24. Januar 2020

Vorbemerkung: halloLindenLimmer.de ist nicht meinungsgebunden und läßt andere Meinungen frei zu Wort kommen. So werden bspw. Klimawarner und Klimaskeptiker unzensiert wiedergegeben.
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Pressemeldung von KlimaKontroverse.de

Klimakrise, Klimaalarm, Klimanotstand?  – Das war früher!

Klimawandel – heute das beste Klima seit über 700 Jahren!

Früher war alles schlimmer.
Kleine Eiszeit: Not, Hunger, soziale Spannungen, Verfolgung von Minderheiten
vom 14. bis 19. Jahrhundert, am kühlsten: 16. bis 17. Jahrhundert

Eine Winter Szene; Hendrik Meyer (1787)

Wikipedia: „Die Kleine Eiszeit war einer der Auslöser für die spätmittelalterliche Agrarkrise. Durch tiefe und lange Winter waren die Vegetationsperioden reduziert. Die Sommer waren nasskalt, so dass etwa der Weizen auf den Halmen verfaulte. Die Nahrungsmittel-Produktion ging zurück, und es kam zu Hungersnöten.
Wolfgang Behringer wies auf die in dieser Zeit gehäuft auftretenden Agrarkrisen hin, die zu Teuerungen, Mangelernährung und Seuchen führten, was letztlich soziale Spannungen in der Bevölkerung verschärfte.
Für die Missernten wurden immer wieder gesellschaftliche Minderheiten und Randgruppen verantwortlich gemacht. In den sinkenden Erträgen sah man oft eine Folge von schwarzer Magie. In die Zeit der Kleinen Eiszeit fallen sowohl die frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen in Mitteleuropa als auch die gehäufte Verfolgung von sozialen Minderheiten (insbesondere der Juden und kleinerer christlicher Glaubensgemeinschaften wie der Täufer). In vielen Hexenprozessen wurden den Angeklagten u. a. Schadenzauber am Wetter vorgeworfen (z. B. Frost in Weinbaugebieten und Hagel).
“ [1]

Und weiter: So schreibt der bekannte Klimahistoriker Pfister in seinem Buch „Wetternachsage“ von einem „klimatischen Gunstjahrhundert“.
Die gesamte Belastung durch Überschwemmungen, Lawinen und Stürme war am größten im 19. Jahrhundert. Dies trägt mit zum Verständnis dafür bei, warum die Gesellschaft damals zur vorbehaltlosen Eindämmung und Zähmung der wildgewordenen Natur mit allen verfügbaren Mitteln entschlossen war (Walter, 1996). Am geringsten war die Belastung im 20. Jahrhundert, das seine Bezeichnung als klimatisches Gunstjahrhundert offensichtlich auch in dieser Hinsicht zu Recht trägt.

Hochwasser waren früher schlimmer

Klimawandel heute – was ist besser, was ist schlechter?
In den letzten mehr als hundert Jahren hat sich der Klimawandel eher zum Günstigen hin entwickelt. Die unangenehm kalten Zeiten des 19. Jahrhunderts wichen einer allgemeinen Erwärmung. Hohe Ernten werden eingefahren. Lebensmittel sind für alle da. Probleme wie Hunger und Armut haben mit Politik und Wirtschaft zu tun, aber kaum noch mit dem Klima. Extremwetter halten sich im Vergleich zu früheren Zeiten im moderaten Rahmen und die Häufigkeiten bleiben eher stabil. [4] Das Zähmen der wilden Natur und die hohe Entwicklung von Technik haben inzwischen ein Ausmaß erreicht, so dass Extremwetter – im Vergleich zu früher – viel weniger Opfer fordern. Und das, obwohl es inzwischen viel mehr Menschen gibt.

Hier gibt es eine Gewissensfrage an den Klimaschutz, der anscheinend zurück will: Warum sollen wir wieder leben wie am Ende der Kleinen Eiszeit um 1860? Wäre das nicht furchtbar?

Was ist beim Klima heute schlechter, als in den letzten 700 Jahren?

Antwort: Wir haben nichts gefunden. Wer kann helfen?

