4. April 2019

Einladung zum nächsten Treffen der Initiative KlimaKontroverse im Freizeitheim Linden am 11.04.2019, 19:30

Das Hauptthema des nächsten Treffens:

Klimawandel: Natur oder Mensch? + Welche Beweise gibt es für jede Seite?

Ein aufmerksames Lesen der IPCC Klimaberichte und ein Vergleich mit den Klimadaten führt Erstaunliches zu Tage. Vor allem die Beweislage zur entscheidenden Frage eines menschengemachten Klimalarms ist  – sagen wir mal – merkwürdig.

Es folgt ein Wettbewerb der Argumente zur Ursache des Klimawandels: Mensch oder Natur – wer gewinnt?

Außerdem
FridaysForFuture: Wiedergeburt des Untertanengeistes? – Aktuelle Erfahrungen in Hannover und anderswo: Schlimmes und Gutes

Klimastreikende ziehen am Stand von KlimaKontroverse.de vorbei am 15.03.2019 in Hannover

Gut: Offene und sachliche Diskussion mit Klimastreikenden

Schlimm: FridaysForFuture-Ordner nehmen an Passanten und Demonstranten verteilte Offene Briefe diesen wieder ab. Ein Ordner zerreißt die Flyer. Es geschah direkt beim behördlich genehmigten Stand der KlimaKontroverse.de.
Fragen: Wie tief muss die Angst vor kritischen Argumenten eigentlich sitzen? Wie groß ist die Unsicherheit in die eigenen Sachargumente?
Wird hier ein neuer Untertanengeist wieder sichtbar? Demokratie und Untertanengeist – passt das?

Besonders nachdenkenswert

Der Klimahistoriker Pfister schreibt sogar in seinem Buch „Wetternachsage“ von einem „klimatischen Gunstjahrhundert“. Da früher im 19. Jahrhundert und davor alles viel schlimmer war.

Zitat Pfister, S. 263,: „Die gesamte Belastung durch Überschwemmungen, Lawinen und Stürme war am größten im 19. Jahrhundert. Dies trägt mit zum Verständnis dafür bei, warum die Gesellschaft damals zur vorbehaltlosen Eindämmung und Zähmung der wildgewordenen Natur mit allen verfügbaren Mitteln entschlossen war (Walter, 1996). Am geringsten war die Belastung im 20. Jahrhundert, das seine Bezeichnung als klimatisches Gunstjahrhundert offensichtlich auch in dieser Hinsicht zu Recht trägt.

Mehr am Donnerstag, 11. April, 19:30, Freizeitheim Linden, Windheimstr. 4, 30451 Hannover

Rückblick – Beim letzten Mal behandelten wir das folgende Thema:
Neu Erkenntnisse
Simsalabim – der Klimarat und der natürliche Klimawandel – eine verzauberte Geschichte

Wo bleibt in den IPCC Berichten der natürliche Klimawandel? Gibt es den überhaupt noch?

Eine Überprüfung aller IPCC Klimaberichte seit dem ersten von 1990 bringt „Verzaubertes“ zu Tage.

Kein Diagramm des Holozäns in den IPCC Klimaberichten!

Lediglich die letzten 1.500 Jahre werden gezeigt. Die letzten 11.000 Jahre fehlen als Temperaturdiagramm komplett!

Möglicher Grund: Der Leser soll nicht erkennen, dass das Klima einen pendelartigen Verlauf hat. Denn das könnte die Schlussfolgerung nahelegen, dass wir uns heute in einer natürlichen Warmzeit befinden. Und das würde dem menschengemachten Klimaalarm den Boden entziehen. Weiterlesen >> http://www.klimakontroverse.de/#11.04.2019Klimazyklen

Haben Sie Fragen zum Klima oder der Energiewende? Wir antworten gerne.
Leichte Verständlichkeit und die offene Diskussion unterschiedlicher Ansichten stehen im Vordergrund und sollen ein Markenzeichen dieser Initiative sein.


