9. Juli 2019

Mitten im Von-Alten-Garten gibt es den Spielpark Linden und es ist eine städtische Einrichtung. Leser Julius Kurz* schickte aktuelle Fotos mit politischen Aussagen auf den Wänden dort. In einem Telefongespräch fragte er, ob „die politische Neutralität nicht für stätdische Einrichtungen gelten würde? Und was wäre, wenn Personal und Eltern anders denken würden und die gegenteiligen politischen Aussagen auf die Wände malen würden?“

Wir geben diese Fragen an die Leser weiter und werden den Spielpark Linden informieren.

Aufschrift: „SEENOTRETTUNG IST KEIN VERBRECHEN!“
Aufschrift: „GERECHTIGKEIT FÜR CAROLA RACKETE“
Hinweis: Carola Rackete ist die Kapitänin eines Flüchtlingsschiffes im Mittelmeer. Gegen sie wird derzeit von den italienischen Behörden eine Anklage wegen Gesetzesverstössen geprüft.
Aufschrift: „ALL DAYS FOR FUTURE“ – möglicherweise eine Bekundung der Sympathie für die Klimastreikenden von FridaysForFuture.
Malerarbeiten am Spielpark Linden

Fotos: Julius Kurz*

* Name geändert

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
09.07.2019

Kommentare

  1. Was spricht gegen “Gerechtigkeit für Carola Rackete“? Warum sollte der Dame mit Ungerechtigkeit begegnet werden? Und wieso sollte Seenotrettung ein Verbrechen sein?

    Was mich noch interessiert: Der Artikel vermittelt den Eindruck, das Grafity sei von öffentlicher Stelle angebracht worden. Ist das der Fall, oder übt hier nur jemand seine Meinungsfreiheit im öffentlichen Raum aus, was durch das Grundgesetz geschützt ist, sodass das Infragestellen dessen Rechtmäßigkeit antidemokratische Züge aufweist?

  2. „‚Sapere aude‘ ist ein lateinisches Sprichwort und bedeutet: ‚Wage es, weise zu sein!‘ Meist wird es in der Interpretation Immanuel Kants zitiert, der es 1784 zum Leitspruch der Aufklärung erklärte: ‚Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!’“ (Wikipedia)

    Indoktrination ist das Gegenteil davon. Und gerade Kinder müssen zum selbständigen Denken erzogen werden.

    – Das ist was Anderes als beim vierjährigen Kopftuch(!)-Mädchen in der typischen Kinderwagen-Flüchtlingsfamilie, das ihre Mutter nicht klettern und spielen lassen hatte, obwohl die Kleine den Drang hatte. Normalerweise lässt man ja Kinder alles machen und nimmt sich Zeit; das war bei denen nicht so. Die Eltern werden niemals richtig Deutsch können und ihre Kinder werden keine guten Schulnoten bekommen. Und dann noch ein Kopftuch für ein vierjähriges Kind; da können psychische, soziale und gesellschaftliche Schäden ja nicht ausbleiben. Das ist eine ganz komische Generation, die hier heranwächst. – Aber das nur nebenbei.

    – Pikanterweise macht sich halloLindenlimmer.de selbst und freiwillig zum Werkzeug von neoliberalen Think Tanks erdachten und vom Steuerzahler finanzierter Staatspropaganda, indem es regelmäßig Veranstaltungshinweise wiedergibt zu Veranstaltungen, die wohl zu annähernd 100% staatlich gefördert sind und daher auch für Besucher kostenfrei, und die mMn. regelmäßig die Migrationskrise beschönigen, indem sie zumeist Extremfälle hervorheben, nicht die Alltagserfahrungen eines Jeden. Dafür sind diese Veranstaltungen da. Da werden Mythen erstellt, die so nicht stimmen, staatlich finanziert, und der Öllerer verbreitet es. – Insofern: Glashaus!

  3. Hat nichts mit Politik zutun Klaus. Einfach gesundem Menschenverstand, dass man die Leute nicht ertrinken lässt. Außerdem geht es hier ja auch nicht um millionen Menschen, schau dir mal die Zahlen an. Das man da überhaupt auf die Idee kommt, die Frage aufzuwerfen, ob es ein richtig oder falsch gibt, zeigt mal wieder deine wie groß deine Angst sein muss, dass dir irgendjemand „fremdes“ hier irgendwas wegnimmt. Einfach traurig.

  4. Wenn andere Sichtweisen willkommen sind, sind die selben Aussagen nicht willkommen? Jeder Mensch hat gerettet zu werden, egal ob er sich selbst in die Situation gebracht hat oder nicht.

  5. Wahrscheinlich muss erst eine arische süße Blondine mit dicken Titten, Stupsnase und Kleidergröße für Kinder ersaufen weil jemand Schiss vor Knast hatte wenn er die aus dem Wasser gezogen hätte bevor Leute aufhören sich darüber mokieren das man Leben rettet.

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