11. April 2020

Am heutigen Nachmittag (11.04.2020) löste die Polizei eine Demonstration von ca. dreissig Teilnehmern auf. Diese hatten sich auf der Limmerstraße bei der Haltestelle Leinaustr. versammelt um gegen die EU-Flüchtlingspolitik und geltende Corona-Bestimmungen zu protestieren. Die Polizei stellte Personalien fest und kündigte Ordnungswidrigkeitsverfahren an. „Say it loud, say it clear: Trotz Corona sind wir hier“, wurde von Demoteilnehmern gerufen.

Spontanvideo

Zeitgleich war das Projekt Stadtteilleben in der Fröbelstr. der linksautonomen Kampagne Ahoi mit entsprechenden Transparenten versehen.

Stadtteileben Fröbelstr.: „Hier ist Platz! griechische Lager JETZT evakuieren!“
Text links: „Solidarität statt Grenzen NEIN zur Festung Europa!“ und Text rechts: „Moria evakuieren! Jetzt erst recht! #LeaveNoOneBehind

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Titelbild: Demo auf der Limmerstraße/Haltestelle Leinaustr.

öl/11.04.2020


Kommentare

  1. Wieviel Solidarität verlangen die Jugendlichen noch?
    Die sollen lieber auf Ihre Kosten mal so eine Familie von Migranten ernähren und bei sich wohnen lassen…
    Ach, ich hatte vergessen, die wohnen noch im Hotel Mama und werfen lieber fremdes Geld raus…
    Solidarität hat Deutschland genug gezeigt.
    Der Wohnraum in Deutschland ist knapp, wir steuern auf eine Rezession zu, wir haben derzeit andere Probleme als die, die unseren Wohlstand ausbeuten wollen noch zu füttern. Nein ich bin weder rechts noch links. Nur mir geht es langsam auf den Zeiger, dass Deutschland immer mehr aufnehmen soll, auf Kosten der Allgemeinheit. Sollten die Demonstranten sich bereit erklären ein Jahr für die aufzukommen, die Sie reinholen wollen und dieses Jahr durchziehen ansonsten müssen die wieder zurück, dann bin ich bereit zu sagen, ja die Migranten dürfen kommen. Und da das nie der Fall sein wird: bleibe ich bei nein

  2. Die Demonstranten trugen alle einen Mundschutz und hielten mehr als den erforderlichen Sicherheitsabstand zueinander. Man konnte mit dem Fahrrad gemütlich zwischen ihnen hindurchfahren. Die Polizei rückte mit mindestens 50 Leuten an und trieb die Demonstranten erst einmal zusammen – das war es dann mit dem Mindestabstand. Für meine Begriffe völlig unnötiger Weise wurden einige Demonstranten zu Boden gedrückt. Ach ja, und nicht zu vergessen, die bellenden Hunde…

  3. Dass in der Fröbelstraße noch Platz sei, war ein passender Slogan zur Demo.
    In Wahrheit wohnen auch dort ne Menge Nimbys, nur dass sie in Sonntagsreden gerne anders tun.

  4. Was für Deppen wohnen und agieren eigentlich in Linden?!
    Anstelle sich an das Kontaktverbot zu halten und konkret Leben HIER zu schützen, müssen ein unverbesserliche Idioten (sorry!) die Polizei beschäftigen und durch unverantwortliches Verhalten den Virus weiter lustig unter die Leute bringen.
    Wahrscheinlich wollen die Flüchtlinge aus Griechenland gar nicht nach Corona-Deutschland.
    Habe kein Verständnis für solchen infantilen Unsinn.

    1. Igitt, ….
      prollig, beleidigend, respektlos und auch noch atemberaubend schlecht informiert.
      Dein Beitrag ist ein exzellentes Beispiel für die Entpolitisierung der Bevölkerung und den Niedergang demokratische Meinungsbildung.
      Ich empfehle, durchatmen, Angst bewältigen, nicht nur die Bild-Zeitung und die andere gleichgeschaltete Presse lesen und dann den eigenen gesunden Menschenverstand einschalten… Dann wird das schon.
      Und bist du soweit bist, übernehmen einfach andere die Sicherung auch deiner Grundrechte.
      In diesem Sinne wünsche ich dir Frieden, Solidarität und Gesundheit.

    2. Warum gleich persönlich werden und allen Lindenern zu unterstellen Sie wären dumm und ignorant.
      So etwas nennt man Demokratie!
      Und die wird aktuell mit Füßen getreten.
      Grundgesetz wird ausgesetzt.
      Alle sind im Coronarausch!
      George Orwell läßt grüßen.

    3. Abgesehen von dem unverantwortlichen Verhalten wegen des Virus, sehe ich hier eine naive und unverantwortliche Haltung den Mitmenschen gegenüber wegen der angestrebten Ansiedlung der Flüchtlinge im Stadtteil. Diese Demonstranten haben keine Lebenserfahrung und können nicht abschätzen, welche Folgen für den Stadtteil so eine Ansiedlung haben kann. Irgendwann werden sie älter und werden mehr lesen und in verschiedene Länder reisen, dann werden sie den Fehler verstehen, den sie jetzt machen. Es ist normal, dass man in den jüngen Jahren eine gewisse „Revolte-Stimmung“ hat. Ich hatte früher auch gegen das System protestiert. Später ändert man normalerweise die Gesinnung. Das sehe ich auch bei vielen früheren (Ultra)Linksgesinnten Bekannten. Ja, irgendwann zieht man weg, in eine ruhigere Gegend, aber wer nicht kann oder will wegziehen, soll dann im Ghetto bleiben?

  5. Mit dabei war dieser eine auffällige, obendrauf mit riesigen Lautsprechern versehene sowie vermutlich innen (und außen) mit konspirativer Technik gespickte Riesen-Bus der Polizei Hannover und vielleicht eine halbe Hundertschaft an Polizisten. Mit Transportern hatten sie sich an Limmerstraße / Ecke Leinaustraße gesammelt und standen dann dort zuerst im Pulk. Dann bewegten sich Gruppen im entschiedenen Mannschaftsgang durch beide Straßen. Etwas später fuhren alle Wagen wieder ab.

    Von der Demonstration hatte ich aber nichts gesehen, auch nichts Übriggebliebenes. Vermutlich waren die Illegalen vor dem Polizeieinsatz schon wieder abgetaucht.

    — Dass in der Fröbelstraße noch „Platz“, also freier Wohnraum zur Verfügung steht, war, glaube ich, bislang noch nicht allgemein bekannt. Was kostet denn das ehemalige Klassenzimmer so oder vielleicht sogar die ehemalige Direktoren-Suite? Das wäre vielleicht eine gute Alternative zur vollkommen überteuerten Pröll-Wohnung in der Wasserstadt!

    1. — „Dann bewegten sich Gruppen im entschiedenen Mannschaftsgang“

      Bei den Pferden nennt man das Trab. Wie heißt das eigentlich bei Polizisten?

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