30. September 2021

Pressemeldung

Am kommenden Sonntag findet in Hannover unter dem Bremer Damm eine Veranstaltung ab 14-22 Uhr statt, die zur Belebung des Raumes dient und die Auseinandersetzung mit der Frage anregt, wie wir in Zukunft mit dem öffentlichen Raum umgehen möchten. Es wird Musik, Kunst, Kultur und Sportangebot geben.Ich freue mich über eine Rückmeldung und hoffe, dass wir uns am Sonntag am Bremer Damm treffen werden. Ansonsten sind wir auch jeden Mittwoch ab 17 Uhr vor Ort.

>>>   AUFRUF ZUR BELEBUNG AM BREMER DAMM

Liebe Menschen aus Hannover,

die Hochstraße Bremer Damm liegt als Knotenpunkt zwischen Linden, der Nordstadt und der Calenberger Neustadt. Der wertvolle überdachte Freiraum darunter wird aktuell nur als Parkplatz genutzt, obwohl der westliche Abschnitt der Parkfläche vor dem Hochschulsportzentrum kaum ausgelastet ist. Dieser Abschnitt soll für sportliche und kulturelle Nutzungen freigegeben werden und im Rahmen einer Masterarbeit der Landschaftsarchitektur belebt werden.

Und da kommst DU ins Spiel!

>>>   FREIRAUMLABOR 27.09.21-16.10.21

Die Genehmigung für den Raum ist da! Bis zum 16. Oktober sind keine Autos erlaubt und damit darf der Raum mit Leben gefüllt werden. Wir suchen nach Skulpturen, Lichtinstallation, Klangerlebnissen, Vorführungen,    Workshops und Sportangeboten. Strom ist für den Zeitraum vorhanden und ein kleines Budget für Materialkosten ebenfalls.

>>>   AUSBLICK 03.10.21 14-22 Uhr

Wie geht es mit dem Raum weiter? Gemeinsam beleben wir den Raum und fragen uns wie sich der Bremer Damm entwickeln soll. Es wird ein offener Austausch zum Mehrwert einer langfristigen Umnutzung des Parkraums angeregt und mit Expert:innen diskutiert. Wir suchen noch nach Menschen die Lust haben den Raum an diesem Tag zu beleben.

Zum Eintragen gibt es folgende Tabelle:

>>>   PLENUM MITTWOCHS 17-19 Uhr

Jeden Mittwoch sind wir vor Ort, um uns am Bremer Damm zu treffen. Erlebe den Bremer Damm als Potenzialraum und definiere deine Vision und Wünsche. Teile deine Meinung vor Ort und spreche mit anderen Menschen über diesen überdachten Freiraum. Warum sollten wir diesen Raum als Gemeingut nutzbar machen?

Kontakt: ambremerdamm@gmx.de

30.09.2021/20.10.2021;20:04

Kommentare

  1. Liebe Anwohnerinnen, Lieber Herr Stein,

    Sie sprechen in ihren Kommentaren unter anderem die Problematik des Lärms, Mülls und die Folgen von Parties und kultureller Raumaneignung im Allgemeinen an. Neben diesen sehr wichtigen Kritikpunkten gibt es noch weitere Herausforderungen die eine umsichtige Entwicklung des Raumes herausfordernd machen.

    Dieses Projekt setzt sich mit der Frage auseinander, ob der überdachte Parkraum in Zukunft vielseitiger und sinnvoller genutzt werden kann, statt nur zum parken – und hat zum Ziel eine nachhaltige und rücksichtsvolle Entwicklung des Bremer Damms anzuschieben. Ein wichtiger Bestandteil der aktuellen Auseinandersetzung mit dem Raum ist der Austausch mit AnwohnerInnen, Interessierten und KritikerInnen aus der Umgebung. Deshalb möchte ich mich bei Ihnen für Ihre Bedenken bedanken.

    Der Aspekt des Lärms wurde ebenfalls von AnwohnerInnen genannt, die das Projekt im Laufe der letzten Wochen besuchten. Die Nutzung des Bremer Damms als Partyort besteht jedoch schon weitaus länger als die aktuelle Auseinandersetzung, wirft allerdings aktuell ein negatives Licht auf das Projekt. Vor Ort haben wir als Team regelmäßig Müll weggeräumt, der nicht von uns stammt. Das gehört scheinbar dazu, wenn es an einem Begegnungsort an Mülleimern und einem respektvollem Umgang mangelt.

    Der Fokus bei der aktuellen Zwischennutzung liegt auf Sport und spiegelt sich auch in den Umfragen wieder, wo sich ein vielseitiges Angebot gewünscht wurde. Der klare Vorteil von Sport ist, dass damit im Allgemeinen eine respektvollere Raumnutzung mit sich bringt, als an einem reinen Partyort. In den letzten zwei Wochen wurde mit Tischtennisplatten und einer Parkouranlage ein Raum für Sport geschaffen der regelmäßig, beinahe täglich von SportlerInnen genutzt wird.

    Durch die bestehenden Konfliktpunkte, wie zum Beispiel das Lautstärke- und Müllproblem, wird umso mehr deutlich, wie wichtig es ist, mit einer durchdachten und sinnvollen Umstrukturierung des Raumes einen Begegnungs- und Bewegungsraum zu schaffen, der den Mitmenschen und AnwohnerInnen weniger zur Last fällt, als aktuell.

    Außerdem wäre es wünschenswert, wenn dieses Onlineformat für konstruktive Kritik genutzt wird und der Ton der Kommentare sachlich bleibt. Daher lade ich Sie herzlich zu einem Austausch vor Ort ein.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Benedikt

    1. Genau.
      Und noch überall hin pinkeln, kotzen und kacken.
      Dann noch ein paar Bierflaschen zerdeppern, und schon ist es gemüüüütlich wie im Rest von Linden.
      Die Polizei guckt weg und die Stadt verkauft das alles als „Lebendigkeit“.
      Ist mir schlecht…

      Von mir aus könnten sie ja Sport machen, alles besprühen und von mir aus auch pinkeln und kacken so viel sie wollen – okay.
      Aber die kriegen ja heutzutage auch das nicht mehr ohne Lärm hin.

      Und übrigens: Dass „der Lindener“ sich nur in runtergekommener Umgebung wohlfühlt, glaube ich nicht.
      Die meisten Lindener haben doch schon lange genug von all dem Lärm und Dreck.
      Und es sind ja auch nicht alles Lindener, die uns hier den Stadtteil versauen. Wahrscheinlich sind die Lindener unter den Partyterroristen mittlerweile sogar schon in der Minderheit.

  2. Ja, ganz toll.
    Geht ja auch noch nicht genug Lärm von dem Platz unterm Bremer Damm aus.
    Wenn dort bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird, haben die Musik und besonders die Bässe eine Reichweite bis zur Seniorenwohnanlage und weiter.
    Dann können die Leute eben nicht schlafen, weil ja jedes bisschen Raum genutzt werden muss um noch mehr Lärm zu machen. Macht ja nichts, wenn die verzweifeln. Hauptsache ihr habt euren Spaß.
    Angst vor Stille?

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