Wie geht es mit dem Klima weiter?
Das Klima pendelt
Seit langem ist der klassischen Klimawissenschaft bekannt, dass es auf der Erde immer wieder Warmzeiten gibt. Verschiedene Studien stellen dabei einen gesetzmäßigen Zyklus von ca. tausend Jahren fest. Alle tausend Jahre wird es warm und anschließend wieder kühler. Die heutigen Temperaturen sind gerade mal 0,2 C höher als im Mittelalter vor tausend Jahren. Das ergibt sich eindeutig aus dem letzten Klimabericht von 2013. Und das passt u.a. zur gestiegenen Entwicklung der Sonnenaktivität im 20. Jahrhundert.
Demnach ist die heutige Erwärmung überwiegend natürlich und vorhersehbar. Ein möglicher menschlicher Anteil erscheint eher gering und daher keinesfalls bedrohlich.

Spiegel: „Treibhausgase – Die Welt wird grüner“ [2]

Die Klimawissenschaft ist gespalten
Bereits der Spiegel berichtete vor einigen Jahren, dass die Rede vom 97%-Konsens eine Täuschung ist. 97% der Wissenschaftler meinen lediglich, dass das menschliche CO2 zur Erwärmung beiträgt – aber nicht wieviel. Auch die meisten Klimaskeptiker sind dieser Ansicht.
Eine große Kontroverse besteht in dem Anteil des Menschen an der Erwärmung. Da ist die Wissenschaft gespalten. Überhaupt keinen Konsens gibt es bei den Stichworten Klimakrise/Klimaalarm/Klimanotstand.
Nach aufmerksamer Beobachtung besteht die Teilung der Klimawissenschaft über eine menschengemachte Erwärmung in drei Gruppen.

ungefährlich – keine Aktion wegen menschlichem Anteil erforderlich, Anpassungen wie früher auch
(Prof. Lindzen, u.a.)
moderat – einige Aufwendungen für weniger CO2, ansonsten Anpassungen an Klimawandel nötig
(Prof. Hans von Storch – näherungsweise, u.a.)
alarmierend/panikartig – CO2-Stopp möglichst sofort, Fossile Brennstoffe schnellstmöglich weg
(Prof. Rahmstorf, u.a.)

Beobachtung: Man redet kaum oder gar nicht miteinander. Das Diskussionsklima ist vergiftet. Öffentlich kommt fast nur der alarmierende Teil zu Wort, der in der Regel Grundsatzdiskussionen ablehnt und Andersdenkende diffamiert. Die Welt am Sonntag versuchte kürzlich einen Neuanfang. Zwei Journalisten – Stefan Aust, Tina Kaiser – stellten ihre vollkommen gegensätzlichen Sichtweisen einander gegenüber. [3]

KlimaKontroverse.de
Über uns. Wir sind eine Initiative in Linden, die sich regelmäßig im Freizeitheim Linden trifft. Leichte Verständlichkeit und die offene Diskussion unterschiedlicher Ansichten stehen im Vordergrund und sollen ein Markenzeichen dieser Initiative sein. KlimaKontroverse tritt öffentlich auf.
Initiative KlimaKontroverse, Ansprechpartner: Achim Fahnenschild, >> info@KlimaKontroverse.de, >> KlimaKontroverse.de

>> Download als Flyer

Quellen:

[1] >> de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit

[2] >> KlimaKontroverse.de/gegenrede

[3] >> tinyurl.com/y5akwrya und >> tinyurl.com/yxqwvtsn

[4] >> Keine Zunahme von Extremwetter-Ereignissen >> Download
Was finden die Wetterdienste? Was schreibt der Klimarat IPCC? von Klaus-Eckart Puls, Dipl.-Meteorologe

