3. November 2019

Schreiben des Vorsitzenden des Fördervereins Fössebad e.V., Ernst Barkhoff, an den Bezirksrat Linden-Limmer.

Sehr geehrte Damen und Herren des Bezirksrates,

vorab sende ich als Anlage die Stellungnahme der Mitgliederversammlung des Fördervereins Fössebad vom 01.11.2019 zur Frage einer Teilveräußerung des Fössebad-Grundstücks zugunsten von Béi Chéz Heinz zur Kenntnisnahme. Das Thema steht in der nächsten Woche auf ihrer Tagesordnung (Antrag der Fraktion der Grünen). Ich habe Herrn Mingers gebeten, allen Bezirksratsmitgliedern unsere Stellungnahme kurzfristig zukommen zu lassen.

Der Bebauungsvorschlag geht zulasten der Freifläche des Bades und auch der Nachtruhe der Anlieger in den umgebenden Wohngebieten. Die baurechtliche Situation verbietet das.

Zudem hat sich Chéz Héinz zum florierenden Wirtschaftsbetrieb entwickelt und ist aus der Rechtsform eines als nichtwirtschaftlich eingetragenen Vereins herausgewachsen. Deshalb können u.E. auch keine Ansprüche auf Sonderrechte gegenüber Mitbewerbern geltend gemacht werden.

Der Förderverein Fössebad wird im Interesse der Familien und ihrer Kinder, der Anwohner und auch im Hinblick auf die Geschichte des Ortes – der historischen Badeanstalt an der Fösse – das ungeteilte Grundstück verteidigen.

Unser Fazit: Für Chéz Héinz sollte diese Variante vom Tisch genommen werden und eine andere Lösung angestrebt werden.

Mit freundlichem Gruß

Ernst Barkhoff
Vorsitzender Förderverein Fössebad e.V.
Tel. 0511 270 3305

Frühere Meldungen zum Fössebad >> hallolindenlimmer.de/schlagwort/foessebad/

Titelbild: Gelände des Fössebades auf dem das Béi Chéz Heinz gerne ein neues Gebäude bauen würde.

öl/03.11.2019/04.11.2019/08.11.2019; 10:34


Kommentare

    1. Seh ich auch so. Warum werden eigentlich nicht in Industriegebieten Lärmzonen geschaffen? Da störts nicht so sehr.
      Alternativ würde sich noch Kirchrode anbieten ;-)))

  1. Sämtliche städtischen Grünflächen hier in der Umgebung müssen erhalten werden und geschont bleiben – wegen Klima und Erholung. Mehr als zu viel wurde in den letzten Jahren schon zugebaut.

    Auch ist kommunaler Grundbesitz Volkseigentum, wo die Bürger demokratisch drüber verfügen können. Wenn man das privatisiert, sind da alle Bürgerrechte weg.

    Und das Grundstück hat eine (künftig) sehr begehrte Lage. Wenn schon ein neoliberaler Ausverkauf, dann müsste man es wenigstens meistbietend versteigern, um ordentlich Knete rauszuholen für die Bürger-Genossen. (Davon kann man ja dann ein Grundstück für die IGS Linden kaufen.)

    Klar ist auch: Krachkommerz und Lärmtourismus gehören nicht (mehr) in Wohngebiete. Es war superschön, aber dann ist auch gut. Passt ja gerade.

    – Zur Kenntnis noch: Ausgerechnet die Grünen fordern in allen Punkten das Gegenteil …

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