18. Januar 2021

Pressemeldung

Vermeintliche Person in der Leine löst Großeinsatz der
Feuerwehr aus

Die Feuerwehr Hannover musste am Sonntagnachmittag (17.01.2021) zu einem Rettungseinsatz nach Herrenhausen (Nähe Limmer) ausrücken. Dort sollte eine Person in die Leine gestürzt sein.

Dies erwies sich glücklicherweise als Fehleinsatz.

Gegen 14:45 Uhr meldete eine Passantin der Feuerwehr, dass eine Person in Höhe des Clubheims der TSG Hannover 1893 in der Dorotheenstraße, in die Leine gestürzt sei.

Die alarmierten Rettungskräfte suchten die Gegend ab, konnten jedoch weder Spuren noch eine Person finden. Weitere Einsatzkräfte fuhren mit einem Boot auf der Leine von der Klappenburg in Stöcken, bis zur vermeintlichen Einsatzstelle nach Herrenhausen. Der Polizeihubschrauber Phönix, welcher den gesamten Bereich mit der Wärmebildkamera
abflog, konnte ebenfalls keine Person im Wasser finden. Ausgerüstete Taucher mussten ebenfalls nicht mehr ins Geschehen eingreifen.
Insgesamt waren rund 80 Einsatzkräfte von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der DLRG im Einsatz. Der Einsatz wurde um 16:00 Uhr beendet.

Feuerwehr Hannover

18.01.2021

Kommentare

  1. Alter chinesischer Spruch: „Wenn du nur lange genug am Flussufer sitzt und wartest, siehst du eines Tages die Leichen deiner Feinde den Strom heruntertreiben.“

    Verständnishilfreich wäre da der Zeitfaktor.

    – Und selbst, wenn es einen dann nicht betrifft: Weil man nicht wissen kann, ob nicht flussabwärts noch jemand sitzt und ebenfalls wartet, sollte man nie voreilig die 112 rufen.

    (Stattdessen rufen jetzt wohl alle die 110 und sagen: „Da sitzt jemand und wartet! Gucken sie besser mal vorbei!“ Und ich kriege jetzt schon wieder den Bundestrojaner und hLL den Verfassungsschutz.)

    P. S.: Und dann wollte ich noch mal darüber sprechen, woher man sein Trinkwasser kriegt, wenn demnächst wohl mal versuchsweise das Wasser abgestellt wird wegen der Corona-Engpässe und um zu sehen, wie das ankommt. Es reicht ja nicht, das Leine-Wasser zu filtrieren, wenn da immer wieder auch Leichen drin schwimmen, vom Fischkot ganz zu schweigen.

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