten im Umfeld der Gasausströmung Messungen auf
eine explosionsgefährliche Gaskonzentration. Vorsorglich erfolgte ebenfalls die Räumung
der Reihenhäuser in unmittelbarer Nachbarschaft der Baugrube. Der Bereich der
Gasausströmung sowie die angrenzenden Gebäude wurde mit Messgeräten auf
gefährliche Gaskonzentrationen überprüft. Die Messungen ergaben über den gesamten
Einsatz keine Gefährdung durch Erdgas. Es konnte somit ausgeschlossen werden, das
unkontrolliert ausströmendes Erdgas in die Reihenhäuser eingedrungen war.

Um den Einsatzkräften des Energieversorgers das zunächst provisorische Abdichten der
Gasleitung zu ermöglichen, sicherten die hannoverschen Retter den ca. 600 kg schweren
Betonquader mit Hebekissen, Baustützen und Rüsthölzern gegen das weitere
Abrutschen.

Um die Gasleitung sicher abzudichten, war ein weiteres Freilegen der Gasleitung
erforderlich. Für die Erdarbeiten kam ein Bautrupp des Energieversorgers zum Einsatz.
Erst als diese Maßnahmen abgeschlossen und auch die Baugrube gegen Einsturz
gesichert war, erfolgte gegen 20:45 Uhr nach rund drei Stunden Einsatzdauer die
Übergabe der Einsatzstelle an die Polizei. Angaben zur Schadenhöhe können seitens der
Feuerwehr nicht gemacht werden. Personen wurden bei diesem Einsatz nicht verletzt.
Feuerwehr und Rettungsdienst der Landeshauptstadt waren mit 9 Fahrzeugen und 30
Einsatzkräften im Einsatz.

Feuerwehr Hannover

25.12.2021

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