21. Juli 2021

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Landeshauptstadt Hannover nimmt wie im Vorjahr auch in 2021 an dem niedersachsenweiten Ernteprojekt „Gelbes Band“ vom Zentrum für Ernährung und Hauswirtschaft Niedersachsen (ZEHN) teil. Dabei werden ab dem heutigen Montag (19. Juli) von den Gärtner*innen des Bereichs Grünflächen rund 200 städtische Obstbäume mit einem gelben Band an ihrem Stamm gekennzeichnet.

Durch die Kenntlichmachung vieler verschiedener Obstbäume – wie diverser Apfelsorten, Birnen, Pflaumen, Kirschen oder Mirabellen – soll allen Einwohner*innen in Hannover deutlich gemacht werden, dass hier das Obst gerne gepflückt und gekostet werden darf. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass das Ernten des Obstes vorsichtig erfolgt und vor allem die Äste nicht beschädigt werden.

Ziel des Projektes ist es, auf die Lebensmittelverschwendung aufmerksam zu machen. Die markierten Obstbäume sind im gesamten Stadtgebiet in den Grün- und Parkanlagen zu finden, die Kennzeichnungen mit den gelben Bändern ist bis zum Herbst 2021 vorgesehen. Eine detaillierte Standortkarte mit allen markierten Bäumen bietet die Internetseite von ZEHN unter www.zehn-niedersachsen.de/gelbesband.

Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün möchte auch außerhalb dieses Projektes ausdrücklich für die Verwendung der Früchte an den städtischen Obstbäumen werben. Die gelben Bänder sollen deshalb auch die Aufmerksamkeit auf den umfangreichen und ökologisch wertvollen Obstbaumbestand in Hannover richten. Das Ernten von Früchten ist auch ohne eine Markierung an städtischen Obstbäumen oder Beerensträuchern erwünscht. Informationen über den Obstbaumbestand in Hannover sind auch im Internet unter www.hannover.de, Suchbegriff „Obstbäume“, zu finden.

PM der LHH

Kommentare

  1. Die Deutschen brauchen für alles eine Genehmigung – selbst fürs Obstpflücken von alleinstehenden Bäumen.

    1. So einfach ist das nicht, war in meiner Kindheit mit meinem Vater (damals VW-Bulli) und stiegen aufs Dach vom Auto, fingen auf dem Feldweg an zu pflücken und dann kam aber der Landwirt und erzählte uns das die Früchte der Bäume aber Menschen gehörten …

  2. sehr schönes Thema!!!
    Übrigens gibt es auch zahlreiche ältere Obstbäume entlang von Straßen und Feldwegen im Calenberger Land bis rüber zum Deister, z.B.
    Südkirschenallee am Bettenser Berg (Ostseite)
    Birnbäume am Feldweg ggü Gut Bettensen
    Apfelbäume an Kreisstraße nördlich von Ditterke
    Apfelbäume an Landstraße zwischen Ditterke und Leveste
    Apfelbäume südlich vom Stemmer Berg
    CalvadosAllee in Barsinghausen, östlich vom Bahlsenwerk

  3. Meine Versorgungsstellen sind da alle gar nicht eingezeichnet – Äpfel, Birnen, Kirschen, Zwetschgen, Walnüsse, sogar eine lange Allee uralter Esskastanienbäume, Haselnüsse, Brombeeren, Blaubeeren. Da sammelt überhaupt keiner was, aber oft bräuchte man auch eine Leiter oder wenigstens einen Apfelpflücker (der Beutel oben am Besenstiel). – Von Kartoffeln, Gemüse, Erdbeeren und Kräutern habe ich aber nichts gesagt, weil die meistens privat sind.

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