10. Juni 2019

Anwohner Benny Rebel schildert im Video die große Belastung durch Feierlärm von dem gegenüber liegenden Ihmeufer bei der Glocksee. Hier geht es um ein aktuelles Geschehen am Sonntag, 09.06.2019.

Anwohnerin Ilse Paul hatte bereits Bilder vom aktuellen Geschehen mit Polizeieinsatz aufgenommen.

Foto: Ilse Paul

10.06.2019


Kommentare

  1. Hallo Johnny,

    mir persönlich geht dein respektloses und vorverurteilendes Video tierisch gegen den Strich!
    Trotz deines durchaus verständlichen Anliegens bezüglich der nächtlichen Ruhestörung verurteilst du hier offensichtlich und dann auch noch öffentlich die Falschen.

    Dein Zitat : “ Wenn das Umfeld zum Hotspot der hannoverschen Drogendealerszene wird … und es eben die Lärmproblematik gibt, muss ich sagen, dass die ihren Laden nicht im Griff haben!“

    Genau: Das Umfeld!!!

    Seitdem das Ihmeufer durch das Abholzen des Parks in eine zum „Verweilen einladende Wiese“ umgewandelt wurde, halten sich dort Leute mit wummernden Ghettoblastern auf, die dort durch ihren Lärm oftmals respektlos mit den Interessen der Anwohner umgehen.

    Dasselbe gilt natürlich auch für die Dealerszene am Ihmeufer.

    Aber: Das Ihmeufer ist nun mal nicht der Verantwortungsbereich der Glocksee!!!

    Dein Zitat : „Mir persönlich war das zu dreckig und zu versifft, aber das gehört wohl dazu, wenn man sich „jugendliche Subkultur“ auf die Fahnen schreibt.“

    Diese Aussage ist schlichtweg falsch!
    Dort wird regelmässig der Hof (allein schon wegen der Kinder im Hort), sowie der gesamte Innenbereich mehrmals die Woche penibel gereinigt!

    Meine Bitte an dich:

    Lass es einfach sein, mit deiner unqualifizierten Meinungsmache und deiner unerträglichen Selbstdarstellung auf Kosten anderer!!!

    Mit freundlichen Grüßen,
    ein Nachbar der Glocksee

    1. Hallo Ralf, wenn Sie mir noch erklären würden, welches Video von mir Ihnen gegen den Strich geht, wäre ich Ihnen sehr dankbar 😉
      Ich bin dann auch gleich still, da Sie mir ja praktisch das Wort verboten….unglaublich.

      Für alle anderen:
      Schön zu sehen, wie die gelebte Toleranz in Linden und um zu funktioniert und wie mit anderen Meinungen umgegangen wird.

      Hier mal ein Zitat von der Seite der Glocksee:
      -„Das CAFE GLOCKSEE gibt es schon ungefähr so lange wie Hannover. Die Stadt, in der das CAFE GLOCKSEE lärm macht. Vielleicht gibt es das Cafe auch nur so lange wie Farbfernsehen, aber auf keinen Fall so lange wie die Scorpions. Schon einige kollektiv organisierte Betreiber waren für diesen Laden zuständig, aber in der derzeitigen Form würde das Cafe schon in die 7. Klasse gehen…“

      Das sieht für mich wie ein ausgeklügeltes Lärmkonzept aus und ist wahrscheinlich auch ein Paradebeispiel für „auf die Anwohner zugehen“ *kopfschüttel*

      Ach eins noch, wenn Sie mich schon zitieren, dann bitte komplett! Vielleicht könnten Sie mir ja dann endlich erklären, wie das mit der Unabhängigkeit denn nun gemeint ist?!? Oder das mit den vergewaltigten Frauen oder die zwei? Insolvenzen, die der Laden hingelegt hat.

      Wenn ich das so recht betrachte, ist der Lärm wohl wirklich das kleinste Problem der Glocksee

      Mit freundlichen Grüssen
      Benny äh Johnny;-)

  2. Sorry… bei der Videobotschaft wird X-mal dasselbe gesagt… und dann noch für 100 € Ohropax gekauft… Wo gibt es die zu kaufen für so viel Geld. Will ich sofort auch haben…. Jedenfalls sind nach dem Video meine Sympathien eindeutig bei den Jugendlichen… Gehe da demnächst einfach mal vorbei…

    1. Oropax (selbst die teuren) lösen das Problem nicht vollständig, weil durch die Resonanzen im Körper die tiefen Bässe immer noch hör-/spürbar sind, auch wenn dann alles andere ausgeblendet ist.