öl/30.06.2019/24.01.2020/25.01.2020; 8:44



Kommentare

  1. Wetteraufzeichnungen gibt es seit 1781, wobei hier nur die Temperatur aufgezeichnet wurde. Dies bedeutet aber nicht, dass man nichts über das Wetter, und die Temperaturen vor jener Zeit sagen könnte, im Gegenteil: Geologen, Paläontologen, Archäologen, und Dendrochronologen können fachübergreifend sehr wohl Aussagen über die klimatischen Bedingungen in Urzeit, Mittelalter, und jüngerer Vergangenheit machen. An hand von Grabbeigaben aus Holz, Leder, und anderen Materialien lassen sich Herkunft, Alter und natürlich auch Aussagen über die jeweils vorgeherrschten Wetterverhältnisse machen. Botaniker erkennen unter dem Elektronenmikroskop Blütenpollen, und Sämereien auf Stoffresten, und Dendrochronologen können durch Anbohren von Holz und Möbeln anhand der Jahresringe erkennen, ob die Winter frostig, und die Sommer zu heiß oder kalt waren.
    Die oben genannten Menschen sind tatsächlich auch Wissenschaftler, werden aber nicht zum Thema Klimawandel befragt. Der Anteil derer, die an einen menschgemachten Klimawandel glauben, soll unter den oben genannten Fakultäten bei ca. 40 % liegen (persönliche Mitteilung).
    Es sind also nicht 97% der Wissenschaftler der Meinung, dass wir alle große Probleme mit dem Klima bekommen, sondern nur 97% der Metrologen. Das ist nicht das gleiche!

    1. Ein kleiner Hinweis zu den Meteorologen:
      Weniger als ein Drittel der Mitglieder der American Meteorological Society glaubt, der Klimawandel wäre überwiegend oder vollständig Folge menschlicher Aktivitäten
      https://kaltesonne.de/weniger-als-ein-drittel-der-mitglieder-der-american-meteorological-society-glaubt-der-klimawandel-ware-uberwiegend-oder-vollstandig-eine-folge-menschlicher-aktivitaten/

      Ich selbst kennen Meteorologen, bei denen die Kollegen wissen, das sie klimakritisch sind, die Chefs aber es nicht wissen dürfen/sollen – wegen der dann zu erwartenden Repressalien.

  2. Mein ökologischer Fußabdruck ist recht gering. Das liegt wohl vor allem daran, dass ich sparsam lebe. Gut, im Winter sollte man sich die spanischen Tomaten abgewöhnen, und Handies mit fest eingebauten Akkus sollte man am besten gleich wegwerfen.

    Ansonsten stelle ich in der Gesellschaft vielfach und zunehmend Dogmatisierung fest. In ganz vielen Bereichen sollen plötzlich Sachen feststehen, die bei reinem Menschenverstand noch gar nicht so klar sind.

    Dagegen bleiben viel drängendere Probleme, wie etwa örtliche Kriminalität oder Obdachlosigkeit, oder die Notstände in Schulen oder Pflegeheimen mehr unbeachtet und finden deutlich und konkret zu wenig Unterstützung.

    Insofern verstehe ich nie ganz, warum ich jetzt für das Klima zusätzlich zahlen soll.

    1. Was bringt es dir wenn du Kriminalität oder Obdachlosigkeit in den Griff bekommst dafür dir aber dann das Wasser bis zum Hals steht weil alles Eis geschmolzen ist. Alle Hafenstädte werden dann U-Boot-Hafenstädte sein. wie viele Obdachlose und Klimaflüchtlinge wird es dann mehr geben? Achja die haben dann ja auch kein Obdach mehr und ohne Arbeit werden sie zum Überleben wohl auch kriminell werden müssen!

      Das Telefon mit fest eingebauten Akku sollte man gar nicht erst kaufen! Mein Handy ist von 2005 und Akku ist der etwas größere vom nachfolge Siemens , keins davon habe ich neu gekauft.

      1. Was soll dieses Panikgerede? Da ist nichts dran.

        Der Meeresspiegel steigt ganz normal an (1,5 bis 3 mm/Jahr, je nachdem wie gemessen wird) – so wie vor hundert Jahren auch seit dem Ende der Kleinen Eiszeit. Die Pazifikinseln werden größer. Dort wird massenhaft investiert. Die Bevölkerung dort wächst.
        Es gibt keine Klimaflüchtlinge. Im letzten UN-Bericht zu den Flüchtlingen (74 Millionen weltweit) tauchen Klimaflüchtlinge überhaupt nicht auf – weil es sie praktisch nicht gibt.

