22. August 2016

Etwa vierzig Teilnehmer versammelten sich am Küchengartenplatz zum Stadtrundgang mit dem Titel „Stadtentwicklung, Sanierung und Schickimickisierung„.

An verschiedenen Stationen schilderte der Soziologe Jonny Peter die mit den Orten verbundene Geschichte. Zu Anfang gleich machte er klar, dass er den Begriff „Gentrifizierung“ für unglücklich hält und auch nicht weiß, ob er zutrifft. Er selbst findet de Bezeichnung „Schickimickisierung“ besser.

Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube dagegen schilderte aus seiner Sicht die mit den angelaufenen Orten verbundenen aktuellen Geschehnisse und hält den Begriff „Gentrifizierung“ für zutreffend, um die Geschehnisse im Stadtteil zu beschreiben.

Die angelaufenen Orte waren bspw. Limmerstraße 3-5, Grotestr. 20, Limmerstraße 98, u.a..

Dem Autor viel auf, dass die Schilderungen des Bezirksbürgermeisters im Widerspruch stehen zu den Berichten im „Spezial: Gentrifizierung oder was?“ und den Sichtweisen von zuständigen Fachleuten und Organisationen auch aus dem Stadtbezirk.
Über die Sichtweisen des Bezirksbürgermeisters sind dem Autor bisher keine schriftlichen Darstellungen bekannt und können daher hier auch nicht verlinkt werden.

Ausgrenzung
Am Ende des Rundganges traf man sich im Wohnprojekt „Stadtteilleben“ in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule in der Fröbelstraße. Ein Bericht hiervon ist nicht möglich, da dem Autor kurz zuvor eine Teilnahme innerhalb des Gebäudes als dort unerwünschte Person verboten wurde.
Dazu hier mehr.

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
21/23.08.2016

Gentrifizierung Linden-Nord
Limmerstraße 98

 

Gentrifizierung Linden-Nord
Grotestr. 20

 

Gentrifizierung Linden-Nord
Limmerstraße 3-5

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.