27. Mai 2019

Europawahl 2019
Kritischer Glückwunsch an die Grünen, besonders in Linden-Limmer und an Daniel Gardemin, Ratsmitglied und Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer.

Liebe Grüne, lieber Daniel,

das ist ein großer Erfolg. Über 40% für die Grünen im Stadtbezirk Linden-Limmer. Die Konkurrenten SPD und CDU sind fast zu Randerscheinungen degradiert. Da gratuliere ich Dir und Euch mit großem sportlichem Herzen! 😉

Es ist Wahnsinn, wie Ihr das geschafft habt. Über Jahrzehnte hinweg wart Ihr in der Lage Euch fast alle anderen Parteien geistig untertan zu machen. Gleichzeitig wurde Widerspruch tabuisiert. Bei Verstoß stand dann schon mal ganz schnell der Karriereknick im Raum. Egal ob Medien, Parteifunktionäre, Wissenschaft oder sonstwo. Euer Ökoalarmismus bestimmt seit Jahrzehnten die Politik in unserem Land. Rudi Dutschkes damaliger Apell an die APO zum Marsch durch die Institutionen (1967) hat sich voll durchgesetzt. Ich verfolge diese Entwicklung seit 1968 und habe viel gelernt. Inzwischen trauen sich nur noch 18% der Bevölkerung ihre Meinungen öffentlich frei zu äußern – nach einer aktuellen Allensbach-Umfrage. Wir können uns gerne dazu weiter austauschen.
Also: Hut ab! Mal sehen wie das eines Tages enden wird.

Alles Gute

Klaus Öllerer
Publizist und Ingenieur

Redaktioneller Hinweis: Bei vorstehendem Text handelt sich um eine persönliche Meinung des Autors. Andere Sichtweisen sind willkommen.

Siehe auch: >> Europawahl: Ergebnisse Linden-Limmer

27.05.2019


Kommentare

  1. „Es ist Wahnsinn, wie Ihr das geschafft habt. Über Jahrzehnte hinweg wart Ihr in der Lage Euch fast alle anderen Parteien geistig untertan zu machen. Gleichzeitig wurde Widerspruch tabuisiert. Bei Verstoß stand dann schon mal ganz schnell der Karriereknick im Raum. Egal ob Medien, Parteifunktionäre, Wissenschaft oder sonstwo. “
    Beispiele? Quellen?
    „Ökoalarmismus“?! Der menschgemachte Klimawandel ist real und nun wirklich von jedem Wissenschaftler (darauf scheinen sie sich ja ach so oft zu berufen als Ingenieur (wie lange ist es wohl her, dass sie dies (mitlerweile veraltete) Studienwissen erworben haben)), der nicht gerade an die Scheiben-Erden-Theorie glaubt, bestätigt worden. Diesen noch zu leugnen ist natürlich ziemlich einfach für jemanden der keine 20 Jahre mehr auf diesem Planeten verweilen wird.
    Kann dem Herren Gardemin nur zustimmen (und gratuleiren!) was die Aufmerksamkeitshascherei angeht und finde es schade, wie diese Seite durch ihre populistische Art immer mehr und mehr unlesbar geworden ist. Das einzige wofür der Inhalt ihrer Artikel noch taugt, ist das Lachen, dass ich mit meinen Freunden und Kollegen austausche, wenn wir über diese reden.
    Des weiteren scheinen weitere Ansichten zu denen von ihnen geäußerten Themen niemals willkommen von ihnen, das merkt man an der Art wie sie darauf reagieren. Daran ändert auch nichts, dass sie jedes mal unter ihren Artikel schreibe, dass es so sei.

    1. Lieber Bewohner der Limmerstrasse,
      andere Sichweisen sind hier aus einem ganz praktischen Grund willkommen:
      Der Diskurs ist die Quelle der Erkenntnis!
      Wer die Wirklichkeit möglichst gut verstehen will kommt um die Diskussion nicht herum – die faire und anständige Diskussion mit Andersdenkenden. Das ist übrigens auch die eigentliche Grundlage der Demokratie. Meinungsfreiheit und Wettbewerb der Sichtweisen.

