11. Oktober 2019

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Klimaschutz 2.0 – oder bezahlbarer Wohnraum?

HAUS & GRUNDEIGENTUM kritisiert Klimaschutz-Pläne der Grünen scharf!

Rainer Beckmann, Vorstandvorsitzender von HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover, hält den Gesetzentwurf der Grünen im Niedersächsischen Landtag zum Klimaschutz in Gebäuden für völlig unrealistisch, überzogen und viel zu teuer.

Beckmann: „Klimaschutz mit der Brechstange, koste er was er wolle, und die vermehrte Schaffung bezahlbaren Wohnraums gehen nicht zusammen. Damit treibt man die Immobilienwirtschaft in den Ruin, das lässt sich nicht mehr finanzieren.“

Notwendig seien deshalb klare Prioritäten in der Wohnungspolitik. Der Vorstandsvorsitzende: „Was nutzen uns Häuser, die nicht mehr bewirtschaftet werden können, weil dies mit kostenintensiven Auflagen verbunden ist, die jede Investitionsreserve auffressen?“

Die Vorstellungen der Grünen zögen eine Kostenlawine im Neubau nach sich und arbeiteten wieder nur mit sanktionierten Ge- und Verboten. Der ohnehin schon stark belastete Wohnungsmarkt werde darunter zusammenbrechen.

Seine Forderung: Klimaschutz mit Augenmaß, der gerechnet werden kann! Beckmann: „Die jetzt bundesweit beschlossene CO2-Bespeisung wird ohnehin mittelfristig zu einem Umbau in der Heiztechnik führen.“

Hintergrund: Die Grünen haben mit der Vorstellung ihres Gesetzentwurfes gefordert, schon ab 2020 keine neuen Ölheizungen in Gebäuden mehr zuzulassen und ab 2030 dieses Verbot auf alle Heizungen zu erweitern, die mit fossiler Energie betrieben werden.

Rainer Beckmann
Vorstandsvorsitzender von HAUS & GRUNDEIGENTUM Hannover

11.10.2019



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