  3. Tja, danke für die Berichte. Hatte selbst vor Kurzem nachts die Polizei wegen Ruhestörung gerufen. Die kam sogar und löste den Spuk auf. Ich habe aber beobachtet, dass sich Polizei und auch der neue Ordnungsdienst an die tatsächlichen Belästigungs-Hotspots nicht rantrauen. Sie machen absichtlich einen Bogen drumherum, schon bei der Routenplanung. Vor so einer Polizeiarbeit kriegt man richtig „Respekt“. Stattdessen habe ich beobachtet, wie eine harmlose und ruhige kleine Studentengruppe mit gleich drei Einsatzwagen gefilzt wurde, und noch mehr solche unsinnigen Aktionen. Den richtigen Abschaum kriegen sie aber nicht abgeschöpft.

    1. Ohne Grund von der Polizei gefilzt zu werden, muss man sich übrigens nicht gefallen lassen. Gestern nacht war ich in ziemlich schmuddeligen Verhältnissen am Steintor unterwegs. Es waren Roheitsdelikte begangen und die Polizei gerufen worden, die auch kam. Von mir wollten sie auch die Personalien, was ich aber verweigerte, weil ich mit der Sache nichts zu tun haben wollte. Daraufhin warf der Polizist der Anzeigenden ihre Personalpapiere vor die Füße und ging. – Aber es ist schon interessant, was für einen Scheiß es überall gibt. Ich muss mir ein zweites Portemonnaie besorgen, wo nur zehn Euro drin sind, falls ich mal überfallen werde. Solche gefährlichen Situation gab es früher in meiner Sozialisation noch nicht. Und die ganzen Krachboxen gab es auch noch nicht. – Da ufert irgendwas aus.

      Und dieses Jahr ist auch das Faust schon wieder lauter geworden, und offenbar finden die Leineufer-Parties wieder statt. Die machen da ohne schlechtes Gewissen Krach bis in die Morgenstunden. Im Wohngebiet. Viele Betroffene wissen nicht genau, woher der Krach jetzt kommt, aber dass er weg muss, ist klar.

      Und dass vor den Wohnungen des Ihmezentrums kein Krach gemacht werden kann, ist ja wohl mindestens ebenso klar. Ich habe ja schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich da mal Gitarre spiele, weil die das auf ihren Balkons alle hören. Aber wenn die Fremden dann mit ihren Döner-Dröhne-Boxen kommen, brauchen wir über Folk-Songs und Hippie-Kiffen (ich hätt’s nicht sagen sollen) gar nicht mehr zu reden.

      Was sind das nur für schlimme Zeiten?!

      1. Das am Steintor ist übrigens noch mal eine ganz andere Nummer. Früher war das auch noch besser. Jetzt hocken da an Georgstraße überall die Junkies rum, und wenn man sich irgendwo hinsetzt, hat man gleich mehrere ehemals hübsche Frauen und Männer um sich rum, die garantiert nur das Beste wollen. – Das ist ja nicht Linden-Limmer, sondern der Nachbarstadteil, aber: heftig, heftig … Ohne Mumm kann man sich in solche Gegenden zu solchen Zeiten gar nicht mehr begeben.

        1. – „Jetzt hocken da an Georgstraße überall die Junkies rum“

          Vorher waren die bestimmt alle hinter dem Hauptbahnhof. Offenbar verzeichnet das neue Sicherheits- und Ordnungskonzept der Landeshauptstadt Hannover (LHH) bereits erste Erfolge.

      2. -„Ich habe ja schon ein schlechtes Gewissen, wenn ich da mal Gitarre spiele, weil die das auf ihren Balkons alle hören.“

        Ach Sie sind das;-)
        Nein, ein Scherz. Dagegen kann eigentlich niemand etwas haben. Schliesslich sind die Balkons ja auch „draussen“ und gut gemachte „Handmusik“ ist hier wirklich eine wohltuende Abwechslung. Schliesslich lädt der Platz ja auch zum Verweilen ein.

    2. Kann ich leider bestätigen. Was die Lärmbekämpfung angeht, kriegt die Polizei selten was gebacken. Sie sind leider zu lasch – weil sie sich nicht trauen? Weils zuviel Papierkram ist, wenn sie die Anlagen einkassieren? Weil sie sich nicht bewußt sind, dass diese Parties tatsächlich illegal sind (auch in Linden!!!) ? Weil sie sich nicht vorstellen können, wie mürbe es einen macht, wenn man bis früh morgens nicht einschlafen kann, weil man mit den Bässen gequält wird?
      Wenn man das nicht selbst erlebt, kann man sich das wohl auch nicht vorstellen.

    1. Ja, war ich, einmal 😉
      Mir persönlich war das zu dreckig und zu versifft, aber das gehört wohl dazu, wenn man sich „jugendliche Subkultur“ auf die Fahnen schreibt.

      Wenn auf den Fahnen dann auch noch „kollektiv“ und „autonom“ steht, man aber von der Stadt (vom Staat) jährlich einen sechsstelligen Betrag kassiert, kann es mit der Unabhängigkeit dann wohl doch nicht so weit her sein.
      Zumindest sollten dann auch grundsätzliche Regeln des Zusammenlebens eingehalten werden. Wenn das Umfeld zum Hotspot der hannoverschen Drogendealerszene wird, auf der Toilette Frauen vergewaltigt werden und es eben die Lärmproblematik gibt, muss ich sagen, dass die ihren Laden nicht im Griff haben!

