23. März 2020

So etwas war bisher neu. Beide Schilder an der Verkehrsinsel im Kötnerholzweg waren verdreht. So konnte sie kein Autofahrer erkennen.

Da hat sich wohl jemand einen gefährlichen „Scherz“ erlaubt.

Doch der besorgte Bürger drehte die Schilder wieder richtig hin:

Gesehen am 20.03.2020 im Kötnerholzweg.

Anmerkung zur Vorgeschichte
Diesesmal war es kein Auto. Doch sonst geschieht es oft im Monatsabstand. Ein mutmaßlich aus der Weckenstr. kommendes Auto erfasst das meistens nagelneue Schild. Es ist umfangreich dokumentiert. Jedes neue Schild wird in mehr oder weniger kurzer Zeit umgefahren – und wird dadurch inzwischen zu so einer Art „Märtyrer“. Das ist natürlich nur eine ironische Betrachtung.
Der Begriff „Märtyrer“ für diese inzwischen vielen geopferten Verkehrsschilder drängt sich eigentlich auf. Jedoch nicht für Verkehrssicherheit wie ursprünglich gedacht – sondern als Kämpfer gegen das Auto. Dazu passt auch, dass im Bezirksrat der Antrag zur Schaffung dieser Verkehrsinsel von Autokritikern eingebracht wurde. <Ironie off>

Bisher gibt es insgesamt achtzehn Meldungen zu diesem Standort der umgefahrenen Verkehrsschilder – seit November 2017.
>>  frühere Meldungen zum Thema

Andere Sichtweisen sind willkommen.

Klaus Öllerer
23.03.2020




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