      Klimawandel
      Es geht darum, ob der menschliche Anteil alarmierend ist.
      Offensichtlich sieht der größte Teil der Wissenschaftler das überhaupt nicht so dramatisch. So haben die Scientists for Future bisher noch nicht einmal 30.000 Unterschriften sammeln können für ihren Klimanotstand. Und das in drei Ländern: Deutschland, Österreich, Schweiz. Allein in Deutschland gibt es über 700.000 Wissenschaftler. Offensichtlich reichen auch die wie im Chor „Klimaalarm“ rufenden Medien nicht aus, um den größten Teil in Panik zu bringen.
      Die Klimawirklichkeit ist nämlich so: Es gibt keine Klimakrise, jedenfalls nicht heute. Früher im 19. Jahrhundert und davor war alles viel schlimmer. Das ist durch Klimahistoriker umfangreich dokumentiert.
      So schreibt der bekannte Klimahistoriker Pfister in seinem Buch „Wetternachsage“ von einem „klimatischen Gunstjahrhundert“.“Die gesamte Belastung durch Überschwemmungen, Lawinen und Stürme war am größten im 19. Jahrhundert. Dies trägt mit zum Verständnis dafür bei, warum die Gesellschaft damals zur vorbehaltlosen Eindämmung und Zähmung der wildgewordenen Natur mit allen verfügbaren Mitteln entschlossen war (Walter, 1996). Am geringsten war die Belastung im 20. Jahrhundert, das seine Bezeichnung als klimatisches Gunstjahrhundert offensichtlich auch in dieser Hinsicht zu Recht trägt.“
      Seit langem ist der klassischen Klimawissenschaft bekannt, dass es auf der Erde immer wieder Warmzeiten gibt. Eine aktuelle Studie stellt dabei einen gesetzmäßigen Zyklus von ca. tausend Jahren fest.
      Alle tausend Jahre wird es warm. Die heutigen Temperaturen sind gerade mal 0,2 C höher als im Mittelalter vor tausend Jahren. Das ergibt sich eindeutig aus dem letzten Klimabericht von 2013/14. Demnach ist die heutige Erwärmung überwiegend natürlich und vorhersehbar.
      Ein möglicher menschlicher Anteil erscheint eher gering und daher keinesfalls bedrohlich. Wer ehrlich die Zusammenhänge wissen will sollte auch mit Kritikern reden. Wir von der klimaKontroverse.de hier in Linden können helfen.

  2. Vielen Dank für die Blumen. 🌻🌻🌻
    Aber der zweite Teil des Artikels mit Bewertung ist ja wohl sowas von dumm und duselig. Das ist eines Lindener Journalisten echt unwürdig.
    Mit nordlindener Grüßen.

  3. “Inzwischen trauen sich nur noch 18% der Bevölkerung ihre Meinungen öffentlich frei zu äußern.“
    Dieser Satz impliziert, dass es hier einen rückläufigen Trend gibt. Haben Sie dafür einen Beleg, oder verschwurbeln Sie hier die wissenschaftliche Erkenntnis durch geschickte Formulierungen?
    Ich habe den Eindruck, dass der Effekt der Schweigespirale (übrigens einst von der Allensbach Gründerin erstmals benannt) in Zeiten sozialer Netzwerke eher ausgehebelt wird, weil vermeintliche Minderheiten-Meinungen durch die eigene Bubble, befeuert durch Populismus und Halbwahrheiten (zum Beispiel durch geschickte Umormulierungen sozialwissenschaftlicher Erkenntnisse) als salonfähig angesehen und dementsprechend bereitwilliger geäußert werden. Das erklärt auch das Erstarken von rechten Kräften wie der AfD, zu denen man sich früher schon allein aus Anstandsgründen nicht so öffentlich bekannt hätte.

    Zudem frage ich mich, was dieser Satz überhaupt mit der Gratulation an die Grünen und deren “Ökoalarmismus“ (was für ein dämliches Wort) zu suchen hat, war doch ein Ergebnis der gleichen Studie, dass die überwältigende Mehrheit der Befragten der Meinung ist, zu Themen wie Umwelt- und Klimaschutz könne man sich absolut frei und unbefangen äußern.

    1. Was mit den 18% gemeint ist steht hier:
      Nur rund jeder fünfte Deutsche fühlt sich in der Öffentlichkeit frei, seine Meinung zu äußern.
      https://www.welt.de/politik/article193977845/Deutsche-sehen-Meinungsfreiheit-in-der-Oeffentlichkeit-eingeschraenkt.html

      Besonders in Linden kann man mit abweichenden, eigentlich ganz normalen Meinungen, schlechte Erfahrungen machen. Da habe ich selbst in den letzten 8/9 Jahren Übles erlebt.
      Ich kenne viele Äußerungen von Lindenern, dass sie sich nicht trauen öffentlich und mit richtigem Namen ihre eigentlich ganz normalen und überhaupt nicht extremen Meinungen öffentlich zu sagen. Linden ist diesbezüglich ein illiberaler Stadtteil.

