24. März 2020

„Besonders in Zeiten wie diesen unternimmt das Rote Kreuz alles, um die Menschen in unserer Region zu schützen und zu unterstützen. – Und unser Katastrophenschutz im Regionsverband ist auf Ausnahmezustände gut vorbereitet“, sagt Carolin Lindinger, Vorstand des DRK-Region Hannover e. V.

Um unnötigen sozialen Kontakten weiter vorzubeugen und den Schutzausstattungsmangel in den Arztpraxen entgegenzuwirken, beauftragte die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) das DRK Hannover, mobile Einsatzteams mit COVID-19 Tests zu potenziellen Corona-Patienten zu schicken. Das Einzugsgebiet der DRK-Entnahmeteams erstreckt sich auf die Stadt und Region Hannover. Jedes Team besteht aus einem Arzt und einem DRK-Sanitäter in Schutzausstattung sowie einem Fahrer. „Seit dem 5. März sind täglich bis zu vier mobile Einsatzteams unterwegs“, berichtet Christian Niemüller, stellvertretender Regionsbereitschaftsleiter des DRK Hannover, und ergänzt: „ Bis heute haben wir mehr als 1.000 Abstriche entnehmen können.“

Zusätzlich zu den mobilen Einsatzteams betreut das DRK Hannover „Drive-In-Schalter“. Diese Anlaufstellen dürfen nur von Patienten mit geringen Symptomen, nach Anmeldung durch den Hausarzt, aufgesucht werden.

Der DRK-Regionsverband bittet die Bevölkerung, nicht direkt bei der DRK Zentrale bezüglich eines Tests anzurufen. Die COVID-19 Tests werden ausschließlich vom Hausarzt angeordnet und bestellt. Im Anschluss werden die Einsatzteams koordiniert und zu den Patienten nach
Hause geschickt. Die Anmeldung von Patienten erfolgt von den Hausärzten über die KVN.

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