>> www.KlimaKontroverse.de  
Kontakt: Achim Fahnenschild
>> info@KlimaKontroverse.de 

Kommentare

  1. Es gibt immer wieder neue Bücher zum Klima. Jetzt auch von Frederike Otto „Wüten des Wetters“, von mir gesehen auf 3sat Kulturzeit. Diese Frau soll leitend geschäftsführend von Environment Change, Inst. der Uni Oxford sein. Zudem sowohl Physikerin als auch Philosophin. So steht es zumindestens auf wikipedia.. (An den meisten Unis werden für ein philosophisches Studium mehrere Sprachen gefordert, darunter auch Altgriechisch und Latein) Doch sehr fragwürdig, wie sie das alles unter einen Hut bringen will. Wird aber in sämtlichen Kultursendungen jetzt angeführt dieses Buch…

  2. Lieber Herr Fahnenschild, leider bin ich ja auch in Ihrem Email Verteiler gelandet. Ich habe mich mal ein bisschen auf Ihrer Webseite umgeschaut, und wäre Ihnen dankbar, diese etwas sachlicher und weniger irreführend zu gestalten. Hier nur ein kleines Beispiel: Sie kritisieren die Aussage von Prof. Quaschning, dass eine wahrscheinliche Folge des Klimawandels die Zunahme von Extremwetterereignissen ist. Sie verweisen hier auf den IPCC und behaupten, der letzte IPCC Bericht postuliere eine Zunahme an Extremwettereignisse nicht mehr und verweisen auf das folgende Zitat: IPCC, 2013:“There is limited evidence of changes in extremes associated with other climate variables since the mid-20th century.”IPCC 2013, AR5, WGI, Kapitel 2, Seite 219, pdf-Seite 235.
    Zwei Anmerkungen: erstens wird in diesem Zitat von *other“ climate variables gesprochen. Die Sätze unmittelbar vor dem Zitat lauten: „Overall, the most robust global changes in climate extremes are seen in measures of daily temperature, including to some extent, heat waves. Precipitation extremes also appear to be increasing, but there is large spatial variability, and observed trends in droughts are still uncertain except in a few regions. While robust increases have been seen in tropical cyclone frequency and activity in the North Atlantic since the 1970s, the reasons for this are still being debated.'“ Der IPCC beschreibt also sehr wohl eine Zunahme an Extremwetter, insbesondere eine Zunhame an Hitzewellen und an Starkregenfällen. Irgendwie scheinen Sie das übersehen zu haben. Ich würde Sie bitten, die Information auf Ihrer Webseite dahingehend zu korrigieren.
    Zweitens: Nützliche wäre es auch für Ihr Publikum, wenn Sie auch auf die Sonderstudie des IPCC von 2012 (also unmittelbar vor dem Erscheinen des letzten Gesamtberichts) zu Extremwetter verweisen würden: „Managing the Risks of Extreme Events and Disasters to Advance Climate Change Adaptation“ https://www.ipcc.ch/report/managing-the-risks-of-extreme-events-and-disasters-to-advance-climate-change-adaptation/ Das würde Ihrem Publikum helfen, Ihre Aussage, dass die Klimaberichte hier Entwarnung anzeigen, doch etwas skeptischer zu beurteilen. Herzliche Grüße, Mathias Frisch

    1. Hallo Herr Frisch,
      der Text zu Prof. Quaschning stammt von mir, weswegen ich Ihnen hier auch antworte.
      Link zum Text: http://www.klimakontroverse.de/gegenrede.html

      Der Textausschnitt auf den Sie sich beziehen ist folgender:
      „(1) Extremwetteranstieg – NEIN
      Prof. Quaschning behauptet eine „Zunahme von Extremwetterereignissen“. Diese Behauptung ist willkürlich und nicht belegbar. Der letzte IPCC Klimabericht 2013/14 erwähnt das nicht mehr. Der Spiegel beschrieb das wie folgt: „Warnungen aus dem letzten Report vor zunehmenden Extremereignissen wie Hurrikanen, Tornados oder Stürmen etwa wurden mittlerweile als „wenig vertrauenswürdig“ eingestuft – und in der neuen Zusammenfassung des Reports nicht mehr erwähnt.“ [5]
      Eine ausführliche Darstellung zu Extremwettern gibt es vom Meteorologen Klaus-Eckhart Puls. In einer Präsentation werden die Trends der Extremwetter mit Quellenangaben behandelt. Die Daten zeigen in fast allen Kategorien fallende, statt – wie vielfach behauptet- steigende Trends. Dabei sind es gerade die Klimaberichte, die Entwarnung anzeigen. [6]“

      Hier ist der Link zure Präsentation:
      Extremwetter – Ereignisse: Was finden die Wetterdienste? Was schreibt der Klimarat IPCC?
      https://www.eike-klima-energie.eu/wp-content/uploads/2016/07/Puls23.EIKE2015.Essen_.pdf

      In der Präsentation wird konkret auf die einzelnen Arten der Extremereignisse mit vielen Zitaten aus den Klimaberichten eingegangen.

      Ich war selbst überrascht, was eigentlich wirklich in den Klimaberichten drin steht und was dann daraus gemacht worden ist.

      Auf Ihre Einwände und Fragen gehe ich dann gerne ein.

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