31. Juli 2020

Mit Poetry-Slam gegen die Kulturkrise!

# 07.08.2020 um 18 Uhr
# Am Küchengartenplatz (vor dem TAK), 30449 Hannover
# Moderation: Tobias Kunze

Die Auswirkungen der Corona-Krise haben nicht nur die Wirtschaft in die Knie gezwungen, uns in unsere Wohnungen gedrängt und zu sozialer Distanz geführt, sondern sie wirken auch als Brandbeschleuniger für soziale Probleme, die vor der Krise schon bestanden.

Es ist die freie Kulturszene, die u.a. am härtesten vom Corona-Lockdown betroffen ist. Frei schaffende KünstlerInnen, die oft schon vor der Corona-Krise kaum über die Runden kamen, Veranstaltungsorte und FestivalträgerInnen, die von Auftrag zu Auftrag, von Projektförderung zu Projektförderung leben, drohen nach der Absage fast aller Veranstaltungen in mindestens einem halben Jahr die Insolvenz.

Stattdessen werden Unternehmen wie die Lufthansa von den regierenden Parteien mit Milliarden subventioniert, die in der Krise weiter Dividenden ausschütten.

Daher müssen wir jetzt aktiv werden: Es muss dringend mehr Unterstützung für den Kulturbereich bereitgestellt werden. Wir brauchen einen Kulturschutzschirm gegen die wirtschaftlichen Einbußen der Corona-Krise! Die Ausfälle für wegen Corona abgesagte Veranstaltungen müssen analog zu den Regelungen für Kurzarbeitergeld übernommen werden. Da die Soforthilfe-Regelungen für selbständige Kulturschaffende nicht greifen, müssen entsprechende Sondertöpfe geschaffen werden, die ihr Überleben sichern.

Deshalb organisiert DIE LINKE. Linden-Limmer eine Poetry-Slam-Veranstaltung auf dem Küchengartenplatz, um Kultur wieder erlebbar zu machen und auf die Situation der Kunstszene in Hannover aufmerksam zu machen! Dazu sind alle herzlichen eingeladen! Du willst dich auch mit einem Poetry-Slam-Beitrag beteiligen? Dann kontaktiere uns unter: www.facebook.com/LinkeLindenLimmer

>>Quelle und Veranstatungslink auf facebook

Kommentare

  1. Fast alle Leute, die ich in Linden-Nord kennenlernte und die sich als Künstler bezeichneten, bekommen Hartz 4. Also ist doch für sie gesorgt.

    1. Ja, aber die hatten vorher ein paar hundert Euro mehr pro Monat. Das war natürlich nicht offiziell angegeben und kann daher auch nicht erstattet werden. Corona-Pech ohne Erstattung womöglich. Ich selbst habe übrigens überhaupt nichts gegen Trinkgelder, da sich meine Bevölkerung damit wohler fühlt.

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