11. Mai 2017

Pressemitteilung

Wir haben als Türkischer Jugend und Studenten Bund an der Bezirksratsitzung in Hannover Linden – Limmer teilgenommen. Thema war unter anderem die Benennung eines öffentlichen Platzes in Linden – Limmer nach einem Anhänger der Terrororganisation PKK.

In der Anhörung bzw. Bürgerbeteiligung haben sich alle dort anwesenden türkischen Verbände(AS-ADD Niedersachsen, CHP Hannover – Bund der Niedersachsen, TGB Hannover und Uetd Niedersachsen) uni sono gegen dieses Vorhaben ausgesprochen.

Wir haben unsere tragfähigen Argumente ausgesprochen und mussten dabei laute Zurufe auf Seiten der PKK Sympathisanten aushalten wie „türkische Rassisten“ „AKP Wähler geht alle nach Hause“ „türkisches Pack“ und „ihr seid alle türkische Nationalisten, geht in die Türkei“. Ein Wortbeitrag ging sogar in die Richtung, wenn uns das nicht passe, dann könnten wir zurück in die Türkei gehen.

Die Mitglieder der Fraktionen der Linken und Grünen sowie der übrigen Antragsteller waren für rationale Argumente nicht zugänglich.

Wir werden unseren demokratischen Einsatz an dieser Stelle weiter fortführen und nicht zulassen, das deutsche Strukturen weiterhin von der PKK langsam aber sicher unterwandert werden.
Wir werden unermüdlich uns für ein friedliches Miteinander in Deutschland engagieren und rufen hier unsere türkischstämmigen Landsleute nochmal auf, sich an den kommunalen Strukturen in ihren Städten zu engagieren und sich politisch in Deutschland zu beteiligen.

Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Frau Gabriele Steingrube von der CDU für ihre eindeutige Haltung gegenüber der PKK und ihren Mut, wie sie diese auch mit einer selbstverständlichen und beispielhaften Zivilcourage zum Ausdruck gebracht hat.
Auch bedanken wir uns ausdrücklich bei Ekim Bulut von der FDP, der mit seinem kommunalpolitischen Engagement ein Beispiel für einen integrierten jungen Türken in Deutschland darstellt und als solcher nur zu beglückwünschen ist.

Wir bedanken uns bei allen türkischen Verbänden, die dort 5 Stunden lang anwesend waren und sich nicht haben von niemandem provozieren lassen.

Wir bedanken uns bei Zeynep Dogrusöz für ihren Einsatz und Engagement, sie setzt sich unermüdlich in Hannover für türkische Belange ein und ist für alle türkischen Jugendliche ein lebendes Vorbild. Danke Zeynep abla.

Wir werden unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt und unseren demokratischen Einsatz nicht stören lassen. Solche Gegebenheiten motivieren uns noch mehr, uns für unsere freiheitlich demokratische Grundordnung stark zu machen und zivilgesellschaftlich zu engagieren.

Türkischer Jugend- und Studentenbund e.V. – Türk Öğrenci Birliği
11.05.2017

 

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FDP (Ekim Bulut) und CDU (Gabriele Steingrube, Michael Klenke) sprechen lautstark gegen einen Halim-Dener-Platz

 

Kommentare

  1. Sehr beschämend, wie sich der türkische „Sport- und Jugendbund“ hier aufführt. Es darf wirklich gefragt werden, ob diese Menschen hier ausreichend integriert sind. Das Logo dieses türkischen Sport- und Jugendbundes zieren die typisch türkischen Symbole, ein Halbmond mit Stern, sind also offenbar ihrem ehemaligen Heimatland sehr zugetan. Allerdings mischen sich diese Leute in die Angelegenheiten und Beschlüsse eines deutschen Bezirksrates ein, wo man sich wirklich fragt, was diese Deutschtürken eigentlich wollen. Türken in Linden haben die Beschlüsse eines hannöverschen Bezirksrates zu akzeptieren und basta. Diese National-Aktivisten tragen ihren latenten Rassismus gegen Kurden unter dem Deckmantel „NoPKK“ nach Hannover/Deutschland. Es ist unerträglich, wie FRECH sich diese Organisation aufspielt. Einerseits hängen sie ihrem Heimatland nach, andererseits mischen sie sich in hannöversche Politik ein, wenn es darum geht, Kurden zu diskreditieren. Selber regen sich diese Leute über NSU und Rassismus auf, andererseits importieren sie den latenten Rassismus gegen Kurden nach Deutschland.
    Einfach unerträglich diese türkischen Parallelgesellschaften!

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