25. August 2019

Am 11. Oktober ist Internationaler Mädchen*tag! Deshalb gehört das Apollokino in Linden-Nord am Samstag, den 26.10.2019 zwischen 11:30 Uhr und 14:30 Uhr den Mädchen* und jungen Frauen*. Das Mädchenhaus zwei 13 e.V. zeigt den Film „Glam
Girls- hinreißend verdorben“ für Mädchen* ab 13 Jahren. Der Eintritt ist frei, ebenso wie kleine Snacks und Getränke.

In der Fotoecke können Polaroids gemacht und mitgenommen werden, außerdem wird es eine Verlosungsaktion geben!

Gefördert wird die Veranstaltung von der Linden-Limmer-Stiftung.

Der Film:
Penny (Rebel Wilson) ist eine Kleinganovin* aus der Unterschicht und Josephine (Anne
Hathaway) eine professionelle Betrügerin*der Oberklasse. Gemeinsam haben die zwei
sehr unterschiedlichen Frauen* eigentlich nur, dass sie von der Männer*welt enttäuscht
wurden. Also verbünden sie sich, um Rache an denen zu nehmen, die ihnen Unrecht
getan haben.
Das Problem ist nur: Penny ist eher ein Tollpatsch als eine Edelbetrügerin*.
Ihr zuweilen recht unkultiviertes Verhalten könnte alle noch so guten Pläne in Gefahr
bringen. Also beschließt Josephine, ihr Nachhilfe zu geben und so zu einer erstklassigen
Trickbetrügerin* zu machen. Eine neue Garderobe muss her und auch neue Fertigkeiten,
wie der Tango, müssen erlernt werden, damit die Glam Girls* die Jagd auf ihre
millionenschweren Opfer eröffnen können.
Jede hat dabei jedoch ihre ganz eigene Herangehensweise. Da kann der Kampf um die
besseren betrügerischen Methoden schon mal in einen kleinen Wettkampf ausarten.
USA 2019, mit Anne Hathaway, Rebel Wilson u.a.
Veranstaltungsort: Apollokino, Limmerstraße 50, Hannover Linden-Nord
Zeit: 11:30 Uhr bis ca. 14:30 Uhr

Internationaler Mädchen*tag – wozu das denn?
Mädchen* sind weltweit nach wie vor Formen von Gewalt unterworfen, die mit
Traditionen und kulturellen Gegebenheiten begründet werden. Bildung ist Mädchen* oft
nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich. Weltweit sind noch knapp 2/3 der
Analphabet*innen Frauen. Der Tag soll dazu beitragen, das Ziel der Gleichberechtigung
von Mädchen* in allen Lebensbereichen weiter zu verfolgen.
Es bleibt viel zu tun: Mädchen*bilder vs. Mädchen*realitäten in Deutschland
Schauen wir auf Deutschland, begegnen sie uns überall in den Medien, die Bilder der
selbstbewussten, aufgeklärten, gebildeten, sportlichen Mädchen* mit sprühender
Sexyness. Lassen wir diese Bilder beiseite und schauen uns um, sieht die Realität schon
anders aus: Die tatsächlichen beruflichen Chancen von Mädchen*, das Erleben von
sexualisierter Gewalt, das Gebundensein an häusliche und familäre Verpflichtungen sind
nur einige Beispiele dafür, dass das reale Erleben dem medial gezeichneten Bild nicht
entspricht. Die diversen Anforderungen aus veralteten Rollenbildern und modernen
Ansprüchen sind schlichtweg nicht zu erfüllen.
Umdenken macht Veränderung möglich
Es braucht Räume für Mädchen*! Räume als reale Orte, in denen Mädchen* Spaß haben,
Schönes erleben, Schwieriges teilen und mitteilen und Erfahrungen austauschen
können. Diese Räume sind nicht irgendwo außerhalb des Normalen, sie sind kein
besonderes Angebot, sondern notwendiger und selbstverständlicher Bestandteil von
Gesellschaft. Indem Mädchen* diese Räume in der Mitte der Gesellschaft nutzen, kann
die Gesellschaft an ihren Erfahrungen wachsen.
Der Weg zum weltweiten Aktionstag
Vor über einem Jahrzehnt startete Plan international Deutschland e.V. die Kampagne
„Because I am a girl“. In 2008 wurde daraus der erste- wenn auch noch inoffizielle-
Internationale Mädchen*tag. Die Landesorganisationen von Plan international forderten
die UNO auf, den Tag zum weltweiten Aktionstag auszurufen. 2011 war es dann soweit:
Die UNO folgte dem Anliegen von Plan international, und auch der Deutsche Bundestag
stimmte fraktionsübergreifend zu.
Das Mädchenhaus zwei13 e.V. bietet Jugendhilfeangebote für Mädchen* in den
Bereichen Beratung Begleitung und Prävention. Dazu gehört eine Beratungsstelle für
Mädchen* in Krisensituationen, ambulante Betreuung von Mädchen* in ihren Familien,
Wohnen für jugendliche Mädchen* und ein Schutzhaus für Mädchen* zwischen 14 und
18 Jahren.

Kommentare

  1. Bei der Veranstaltung müsste man mal zählen, wie oft der Ausdruck „Oh mein Gott!“ fällt. Selbst schuld, wenn man versucht, Heranwachsende mit Hollywoodfilmen zu erziehen.

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