      Bei Umweltmeinungen, die nicht dem allgemeinen Mainstream entsprechen, wie bspw. Klimathemen, geht jeder Risiken ein. Wer will schon als Klimaleugner beschimpft werden? Darin drückt sich das ganze illiberale Diskussionsklima aus. Ich weiß wovon ich rede. Ich bin engagierter Klimaskeptiker. 😉

      1. Mir ging es ganz explizit um die Formulierung “inzwischen trauen sich nur noch 18%…“ Das bedeutet eindeutig, dass es mal mehr waren, aber zu dieser Annahme gibt auch der Link keinen Anlass. Die Studie ist eine Momentaufnahme, niemand weiß, ob es vor zehn Jahren 26% oder 8% waren, die glaubten, ihre Meinung nicht frei äußern zu können.

        Und nochmal, gerade in diesem Kontext ist der Verweis auf die Studie ohnehin unangebracht. Ihre persönliche Erfahrung in allen Ehren, aber wenn Sie schon diese Studie an dieser Stelle zitieren, könnten Sie auch auf die in diesem Kontext relevanten Aspekte eingehen. Ich zitiere aus der FAZ, die zu der Studie scheibt:
        “Anders ist das bei Themen wie Klimaschutz, Gleichberechtigung, Arbeitslosigkeit oder Kindererziehung, zu denen man sich, so der Eindruck der überwältigenden Mehrheit, freimütig äußern kann.“

        https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/allensbach-umfrage-ueber-meinungsfreiheit-und-kritische-themen-16200724.html

        Das Vorgehen, dass man unpassende Informationen einer Quelle ignoriert oder durch geschickte Formulierungen Tatsachen in einem dem eigenen Interesse dienlichen Licht darstellt (obwohl es dafür keine wirkliche Grundlage gibt), insbesondere unter Zuhilfenahme wissenschaftlicher Ergebnisse als Pseudo-Quelle, ist eigentlich ein Stilmittel des Populismus und dieser Seite doch nicht würdig, oder?

        1. Die Umfrage von Allensbach bestätigt einen seit vielen Jahren auch in Medien erwähnten Trend, dass das Meinungsklima unfreier geworden ist. „Political Correctness“ ist der Begriff, der das zutreffend beschreibt. Als ehemaliger 68iger habe ich über Jahrzehnte eine Entwicklung genossen, die das Meinungsklima immer liberaler machte. Der Trend hat sich in den letzten mehr als zehn Jahren umgekehrt. Das ist eine eigentlich unbestreitbare Tatsache.

          Zitat von Ihnen: „Ich zitiere aus der FAZ, die zu der Studie scheibt:
          “Anders ist das bei Themen wie Klimaschutz, Gleichberechtigung, Arbeitslosigkeit oder Kindererziehung, zu denen man sich, so der Eindruck der überwältigenden Mehrheit, freimütig äußern kann.“

          Dieses Zitat ist interpretationsbedürftig. Wer sich bei den genannten Themen im Sinne des Mainstreams äußert, kann dies auch ohne Einschränkungen mit starken Übertreibungen tun. Das dürfte bei den Meisten, die dieses geäußert haben, auch gemeint sein, meiner Erfahrung nach.

          Anders ist es beim Thema Klima als Klimaskeptiker. Nur wenige kennen die klimakritischen Argumente. Die Medien zensieren Klimakritik. Das war früher mal anders. Da habe ich ausreichend eigene Erfahrungen mit. Die Klimaskeptiker dürften in dieser Umfrage kaum angetroffen worden sein.
          Wer sich als Klimaskeptiker äußert muß argumentativ und persönlich stark sein, um alles Mögliche aushalten zu können. Da kann ich genug von erzählen.

          1. Antwort auf die Frage „So wie der Chef von EIKE?“:

            Was geschah in München und vorher?
            Monitor-Kamarateams fielen vorher dadurch auf, dass sie auf Klimakonferenzen von Kritikern intensiv die einzelnen Gesichter der Teilnehmer aufnahmen und gezielt Leute nach persönlichen Angaben wie Adressen fragten. Mit anderen Worten: wie ein Spitzelteam.

            Das bisherige Auftreten der Monitor-„Journalisten“ gegenüber EIKE war das, wie von „feindlichen Kämpfern“.
            Nach einigen negativen Erfahrungen mit denen erhielten sie zur EIKE-Klimakonferenz in München 2018 keinen erlaubten Zugang.

            Die Monitorleute tauchten trotzdem plötzlich auf ohne extra zu fragen oder sich vorzustellen, versuchten in den Konferenzsaal einzudringen und filmten – dem Vernehmen nach – sogar hinein.
            Anschließend gab es die Auseinandersetzung die Ausschnittweise in dem Monitorvideo gezeigt wurde. Mit Kenntnis dieser Vorgeschichte wird auch deutlich, was das Einschreiten des EIKE-Vorsitzenden war: Notwehr in einer extremen Situation.

