22. März 2019

Investorenroulette

Bitte machen Sie Ihr Spiel,
es kostet auch nicht viel.
Warten Sie bis die Kugel fällt,
auf das nächste Investorenfeld.

Engel war der erste von den „Investören“,
er verdankte sein Vermögen vornehmlich
der Herstellung und dem Vertrieb von Likören.
Er verwandelte das Zentrum in eine Geisterstadt,
verscherbelte seine Einheiten und verdiente ganz satt.

Dann erschien Carlyle aus den Vereinigten Staaten,
diese Boys haben die „Kohle“ der LB Berlin dann verbraten.
Mit „Elan“ und sehr viel „Verstand“ haben die Boys es fertig gebracht
und den Sockel zur Ruine gemacht.
Still und feige in stockdunkler Nacht
haben sich die Verantwortlichen für das Desaster dann „vom Acker“ gemacht.

Als nächstes kam Intown ins Spiel und erklärte geschwollen,
das Ihme-Zentrum in kürzester Zeit umbauen zu wollen.
Viel Geld wollte man in dieses Vorhaben stecken
und das Ihme-Zentrum zu neuem Leben erwecken.
Auch Vorhaben und Versprechungen gingen fehl
bei den Investoren aus Israel.

Nun erscheint wie aus heiterem Himmel der Blitz,
Lars Windhorst als Retter
und das ist kein Witz!
Er will alles erreichen mit seiner Holding Sapinda
und im Rathaus da freuen sie sich wie die unschuldigen Kinder.
So wird man dann sehen und darf nicht vergessen,
an ihren Taten da werden wir sie messen.
So hält man ihn im Rathaus für den Vollblutunternehmer
und ganz großen Macher, der das Zentrum saniert
zum boomenden Kracher.
Vielleicht werden wir alle in Staunen versetzt,
denn die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

„Großmäuler“ und falsche Propheten mit ihren Versprechen,
sie kamen und gingen
und noch heute die immer gleichen Phrasen
in meinen Ohren klingen.
Doch uns hat die Vergangenheit eines gelehrt,
es ist der nur verloren,
der sich nicht wehrt!“

Jürgen Oppermann*

* Jürgen Oppermann ist im Ihme-Zentrum Vorsitzender der Verwaltungsbeiräte (VBR)

22.03.2019


Kommentare

  1. – „So hält man ihn im Rathaus für den Vollblutunternehmer
    und ganz großen Macher, der das Zentrum saniert
    zum boomenden Kracher.“

    Diese Einschätzung passt nicht ganz. – Ich glaube, die höchsten realistischen Hoffnungen sind, dass der Investor a) die Verträge mit der Stadt einhält und b) in den nicht festgezurrten Bereichen (Gewerbeflächen, Tower) die mündlichen Zusagen erfüllt, damit c) das Ihmezentrum mittelfristig weiterverkaufsfähig wird.

    Das klang gestern im Ratsausschuss in mehreren Redebeiträgen Schostoks und Windhorsts ebenso verschlüsselt wie unverhohlen an. Da macht sich wohl keiner der Entscheider Illusionen.

    1. – „Da macht sich wohl keiner der Entscheider Illusionen.“

      Tschuldigung: „Entscheider*innen“ …

      Denn hinter jedem Entscheider steckt auch eine starke Frau.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.