15. Februar 2021

Kundenmeldung

hanova realisiert erstmals Tiny-Houses

Ein neues Lebensgefühl: In Linden-Süd entstehen im grünen Innenhof vier Tiny-Houses

Wenig Ressourcen verbrauchen, nachhaltiger und selbstbestimmt leben. Oder anders gesagt: Mit wenig glücklich sein – ein Wunsch, der viele umtreibt. In Linden-Süd wird dieser Wunsch Realität. hanova realisiert erstmals Tiny-Houses in Hannover. In „zweiter Reihe“ und damit in einem grünen Innenhof setzt der größte Immobiliendienstleister der Stadt an der Roesebeckstraße nahe der Ihme vier kompakte, 28 qm große Tiny-Houses, von hoher gestalterischer Qualität. Da das Interesse an der Wohnform groß sein dürfte, wird hanova die Vergabe über ein Online-Bewerbungsverfahren steuern. Bewusst minimalistisch wohnen: für 490 Euro Kaltmiete. Die Vermietung der 7,20 Meter langen, 3,90 Meter breiten und 3,90 Meter hohen Tiny-Houses mit Schlafbereich auf zweiter Ebene und integrierter überdachter Terrasse beginnt im Sommer 2021, die Baugenehmigung ist erteilt.

„Als kommunaler Immobilienkonzern sehen wir uns in der Verantwortung, die Stadt-entwicklung aktiv mitzugestalten und hier auch als Vorreiter neue Wohnimpulse zu setzen. Tiny-Houses – das Lebensgefühl und die damit verbundene Suffizienz – sind im Trend. Unsere pfiffig ausgestatteten Microhäuser bieten auf minimalen Raum Platz für das Notwendige, haben eine grüne Umgebung und liegen zentral in Linden-Süd“, sagt hanova-Geschäftsführer Karsten Klaus und betont: „Tiny-Houses sind eine attraktive Möglichkeit für die urbane Nachverdichtung.

“Die Holz-Glas-Konstruktionen kommen im eleganten Design daher und sind loftartiggeschnitten. Kein Zentimeter wird verschenkt. Nischen bieten Stauraum. Die nach Süden ausgerichtete Glasfront erstreckt sich über zwei Ebenen und sorgt für lichtdurchfluteten Raum. Dadurch wirkt der Wohnraum einladend großzügig. Das Bad (Toilette und Dusche) und die Küche sind vorinstalliert und hochwertig ausgestattet. Das Schlafzimmer befindet sich auf der zweiten Ebene und wird über eine kleine Treppe erreicht, unter der sich das Bad befindet. Die LED-Innen- und Außenbeleuchtung ist bereits integriert. Die vorgelagerte, überdachte Terrasse bietet zusätzlichen Freiraum.

Eine Fußbodenheizung sorgt für wohlige Wärme und wird durch ein intelligentes Belüftungssystem mit integriertem Wärmetauscher ergänzt. Das System sorgt für einen kontinuierlichen Luftaustausch und hält die Wärme dabei im Haus. Das ist nachhaltig, energetisch hoch effizient und minimiert die Energiekosten. Die Tiny-Houses kommen bereitszusammengebaut per Tieflader und werden mithilfe eines Krans platziert.

Ein Elektro-Lastenrad wird den Mietern vor Ort zur Verfügung gestellt und kann bei Bedarf per App gebucht werden. Dieses Mobilitätsangebot unterstreicht den ökologischen Grundgedanken des Projektes.Interessierte können sich ab sofort unter >> tiny.hanova.de vormerken lassen.

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hanova WOHNEN GmbH

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Als kommunaler Konzern gestaltet hanova die städtebauliche Entwicklung Hannovers nachhaltig mit, um die Landeshauptstadt liebens- und lebenswerter zu machen. Dabei stehen der wirtschaftliche Erfolg und die soziale Verantwortung stets ausgewogen nebeneinander. Als größter Immobiliendienstleister in Hannover realisiert und bewirtschaftet hanova Wohn- und Gewerberäume, baut Schulen und Kindergärten, schafft Parkraum und entwickelt die Stadt jeden Tag aktiv weiter – mit Hannoverherz und Immobilienverstand.

Als kommunales Unternehmen steht bei der hanova WOHNEN GmbH die nachhaltige Wohnungsversorgung aller Bevölkerungsgruppen im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Die durchschnittliche Quadratmetergrundmiete liegt aktuell bei 5,84 EUR und wirkt sich damit preisdämpfend auf den Mietspiegel der Stadt Hannover aus.

15.02.2021

Kommentare

  1. Liest sich interessant!

    Leider stehen auf den Flurstück 48/2 noch vier herrlich große alte Bäume um die sich erst mal gekümmert werden muss… Ich denke hier wird sich vor Sommer (vielleicht 2024?) nichts tun.

    Allerdings glaub ich auch nicht das die neuen Bewohner wirklich glücklich, direkt an der im 5min Takt befahrenen Linie 3/7/17, werden.

