1. März 2016

Wegen Landfriedensbruchs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte wurde eine 24jährige Studentin vom Amtsgericht Hannover verurteilt. Der Prozess fand am 25. Februar statt und vier weitere Prozesse gegen andere Personen stehen noch aus.
Die 24jährige Studentin wurde abschließend in einem Vergleich zu 300 € Strafe verurteilt, die sie ihrem eigenen Vorschlag entsprechend an Pro Asyl zu zahlen hat.

Vorgeschichte
Am 16.07.2015 stand in der Nieschlagstraße eine Zwangsräumung gegen einen Mieter an. Anfänglich versperrten Linksautonome den Zugang zum Haus.
Die Polizei kesselte die Gruppe ein und stellte anschliessend die Personalien fest. Dabei wurde Pfefferspray eingesetzt und Fußtritte und Faustschläge gegen Polizeibeamte ausgeführt.
Die Wohnung des Mieters wurde damals aufgebrochen und der Mieter in Handschellen abgeführt.
Wie aus der Nachbarschaft zu erfahren war, gab es dort keine Sympathien für den Zwangsgeräumten, da dieser ein schwieriger Nachbar gewesen sein soll.

Wer sind die Linksautonomen von Linden?
Im Wesentlichen geht es dabei um die Kampagne Ahoi und ihr Umfeld.
Diese lehnen die Demokratie ab, befürworten Gewalt und lassen nur ihre eigenen Ziele gelten im Sinne einer Monokulti-Gesellschaft. Sie kämpft in einem anarchistischen Sinne eigentlich gegen den ganz normalen bürgerlichen Lebensstil nach der Devise „Wir nehmen uns, was uns zusteht“ (Zitat aus „Kampf um den Kiez“) und verhält sich wie eine Sekte. Ihre Internetseiten werden anonym betrieben und enthalten kein Impressum.
Es gibt ausreichende und gut dokumentierte Erfahrungen in Linden. 1+2+3+4+5, weitere sind auf Wunsch vorhanden.

Die Kampagne Ahoi ist die dominierende Kraft im Wohnprojekt Albert-Schweitzer-Schule in Linden-Nord und wurde 2011 von der Grünen Jugend gegründet.

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
01.03.2016

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