7. November 2019

Wegen „technischer Probleme müssen wir mit sofortiger Wirkung ein Duschverbot aussprechen„, heißt es in einem Schreiben der Hausverwaltung an die Bewohner in Linden-Nord. Im Wasser wurden >> Legionellen gefunden, die eine Art Lungenentzündung hervorrufen könen.

In der Stärke- und Ottenstr. leben Senioren, die von der AWO betreut werden. Das Schreiben stammt von Anfang November.

Wann das Problem durch eine Fachfirma beseitigt wird ist derzeit unklar.

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Titelbild: Stärkestr. 16A ist vom Legionellenbefall betroffen

07.11.2019


Kommentare

  1. @Anwohner: ich hab ja schon so einige nicht wirklich witzige Kommentare von dir gelesen. Aber das ist jetzt wirklich respektlos und fies. Überleg doch lieber in Zukunft zweimal, bevor du was postest.

  2. Die meisten Bewohner sind verunsichert und verärgert über den mangelhaften Informationsfluss von der Hausverwaltung (Rentei). Seit vergangenem Freitag gibt es einen Aushang, dass ein Duschverbot besteht, das unbedingt eingehalten werden muss, aber kein Wort von Legionellen. In einem Schreiben an alle Bewohner is nur die Rede von einem „technischen Defekt“.
    Das fand das Gesundheitsamt auch nicht in Ordnung.

    Es hat sich inzwischen herausgestellt, dass der höchste gemessene Wert höher als 60.000 KbE war. Wieviel höher ist unklar, weil man höhere Wert gar nicht mehr messen kann. Aber: dieser Wert wurde nicht in den Wohnungen gemessen, sondern irgendwo im System. In den Wohnungen sind mittlere Werte (unter 10.000 KbE) gemessen worden, so dass ohne Duschkopf geduscht werden kann, nur mit dem Schlauch und man muss vorher ein paar Liter Wasser ablassen, ohne dass sich Aerosole bilden. Es darf kein Dampf eingeatmet werden.
    Angeblich sollen auch Legionellenfilter an den Duschen eingebaut werden. Mal sehen, ob das denn stimmt. Diese Informationen stammen vom Gesundheitsamt.

    Vielleicht informiert die Hausverwaltung ja doch noch die sehr verunsicherten und verärgerten Mieter. Das hätte alles anders laufen können/müssen. Leider ist der zuständige Mitarbeiter der Hausverwaltung telefonisch auch noch schwer erreichbar.

    Es hat schon mindestens einen Krankheitsfall gegeben und dort wurden auch Filter eingebaut, schon vor einigen Monaten. Aber keine Info von der Hausverwaltung…. Die muss nun wohl mit einer Anzeige rechnen. Gerade für ältere Menschen kann eine Legionellose lebensgefährlich werden.

    Es dürften wohl mehr als 80 Bewohner sein wie in der HAZ zu lesen ist. Die haben wohl die Wohnungen zur Ihme raus nicht mitgezählt, sondern nur im Hof.
    Die AWO ist auch nicht Eigentümerin der Wohnanlage. Also die Berichterstattung ist mangelhaft.

  3. Ein Waschlappen reicht auch, und zum Haarewaschen ein bischen warmgemachtes Mineralwasser, zumal die meisten Senioren ja sowieso nicht mehr so viele Haare haben. Das Selbe mit dem Zähneputzen. Manche merken es vielleicht auch gar nicht, wenn man sie einfach mal ein paar Tage nicht wäscht. Man sollte es ihnen trotzdem sagen und zur Sicherheit eine Aktennotiz darüber machen, dass sie informiert worden sind.

    Na ja, gut. Dann riechen sie da halt alle nicht so gut beim Frühstück und beim Mittagessen und beim Abendessen. Und bei der gut besuchten Info-Veranstaltung, ob und wann denn die Duschen wieder gehen. Und zwischendurch. Bis die Schwester kommt … Bis halt diese Fachfirma da fertig ist.

    P. S.: Zur Überdeckung aller Düfte empfehle ich 4711 (Kölnisch-Wasser) für den Kragen- und Achselbereich und Teebaumöl für die Füße. Beides riecht schrecklich streng und zusammen noch abscheulicher, aber es kommt Einem Keiner auf die Schliche, dass man sich nicht gewaschen hat.

    1. Witzbold? oder Armleuchter?
      Das ist ganz schön unverschämt und ich hoffe, du bist auch mal betroffen. Dann werden wir sehen, ob du das dann noch witzig findest.
      Vielleicht solltest du dich von Themen fernhalten, mit denen du keine Erfahrung hast.

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