        Wir haben heute nun mal das beste Klima seit über 700 Jahren. Eigentlich gibt es daran keine begründeten Zweifel. Wo sind denn die Zweifel?

        1. Nur weil sie darin nicht separat aufgeführt sind kann es sie trotzdem geben und das scheint auch die UN so zu sehen:
          “ Klimaflüchtlingen darf das Recht auf Asyl nicht verweigert werden, wenn ihr Leben in Gefahr ist – zu diesem Schluss kommt ein UN-Menschenrechtsausschuss, der sich erstmals mit der Klage eines Betroffenen befasst hat. Das UN-Menschenrechtsbüro bezeichnete die Entscheidung am Dienstag in Genf als „historisch“.“
          https://www.rnd.de/politik/un-ausschuss-klimafluchtlinge-konnen-asylanspruch-haben-LIISN2J2VGEVRDI3UELN3PMHNI.html

          1. Ja, aber willze in D. eine Phillipino-Sippe haben und finanzieren, die behauptet, hohe Wellen hätte ihr Steghaus weggeschwemmt, weil du deinen alten Diesel noch fährst?

        2. > Wir haben heute nun mal das beste Klima seit über 700 Jahren. Eigentlich gibt es daran keine
          > begründeten Zweifel. Wo sind denn die Zweifel?

          Für jemanden der in den nächsten 20-30 Jahren den Löffel abgibt mag das stimmen.
          Allerdings geht es nicht nur um das Klima von heute, sondern um das Klima der Zukunft.

          Und sich auf „Infos“ von einem Laden zu beziehen wo HAARP den Zweck haben soll „die Kontrolle über das Bewusstsein der Menschen“ (1) zu bekommen sollte sich fragen ob dieser Laden noch
          alle Tassen um Schrank hat.

          BTW: Können Sie mittlerweile eigentlich die Einheiten in Ihren Diagrammen vernünftig und belastbar definieren?

          (1) https://www.eike-klima-energie.eu/2019/10/21/schadet-uns-kohlenstoffdioxid/

      2. Mein Handy hat einen fest eingebauten Akku, mein E-Dampfer, die Haarschneidemaschine und die E-Zahnbürste. Außerdem muss ich demnächst mehrere Kisten mit Elektroschrott entsorgen.

        Das heißt eigentlich, dass ich bei den Fridays for Futures gar nicht mitlaufen dürfte. Die meisten anderen aber auch nicht.

        Und zum Meeresspiegelanstieg: Der geht langsam, über mehrere Generationen. Da ziehen die Leute einfach woanders hin. Kritischer sind Extremwetter, Überbevölkerung und kapitalistische Umweltsünden. Man ist geneigt, diese Dinge zu verwechseln.

        Und ich würde ein paar Hunnis geben, um A. aus seiner Obdachlosigkeit zu helfen, aber fürs Klima habe ich, ehrlich gesagt, keine Knete. Bin ja auch noch Schüler.

  3. Mit der Einteilung der Wissenschaftler in diese drei Gruppen habe ich so meine Probleme. Wenden wir die Einteilung probeweise auf einen anderen Forschugsgegenstand an, die Hexen. Dann wäre die Meinung
    „ungefährlich“: Es gibt keine Hexen, alles nur Lüge oder Einbildung, keine Maßnahmen erforderlich.
    „moderat“: Es gibt Hexen, da sind sich die Hexenexperten einig, und diese können auch Schaden anrichten. Maßnahmen: auf Hexerei achten, Hexerei melden und Hexen vor Gericht bringen und, wenn nötig, die eine oder andere zur Abschreckung verbrennen, aber nichts übertreiben.
    „alarmierend/panikartig: Die Hexen sind die größte Bedrohung für die Menschheit. Gnadenloses Vorhehen gegen Hexen auf globaler Ebene mit dem Ziel einer Hexen freien Erde in 20 Jhren.

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