16. Mai 2021

Unter dem Motto „Friedlicher Protest gegen die Unterdrückung des Palästinensischen Volkes“ fand am Samstag (15.05.2021) eine Kundgebung auf dem Küchengartenplatz statt.

Eine private Initiative von Palästinensern und Syrern hatte die Veranstaltung organisiert. Es wurden drei Ansprachen gehalten denen etwa zwanzig Anwesende zuhörten.

Die gemeinsame Aussage aller Ansprachen war, dass die Palästinenser ein durch die Israelis unterdrücktes und enteignetes Volk seien. Als zentraler Begriff dafür wurde das Wort „Nakba“ (Katastrophe) [1] verwendet.

Im folgenden Video die erste Rednerin.

Ein Existenzrecht Israels oder der zugezogenen Juden dort wurde nicht erwähnt, jedoch durch die übrigen Aussagen faktisch abgestritten. Auch kam die Entstehung der aktuellen Entwicklung durch die Raketenangriffe der Hamas nicht vor. Vorstellungen über akzeptable Lösungen für beide Seiten wurden nicht geäußert. Die innere Logik der Reden läßt sich wie folgt zusammenfassen: „Entweder Die oder wir“.

[1] Zwei Quellen zum Begriff Nakba (Katastrophe)

Nakba
>> de.wikipedia.org/wiki/Nakba

Siehe auch:
>> hallolindenlimmer.de/?s=israel+antisemitismus

Nachbemerkung
halloLindenLimmer.de ist nicht meinungsgebunden und läßt andere Meinungen frei zu Wort kommen.

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
15.05.2021/16.05.2021; 05:10

Kommentare

  1. So lange die Demonstranten Masken tragen und Abstand halten, ist jede Hetze und Propaganda erlaubt! Ob die wohl den Text ihrer Rede ebenfalls vorher zur Kontrolle vorlegen mussten wie die Querdenken-Redner…

  2. Ist jetzt eigentlich halal besser oder koscher? Geschmacklich soll es sich ja ähneln.

    Auf der Kurden-Demo heute war auch nichts los. Vorher hatte es geregnet, und es schwenkten kaum mehr als ein Dutzend Männeken Fähnchen, begleitet von 12 Polizei-Mannschaftstransportern mit Vollausrüstung.

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