3. März 2021

Nach der kleinen fuchsroten Hündin Ember wurde am Wochenende intensiv gesucht und viele Lindener:innen halfen mit.

In der Kolonie Dornröschen war sie vor vier Tagen entlaufen. Weit gestreut wurden Flyer angebracht mit der dringenden Bitte ihren Aufenthaltsort mitzuteilen. Etliche Meldungen trafen ein und ließen deutlich Embers Laufstrecke erkennen. Zuerst über den Schnellweg nach Linden-Nord, den Schwarzen Bär und den Küchengarten, in großen Kreisen offensichtlich auf dem Weg zur Wohnung von Renee, der Suchenden. Am Sonntag hat Ember sich viel in der Rampenstrasse auf dem Grünstreifen aufgehalten oder an der Bethlehemkirche. Von dort kamen viele Meldungen.

Heute (01.03.2021), morgens um 04:30 gelang es Ember endlich den Weg zu der Wohnung von Renee – nahe der ehemaligen Uhlhorn Kirche – zu finden. Sie stand ganz aufgeregt und überraschend vor der Terrassentür und bat vehement um Einlass. Renees Hündin Kira entdeckte Ember zuerst auf der Terrasse und machte mit lautem Bellen auf sie aufmerksam. Die Freude war groß, die Tränen liefen.

Dass sie diesen Weg nach langer Suche fand, ist deshalb sehr besonders, da es nicht ihr eigentliches zu Hause ist. Sie war nämlich nur zu Besuch dort. Inzwischen konnte die Besitzerin Petra die kleine Hündin Ember glücklich wieder in Empfang nehmen.

Ein herzlicher Dank gilt allen Unterstützer:innen verbunden mit der Bitte, die noch vorhandenen Flyer abzunehmen, sie werden glücklicherweise nicht mehr gebraucht.

Renee

Ember ist wieder munter und fit, wie man im Video sehen kann.

Nach der Ankunft ist Ember erst einmal erschöpft und noch müde

öl/01.03.2021

vorherige Meldung v. 27.02.2021

Linden-Nord: Ember vermisst – bitte Sichtungen melden

27.02.2021

Kommentare

  1. Als beteiligtes Team der Hundesicherung Minden-Hannover-Hildesheim sind auch wir überglücklich, dass Ember wieder zuhause ist. Den vielen Menschen, die Sichtungen gemeldet haben, gilt ein riesengroßes Dankeschön.

    Uns ist allerdings sehr wichtig, in diesem Zusammenhang einmal zu erläutern, was eine Hundesuche ausmacht – denn das kann im Notfall lebensentscheidend sein, wie auch im Fall von Ember:
    eine Hundesuche ist niemals eine aktive Suche. Ein Hund auf der Flucht braucht unbedingt Ruhe und entfernt sich immer weiter, wenn er aktiv verfolgt oder gesucht wird. Auch wenn jeder das Gefühl hat, aktiv werden zu müssen und einen Hund zu fangen, ist das komplett falsch und gefährlich. Daher legt man Futterstellen an, stellt Wildkameras auf und trägt Sichtungen zusammen, um dann einen Laufweg festzustellen, Brühespuren zu ziehen und den Hund mit einer Falle zu sichern.

    Auch für Ember, die ganz Linden durchkreuzte, wurden Brühespuren gezogen und Futterstellen angelegt und schliesslich auch eine Falle gestellt. Zum Garten, in dem sie entlaufen war, aber auch zu Renee, bei der sie zu Besuch war. Viele Sichtungen ermöglichten es uns, eine Laufkarte anzulegen.

    Erst als am Sonntag schliesslich Ruhe einkehrte und niemand ihr mehr aktiv folgte, nahm Ember Futterstellen und Brühspur an und machte sich auf den Weg zu Renees Wohnung, bei der sie zu Besuch war.
    Dorthin lief sie, stärkte sich an der Futterstelle im Garten und machte sich schliesslich bemerkbar.
    Am frphen Morgen war sie endlich in Sicherheit – ein wirkliches Happy End.

    1. Liebe Beate, liebe Maggie. Ohne Euch …., das möchte ich gar nicht wissen, was heute wäre. Obwohl ich selber im Auslands-Tierschutz mit Leib und Seele tätig bin, war mir vieles neu. Ihr hattet und habt immer mein vollstes Vertrauen und ich danke Euch, dass Ihr Ember, meine Patenmaus, gerettet aus Rumänien, um hier in Sicherheit leben zu können, noch einmal gerettet habt! DANKE! Danke für Euer Herzblut für die Fellnasen und danke für Eure Geduld mit den Menschen. Erwähnen möchte ich, dass EURE ARBEIT ehrenamtlich. Liebe Grüße Marion

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