13. Oktober 2021

Pressemeldung

Liebe Menschen aus Hannover,

in zentraler Lage in Hannover befindet sich ein überdachter Freiraum, der aktuell nur als Parkplatz genutzt wird, obwohl es kaum öffentlichen überdachten Freiraum in Hannover gibt.

Öffentliche Flächen für Sport und Kultur

Diverse selbst organisierte Sportarten funktionieren unabhängig von Vereinen und machen sich den öffentlichen Raum zunutze. Damit schaffen sie auf vielen Ebenen eine lebendige und lebenswerte Umgebung, denn wo Sport stattfindet wächst auch ein Begegnungsort mit sozialem und kulturellem Mehrwert. In Hannover mangelt es an überdachten Flächen für eine wetterunabhängige Ausübung verschiedener Sportarten. Mit der Entwicklung einer Freilufthalle für Sport und Kultur unter dem Bremer Damm könnte der lokale Bedarf gedeckt werden.

Der Bremer Damm als Potenzialort

Die Hochstraße Bremer Damm liegt als Knotenpunkt zwischen Linden, der Nordstadt und der Calenberger Neustadt. Die darunterliegende Parkfläche ist umgeben von Grünraum, wird von Straßen und Wegen gekreuzt und liegt an der Leine. Während im östlichen Teil viele Wohnwägen und Anhänger die Flächen belegen ist der westliche Abschnitt der Parkfläche kaum ausgelastet. Im Jahr 2012 wurde diese Fläche im Rahmen der „Machbarkeitsstudie Freiluftsporthallen” als Teil der Sportraumentwicklungsplanung begutachtet. Dabei wurde die Herstellung einer sportbezogenen Nutzbarkeit bestehender Überdachungen thematisiert. Laut der Studie könnte mit der Rücknahme der Kfz-Stellplatzfunktion der betreffende westlichen Teilabschnitt öffentlich nutzbar werden. Die unmittelbare Nähe zur anliegenden Sportanlage der LUH, sowie die Lage machen die Nische zu einem besonderen Möglichkeitsraum.

Ein partizipativer Prozess

Mit dem Ziel am Bremer Damm einen gemeinnützigen Ort für Sport, Kultur und Gemeinschaft zu schaffen, wird ein partizipativer und ergebnisoffener Aneignungsprozess initiiert. Die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren, der Verwaltung, potenziellen Nutzer:innen und Kulturvereinen ist dabei entscheidend für die Entwicklung und Umsetzung einer gemeinsamen Vision. Im besten Fall wird eine langfristige Lösung für eine Nutzung gefunden.

So kannst du mitmachen

1. Petition unterschreiben

>> https://www.openpetition.de/petition/online/ueberdachter-freiraum-fuer-sport-und-kultur-unter-dem-bremer-damm#petition-main

2. An der Umfrage teilnehmen

>> https://surveyhero.com/c/accjgrpd

3. Auf Instagram folgen

>> https://instagram.com/ambremerdamm?utm_medium=copy_link

4. Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter: >> https://hannover-voids.de/am-bremer-damm/

5. PLENUM MITTWOCHS 17-19 Uhr

Jeden Mittwoch sind wir vor Ort, um uns am Bremer Damm zu treffen. Erlebe den Bremer Damm als Potenzialraum und definiere deine Vision und Wünsche. Teile deine Meinung vor Ort und spreche mit anderen Menschen über diesen überdachten Freiraum. Warum sollten wir diesen Raum als Gemeingut nutzbar machen?

Initiative Raumbelebung am Bremer Damm

13.10.2021

Kommentare

    1. Wenns ohne dumpfe Bässe geht, ja, dann wärs geil.
      Von den nächtlichen Partys unterm Bremer Damm hört man die Bässe noch in mehreren hundert Metern Entfernung.
      Wie wärs mit „Silent Disco“?

      Tischtennisplatten sind hier auf jeden Fall besser aufgehoben als am Pfarrlandplatz, wo das Geklacker den Anwohnern auf die Nerven geht.
      Skaten käme hier auch besser als auf dem Küchengartenplatz.
      Für Sport kann man es generell gut nutzen.
      Graffitis stören hier keinen. Man könnte doch mit Graffitis die „Decke“ verschönern.
      Auch als überdachten Marktplatz könnte man den Platz gut nutzen, für Kunst- oder Flohmärkte.

      Es gibt sicher viele Möglichkeiten mit hohem Spaßfaktor, die niemanden nerven.
      – Dann ist es geil.

      1. Wen sogar das Geklacker von Tischtennisbällen auf die Nerven geht, der sollte das Fenster schließen oder in einen Weltkriegsbunker umziehen. Für Geräuschphobiker ist es im übrigen natürlich eine hervorragende Idee, ausgerechnet nach Linden-Nord zu ziehen.

        1. Es geht ja nicht um Geräusche, die gelegentlich mal passieren.
          Aber am Pfarrlandplatz sind die Tische bei gutem Wetter den ganzen Tag in Betrieb. Als Dauergeräusch ist das sicher nicht Jedermanns Sache.
          Außerdem haben da bestimmt schon Leute gewohnt bevor die Tischtennisplatten dahin gekommen sind. Die wird man wohl nicht gefragt haben.

          Es wird ja allgemein den Anwohnern in Linden oft gesagt, warum sie denn hierher gezogen sind. Sie hätten doch gewusst, dass hier Partyzone ist.
          Das kommt dann oft von Studenten, die gerade erst nach Hannover gezogen sind und sich gar nicht vorstellen können, dass ein großer Teil der Leute hier schon gewohnt hat, bevor die Eltern dieser Sprücheklopfer geboren wurden, und dass die Zustände hier noch vor 10 Jahren gar nicht so krass waren.
          Ist ja auch nicht so einfach mit dem nachdenken, wenn man sich jede Nacht das Hirn vernebelt.

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