    Da muss man schon gute Nerven haben wenn Nachts die hochgezüchteten V8 an der Ampel um den ersten Platz buhlen.

    Viel Erfolg den Planern!

  2. Es werden VIER Tiny Houses gebaut. Das bedeutet noch nicht wirklich eine preisdämpfende Wirkung für den gesamten Hannoverschen Mietspiegel!
    Aber die Idee ist es doch auf alle Fälle wert, ausprobiert zu werden. Das Design der Häuser finde ich ebenfalls phänomenal und die Lage ist ebenfalls top. Also: man muss kein Hipster sein, um sich dafür zu interessieren. Und ein wenig Abwechslung tut der niedersächsischen Hauptstadt allemal gut.
    Viel Erfolg bei dem Projekt! Hoffentlich finden sich noch viele Nachahmer!!

    1. Für mich ist es Platzverschwendung zu Lasten derer die dringend Mietwohnraum suchen. Die Warteräume beim Wohnungsamt sind brechend voll, bis man (selbst als Obdachloser) Wohnraum zugewiesen bekommt vergehen Monate wenn nicht sogar Jahre. Statt den wertvollen Platz nur für 4-8 Menschen zu verschwenden, hätte man hier Wohnraum für weitere Wohnungssuchende schaffen können! Ich verstehe auch nicht, warum nicht untereinander kommuniziert wird und erst einmal der vorhandene Bedarf ( der Wohnungssuchenden) abgedeckt wird. Wenn es viele Einzelpersonen gibt, die sich verkleinern wollen oder sogar müssen, warum schafft man dann nicht mehr Wohnraum, der bezahlbar für diese Menschen ist und auch eine gewisse Mindestgrüße erreicht, damit dann der aufgegebene Wohnraum wieder für Familien usw. frei werden kann. Wer bisher für seine 4-Zimmer-Wohnung 550 € zahlt, wird wohl kaum umziehen wollen, wenn 2-3 Zimmer weniger nur 50 € Ersparnis bringen. Für einige Menschen mögen 28 qm Wohnfläche als dauerhafte Bleibe reichen, aber vielen ist das einfach zu wenig. Ich verstehe auch nicht, warum an anderer Stelle Kleingärten weichen müssen, deren Nutzer kein Wohnrecht (bekommen) haben, aber im Endeffekt die neuen Tiny-Houses nichts anderes sind als aufgewertete Lauben. In Vahrenwald gibt oder gab es zumindest mal eine Kleingartenkolonie mit Wohnrecht. Warum kann diese nicht im Nachhinein dann auch für Laubenbesitzer anderer Kolonien erteilt werden, wenn dort Überlegungen einer Tiny-Houses-Siedlung bestehen? (Natürlich mit Zusatzkosten für notwendige Wasseranschlüsse usw.)

      Wenn Bauflächen rar sind , die Zahl der Wohnungssuchenden jedoch vergleichbar hoch, sollten die vorhandenen Flächen mit Mehr-statt Einfamilienhäusern bebaut werden und von einzelnen „Mode-Bauten“ abgesehen werden. Die Nachfrage nach Wohnraum wird auch in Zukunft steigen und damit auch die Mieten, solange Wohnraum rar ist. Durch Platzverschwendung mit solchen Bauten, tragen wir noch mehr dazu bei!

    2. @Hannoverfan,

      ich denke bei ~18 Euro/m² für so ein Tiny House wird der Mietspiegel bei entsprechender Nachahmung eher anziehen, oder?

      Ich kann mir zumindest 18 Euro/m² nicht leisten.

  3. Den Quadratmeterpreis rechne ich mir lieber nicht aus.
    Aber egal, es werden sich genügend Hipstertrottel darum bewerben, nur weil es irgendwie hip(ster) ist.

  4. Wie wäre es mit Wohnungen für obdachlose Alleinstehende? Bei einem Quadratmeterpreis von knapp 6 € liegt die Miete schließlich im Rahmen dessen, was vom Sozialamt/Jobcenter als angemessene Miete anerkannt wird.

    Ich frage mich allerdings, wieso die Tiny-Houses auf nur 28 qm begrenzt sind und nicht 35 qm ( das, was vor etlichen Jahren mal als Mindestgröße für zumutbaren Wohnraum festgelegt wurde).

    Aber wenn ich es mir recht überlege, könnte man mit diesen Mini-Häusern auch andere Ziele verfolgen. Dann gelten in Zukunft auch „Bruchbuden“ als zumutbarer Wohnraum.. Auch wenn es ein großer Unterschied ist, ob sich jemand freiwillig räumlich verkleinert oder dazu „gezwungen“ ist auf wenigen Quadratmetern zu wohnen. Gerade Menschen mit psychischen Problemen ( welche bei Obdachlosen sicherlich nicht selten sind) können diese Wohnsituation auf Dauer nicht aushalten.

    Während in anderen Städten über Platzverschwendung durch Einfamilienhäuser nachgedacht wird, baut man in Hannover eben einfach kleinere „Häuser“

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