      Da Sie ja eher zu den „Verteidigern“ gehören:
      Haben Sie mal das Gespräch mit den Anwohnern gesucht?!?

      Und welchen CDU-Politiker meinen Sie?

  4. Als der Cdu politiker sich ausgesprochen hat die lärmschluckenden Bäume abzureißen hat sich keiner aufgeregt..aber dann im nachhinein beschweren? Und nein es ist nicht immer so laut da übertreibt jemand wohl etwas. Davon mal abgesehen das die Glocksee nicht nur das Jugendzentrum beinhaltet wären persönliche Gespräche besser als youtubevideos was zum teufel ist denn los das jeder jetzt nen video von sich machen muss ihr trendfollower

  5. „Feiern“ , „Party machen“ scheint seit einiger Zeit hauptsächlich zu heissen: Viel Krach!
    Ich vermute, die Protagonisten tun dies, weil ihnen insgeheim klar ist, dass sie selbst völlig unbedeutend sind.

    1. Nein Wulf, die Protagonisten tun dies, weil sie es können! Wer soll sie hindern? Wer abhalten?
      Mangelndes Geld? Die Not am nächsten Morgen früh raus zu müssen? Offenbar nicht.
      Die leben da ihr Leben.

        1. Da würde wohl jemand liebend gerne auch mal wieder so richtig die Sau rauslassen. Komm doch einfach mal mit tanzen und schreien, dann ist die Laune auch gleich viel besser!

          1. Die Beschwerden der Anwohner haben nicht das Ziel irgendjemandem den Spaß zu nehmen.
            Wir wollen einfach nur schlafen !!!
            Warum sollten wir unsere Gesundheit dem „Spaß“bedürfnis der Partygänger opfern? Würden die irgendwas für uns opfern? Sicher nicht. Da ist unglaublich viel Rücksichtslosigkeit unterwegs.
            Und da die scheinbar nicht in der Lage sind Spaß zu haben ohne Lärm und ohne die Anwohner wach zu halten, müssen sich möglichst viele Leute für mehr Ruhe stark machen.
            Auch wenn die Polizei sehr uneffektiv ist, ist es wichtig, trotzdem anzurufen und darauf aufmerksam zu machen, wenn nötig mehrmals.
            Denn ohne entsprechende „Beschwerdelage“ bewegen die sich schon gar nicht.
            Deshalb ist es wichtig, immer wieder auf das Problem hinzuweisen.
            Vielleicht wacht dann ja auch eines Tages die Politik auf.

  6. Kann ich so zu 1000% unterschreiben, Herr Rebel.

    Wer sich mal auf die Netzseite des unmöglichen Jugendzentrums begibt, wird lesen, dass sich dort noch damit gebrüstet wird, Lärm zu machen. Ach Entschuldigung, es ist ja ein UNABHÄNGIGES Jugendzentrum; unabhängig von der Kohle des Staates, der so abgelehnt wird??? Ich lach mich schlapp.

    Leider wird sich da wenig tun, da man als Bewohner des IZ dann wahrscheinlich eher wieder zu hören bekommt, dass doch lieber dieser Schandfleck abgerissen werden sollte (siehe PartyTerror auf der Limmer: Dann zieh doch weg!)

    Vielleicht…..nein ohne vielleicht. Diese Stadt braucht einen Politikwechsel! Aber da ja jetzt die Öko-Faschisten auf dem Vormarsch sind, wird das in Linden schon gar nichts werden. Oder denkt jemand ernsthaft, dass mit einem grünen OB solche Probleme überhaupt angegangen werden?!?

    Linden, a place to be…..
    Am Arsch!!!

    1. Genau, Linden hat sich in den letzten Jahren sehr negativ entwickelt. Aber Stadt und Polizei sind entweder total gleichgültig oder unfähig – oder beides.

      1. Ich bin der Meinung, es hat viel mit der Politik zu tun: Wird eine eher „restriktivere Gangart“ gefahren oder ist sie eher „liberal“. Es gibt ja auch Städte/ Länder in denen man für’s Kaugummi ausspucken mehrere hundert Euro Strafe zahlen muss (als Beispiel). So eine Verordnung muss aber erstmal aufgestellt werden (Politik) und dann muss man die Polizei auch zur Umsetzung ausrüsten und losschicken.

        Ich weiss nicht, ob ein „konservativer“ OB schneller/eher so etwas angehen würde (Limmerstr., Weisse-Kreuz-Platz, Vahrenwalder-Platz etc.).

        Dazu käme aber auch die politische Situation in Linden. Wenn über 70%? Grüne/Linke/SPD wählen, muss man vielleicht einfach sagen, dass „wir“ in der Minderheit sind und in einen ruhigeren Stadtteil ziehen sollten?

        Ich weiss es nicht…

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