            Ich selbst war als Klimaskeptiker auf dieser Konferenz und konnte Augenzeugen dazu befragen, bin EIKE-Gründungsmitglied, das hier in Hannover 2007 gegründet wurde. EIKE wird durch tausende von Kleinspenden finanziert (Überweisungen ab 5 €) und hat inzwischen auch etwas von einer Graswurzelbewegung. Spenden durch Energieunternehmen gibt es an EIKE nicht, wären aber sicher willkommen, solange die Unabhängigkeit gewährleistet bleibt.
            Da gilt ähnliches sicher auch bei Greenpeace, die allerdings seit langem durch Energieunternehmen mitfinanziert werden.

            Die in Linden ansässige und eigenständige Initiative KlimaKontroverse.de trifft sich wieder im Juni im Freizeitheim Linden.

          2. Es gibt keine öffentlichen Rechenschaftsberichte von EIKE. Für einen gemeinnützigen Verein gelten die allgemein anerkannten, verbindlichen Regeln.

  4. Lieber Klaus, dein Querdenken in Ehren. Aber Meinungsdiktatur als Grund für den grünen Wahlerfolg zu halten, ist die abstruseste Interpretation ever. Für wie untertänig hältst du eigentlich die Lindener*innen? Ich glaube, es geht dir inzwischen nur noch um die Klicks. Je abwegiger das Argument, desto mehr gehen auf deine hallo-Seite. Na gut, Linden ist wundersam, dazu auch immer gerne deine Beiträge. Mit bunten Grüßen Daniel

    1. Also, dass man sich in grünen Kreisen gerne am wohlsten fühlt, wenn böse KritikerInnen bestimmter gesellschaftlicher Erscheinungen die Klappe halten, werden Sie wohl nicht ersthaft bestreiten, oder?

      Beispiel gefällig?! Rassistische, offen kriminelle und sexistische Verhaltensweisen gehen gar nicht. Okay, Konsens, wenn wir von gewissen Herren mit Lederwesten in Rotlichtvierteln reden, aber wenn man sagt, sowas praktizieren halt auch z.B. gewisse Großfamilien arabischer Herkunft oder gewisse Großfamilien, die sich selbst als Zigeuner bezeichnen, kriegen Grüne Schnappatmung und fangen an, den Überbringer dieser Botschaft darauf hin zu weisen, sowas könne man doch nicht sagen.

      Hundertfach selbst erlebt, so ein Verhalten.

      1. Die Fratze des Rassismus werden wir alten weißen deutschen Männer noch zu sehen bekommen, die wir doch einfach nur friedlich vor uns hingelebt hatten und unsere Ruhe haben wollten.

    2. – „Mit bunten Grüßen“

      Herr Gardemin, was halten Sie denn von den typischen Handy-Raubüberfällen hier in der Gegend? Den Polizeiberichten nach fast immer Täter mit „südländischem Erscheinungsbild“ (das bedeutet: Nordafrikaner bis Vorderasiaten), und dem Opfer danach noch mal eins auf die Rübe, damit es nicht so leicht nachsetzt. Jetzt wurden in der Braunstraße und wohl auch in der Weckenstraße schon Straßenraube mit gleich fünf ausländischen Tätern begangen, also kriminellen Banden. Im Glocksee-Park wurde eine Frau, die auf einer Bank rumdöste, von hinten bewusstlos geschlagen und ihre Sachen geklaut. – Gehören diese Leute überhaupt hier hin? Haben sie überhaupt unsere Kultur, haben sie eine Perspektive? Das sind doch entwurzelte Parasiten, mit Moralsystemen von Amöben! Auf so was kann man doch kein Gesellschaftsmodell aufbauen!

      Herr Gardemin, für wie „bunt“ halten Sie muslimische Parallelgesellschaften? Gehen Sie noch heute abend, ab Dämmerung, in die Stiftstraße 10, in die DITIB-Moschee, zum Ramadan-Fastenbrechen. Sie werden der einzige Hellhäutige und biodeutsch sozialisierte Mann (es gibt keine Frauen dort) sein unter sage-und-schreibe 400-500 gleichgeschalteten und gleichförmigen jungen Muslimen pro Speisung. Hier handelt es sich vorwiegend um Nord- und Schwarzafrikaner, nur teilweise um Türken. Da bestehen, unbemerkt von der bürgerlichen Gesellschaft, massiv muslimische Parallelgesellschaften, und ich schildere hiermit ja auch nur einen zwar beeindruckenden, aber kleinen Teil. Und ohne meinen türkischen Kumpel (Erdogan-Hasser und Graue-Wölfe-Fan) wäre ich da noch nicht mal reingekommen.

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